ist heute mal wieder ein Heissluftballon fast bei uns zu Hause. Naja, 200 m Feldweg entfernt ist nicht wirklich weit.
Die Pferde fanden das ziemlich gefährlich und haben ganz gespannt im Paddock gestanden und zugesehen.

Ist aber auch wirklich interessant, was da so gemacht wird. Ich möchte auch mal gerne…

Nachdem ich Samstag von 13.30 uhr bis 18.15 Uhr mit dem Aufsitzrasenmäher unsere 3 kleinen Wiesen nachgemäht habe, weil Björt ja nicht alles allein schafft, war ich schon ziemlich fertig. Und der Kopf brummte etwas. Ich hatte vergessen, die Ohrenschützen aufzusetzen.
Abends waren Claudia und ich im Kino „Selbst ist die Braut“ – war mal wieder ein schöner lustiger Film. Hat uns super gut gefallen. Selbst beim Abspann konnte man noch lachen 🙂 Sandra Bullock ist schon eine tolle Schauspielerin.

Sonntag dann die Rache fürs Rasenmähen. Kopfweh ohne Ende bis hin zur Übelkeit und damit verbundenem Verlust des Mageninhalts. Aber eben auch selbst schuld!

Am Nachmittag so gegen halb vier hab ich mich dann doch zum rausgehen in Reitklamotten durchgerungen. Vorher war ich schon ein paar mal im Freizeitdress draußen. Aber auch Frischluft brachte nichts, rein gar nichts, für den Kopf. Mit Björt bin ich die Hausrunde geritten. Sie war nett – eigentlich ganz lieb – keine besonderen Vorkommnisse – aber keine Migräne Babysitter. Bei Björt muss ich trotzdem aufpassen was sie macht.
Nach der Hausrunde bin ich mit Björt und Svandis eine Minirunde gelaufen. Dann sollte Björt eigentlich in die nicht gemähte Wiese – aber sie rannte nur umher und schrie wieder wie wild, weil ich Svandis oben am Hof behielt.
Hab mich einmal ohne Sattel auf mein Pony geschwungen. Erst wollte sie nicht losgehen. Überlegte sie es sich aber und ging zum Südweg, drehte im großen Bogen (ohne lahmen) und ging auf den Hof zurück. Ist ja nur ganz kurz gewesen, 60 Meter insgesamt vielleicht??? Fühlte sich gut an, sah im Schatten gut aus und hörte sich auch klar an. Als ich wieder am Boden war ist sie die gleiche Strecke neben mir her auch flüssig getrabt. Natürlich mit Hufschuh – ohne machen wir ja nix mehr. Hoffentlich sind wir nun wirklich langsam auf dem Weg der Besserung

Zum reiten kam ich abends auch wieder nicht. Dienstag und Mittwoch nach der Arbeit jeweils fix einkaufen – da ich ständig irgendetwas vergesse.
Nachdem ich Freitag auf dem Parkplatz schon eine halbe Stunde mit meiner ehemaligen Klassenkameradin gequatscht hatte, traf ich am Mittwoch dann meine ehem. beste Freundin Hida. Wir haben dann erstmal 40 Minunten gelabert. Dann klingelte mein Handy („wo bleibst du – Kaffee trinken, und wo sind die Grillsachen?“) und auch Hidas Handy klingelte, denn ihr Mann vermisste sie. Auch sie sollte doch nur kurz mal Grillsachen holen 🙂 Dumm gelaufen.

Naja, ich also heim und wir (Eltern, Oma und ich) haben Kaffee und Kuchen vertilgt. Dann haben wir auf der Terrasse den Gril aufgebaut, Tisch und Stühle, Bierzeltgarnitur hingestellt. Um 18 Uhr kamen alle anderen Gäste. Wir haben auf der Terrasse gegrillt. Bis 22 Uhr saßen wir gemütlich draußen. Es war echt tolles Wetter und auch sehr gemütlich. Haben uns alle gut unterhalten. Mir hat der Abend sehr gefallen. Zwischendurch haben Kirsten und ich die Pferde gefüttert. Muss ja auch sein. 🙂
Nachdem alle Gäste weg waren, haben meine Mutter und ich noch aufgespült. Ich habe noch etwas TV geschaut und dann ab ins Bett.

Donnerstag nach der Arbeit bin ich dann mit Björt zu Oma geritten. Die hatte Mittwoch etwas bei uns vergessen. Also haben Björt und ich Pony-Express gespielt. So mit Rucksack auf dem Rücken reiten ist schon ziemlich ungewohnt. Letztes Mal als ich Oma per Pferd was gebracht habe, hatte ich eine Jute Tasche an den Sattel gebunden. Das war Mist. So mit Rucksack ging schon viel besser. Björt war sehr anständig und auch den Sohn meiner Cousine lies sie artig auf sich reiten. (Timo saß zum ersten mal auf einem Pferd) Aber als ich dann wieder aufgestiegen bin, da wollte Björt nur wieder rennen. Rein in den Wald – Galopp berg hoch, bis ganz oben hin geschafft incl kleinem Sprung. Auf der längeren Geraden schöner Tölt – klarer Takt, aber irre schnell. Wahnsinn!!! Um die Kurve etwas weggerutscht, weil sie nicht so bremsen wollte und dann wieder schneller Tölt. Hab sie kaum in den Schritt bekommen bis zum Waldausgang. So eine kleine Rennmaus. Als wir aus dem Wald kamen, da fing es auch noch an zu regnen. Also schnell nach Hause…
Svandis hatte ich vor dem Björtreiten die Hufschuhe ausgezogen. Im Paddock trat sie so nicht ganz gut zu, aber schon besser als die letzten 2 Wochen. Mein Vater meinte dann, das er mit Svandis auf unserem Feldweg bis zum Wald gelaufen ist und zurück. Und das ohne Schuhe an Svandis Füßen. Sie ist wohl gut mit meinem Vater mitgelaufen. Im Paddock fand ich es nicht so klasse wie sie ging. Doch wirklich besser als die letzten Wochen. Da Kirsten noch so gegen 20 uhr kam, haben wir gefüttert und ich habe noch die Füße von Svandis sauber gemacht und wieder die Vorderhufe in Schuhe verpackt. Damit ging sie dann gleich wieder munter umher.
Mal gucken, das ich sie immer etwas mehr ohne Schuhe laufen lassen kann. Die mag hinterher nur noch auf Watteschuhen laufen, wenn das so weiter geht.

Freitag musste ich lang arbeiten, dann noch schnell einkaufen. Auf dem Parkplatz vom WEZ traf ich eine ehemalige Klassenkameradin von mir. Ich hab sie nicht erkannt, sie sprach mich an. Wir haben dann bestimmt eine halbe Stunde gequatscht. Das Gespräch wurde abgebrochen, als es mal wieder anfing zu gießen.
So war ich dann erst gegen 19 Uhr bei den Pferden. Und da es noch immer regnete, bin ich wieder nicht geritten.

Samstagvormittag hab ich dann meine Bude sauber gemacht. Man bekommt ja nicht alle Tage Besuch. Nebenbei Pferde versorgt und EM abgefüllt und neues aufgesetzt…. usw.
Gegen kurz vor 12 kamen Marion und Martin. Terrier Magni war auch wieder dabei. Askja und Magni haben gleich wieder miteinander gespielt. Die 2 vertragen sich prima. Da es immer und immer wieder regnete, sind wir drei am Nachmittag in den Werre Park gefahren. Einmal durchgeschlürt und dann Eis gegessen und wieder nach Hause. Da es gegen Abend etwas aufklarte, sind wir noch mit Björt, Svandis und den 2 Hunden kurz spazierengegangen. Svandis trat sehr schön zu. Beim kleinen Shetty-Hengst war sie auch wieder ganz die Alte. Björt benahm sich ganz anständig bei Marion an der Hand. Martin hatte beide Hunde an der Leine.
Abends haben wir dann erst mit meinem Eltern Bilder und Video von Magni und anderen Hunden bei Agility Turnieren geguckt. Ist schon interessant, was der kleine Hund so kann. Askja ist da eher lernresistent.
Sonntagfrüh bin ich mit Askja und Magni um 7 Uhr zu den Pferden. Magni kam dabei wieder an meine 20 m Schleppleine. Der junge Mann hat leider zu viel Jagdtrieb. Der wäre weggewesen wenn er was geschnuppert hätte. Nach dem Frühstück, gegen 10 Uhr, sind wir dann (ohne Pferde) mit den beiden Hunden hoch in den „Rütli-Wald“ gelaufen und dort eine Runde gegangen. War total schön da oben. Na gut, bißchen matschig, aber trotzdem schön. Nach dem Mittag noch kurz zu den Pferden, aber nur gestreichelt und so – gegen kurz vor 15 Uhr sind die dann wieder nach Göttingen.
Ich habe mir Björt fertig gemacht, Schuhe an und losgeritten. Durchs Dorf die Straße lang. Da Björt nach dem Habichtsweg bergab führen wieder den Klickschalter im Kopf auf losstürmen gestellt hatte, wollte sie gleich wieder in die Fuchsgrund einstürmen. Doch ich bin mit ihr einen anderen Weg gegangen. Dort konnte sie auch sehr schön tölten. Danach hatte sie allerdings Betriebstemperatur. Straße lang Richtung Autobahn legte sie dann wieder los. Schlimm… Unter der A2 durch war kein Problem. Den Weg zu meiner Tante lang wollte Björt dann auch wieder viel schneller als ich. Leider war bei meiner Tante niemand. Obwohl meine Eltern mit Askja so um halb drei losgelaufen sind zum Kappenberg. Wie sich später herausstellte, waren die von dort aus weggefahren und sind woanders spazieren gegangen. Naja, Björt und ich sind dann den Triftensiek hoch, Über die Wittelstraße wieder zum Loher Busch. Stoppelfelder hat Björt natürlich ausgenutzt. Im Wäldchen hat sie auch nochmal Gas gegeben und den halbe Feldweg hat sie auch schön galoppiert.
Svandis habe ich die Schuhe ausgezogen und Björts Halfter über den Kopf. Paddock runter ging sie eher vorsichtig. Doch im Matschpaddock und dann auch auf der Wiese (nein sie durfte nicht fressen) ging sie sehr sehr gut neben mir her. Björt genoss es, das Svandis und ich mit auf der Weide waren. Sie wälzte sich ausgiebig und bockte dann furzend um uns herum. Nach 10 Minuten auf der Weide spazieren gehen, sind Svandis und ich wieder in den Paddock. Ich hab den Stall gemistet und Svandis sah dabei zu und zupfte etwas am Heusack. Dann tabste sie wieder zu Björt runter und stand sehr enttäuscht auf ihrer Zaunseite. Also kam sie wieder zu mir. Habe ihre Hufe gesäubert und desinfiziert und nur vorn die Schuhe wieder angezogen. Björt von der Wiese geholt und wir sind nochmal ganz kurz gelaufen. Svandis trat nur vorn beschuht sehr gut zu auf dem Feldweg. Also ließ ich zum Füttern auch hinten die Schuhe weg, da sie da schon ziemliche Druckstellen hat, durch die ständigen Reibungen am Hufballen und am Kronrand. Muss durch die Schuhe ja nicht alles aufgehen. Und hinten scheint sie nicht empfindlich zu sein. Nur vorne ohne Schuhe geht (noch) nicht.

Eine Woche lang nur Regenwetter. Kaum das man mal eine halbe Stunde trocken draußen bleiben konnte.
Daher auch eine Woche nicht geritten. Björt wurde schon maulig.
Das schöne war zu sehen, das Svandis immer etwas besser zu Gange ist. Nur die überaus empfindlichen Hufsohlen vorne, die sind noch nervig. Aber mit ihren weichen Therapieschuhen läuft sie hervorrangend umher.