Samstagfrüh wie immer um 6 Uhr aufgestanden. Als ob man arbeiten müsste. Pferde versorgt. Anschließend Kaffee gekocht, als ich an mir schnupperte festgestellt, das ich das Marion und Martin nicht so zumuten kann. Also noch fix in die Dusche und so gegen 7.30 Uhr bin ich losgefahren. War das eine Gurkerei. Nur Schnarchnasen unterwegs. Die hatten alle nicht ausgeschlafen. Und was machen überhaupt so viele LKWs auf Landstraßen? Dann auch noch UMLEITUNGEN. Die Schlimmste in Eschershausen. Da ging gar nichts mehr und man wurde komplett über Stadtoldendorf umgeleitet. Eine Tucht dahinten. Orte wie „Ameise“… oder hieß das Kaff Amelse??, Naja von der Größe her war es eine Ameise. Noch nie gehört. Und schön zu fahren war die Strecke auch nicht wirklich. Zudem noch Nebel mit Sichtweiten teilweise unter 50 Meter. Irgendwann war ich endlich in Göttingen. Beim Bäcker noch Frühstücksbrötchen eingepackt und der letzte Kilometer ging dann ausnahmsweise recht fix. Brötchen waren noch warm, als ich in die Wohnung kam.
Nach dem Frühstück sind Marion und ich nach Northeim zum Tierheim. Haben dort überschüssiges Hundespielzeug, Vogelzubehör und eine alte Hundetransportbox abgegeben. Auf dem Rückweg haben wir an einem großen Baggerteich angehalten und sind dort gut eine Stunde spazieren gegangen. War schön da. Auch das Wetter war gut. Zwar windig, aber trocken und nicht so arg kalt. Später am Nachmittag waren wir noch im Kaufpark – das ist sowas wie der WerrePark nur kleiner. Martin musste noch bei REWE und OBI was einkaufen und wir Mädels haben so gestöbert. Aber nichts wirklich Nettes gefunden. Das übliche Eis musste wieder sein, denn in der Eisdiele im Kaufpark schmeckt es einfach toll.
Abends auf 19 Uhr hatten wir einen Tisch beim Chinesen reserviert. Hmmm – das war lecker – Buffet essen für 12.90 Euro. Ich finde das geht. Man waren wir pappsatt danach. Wieder daheim noch etwas TV geschaut. Eigentlich wollten wir in Martins Geburtstag hineinfeiern – jedoch fielen uns die Augen zu. So sind wir dann doch 23.50Uhr in die Betten verschwunden, statt noch 10 Minuten krampfhaft wach zu bleiben.
Sonntagfrüh war ich wie immer gegen 6 Uhr (alte Zeit) wach. Um 9 Uhr (Winterzeit) bin ich aufgestanden. Konnte nicht mehr liegen. Habe Kaffee gekocht, für Marion Tee, und habe den Frühstückstisch gedeckt. Marion hat dann fix Brötchen geholt und Martin ist auch aufgestanden. Dem jungen Mann wurde gleich doll gratuliert und nach einem gemütlichen Frühstück sind wir dann mit Magni spazieren gegangen. Ca 2 Stunden. Der Schäferhund Sammy (16) schafft so lange Spaziergänge nicht mehr. Der blieb auch gern freiwillig daheim. Hatt vorher etwas im Garten getobt.
Gegen 15 Uhr fingen wir an Waffeln zu backen, Kaffeetisch decken usw. Gegen halb vier kamen die Gäste und es gab lecker Kaffee, Kuchen, Waffeln. Zwanzig vor fünf machte ich mich auf, Richtung Heimat. 19.05 Uhr war ich in der Garage.
Umleitungen, Sonntagsfahrer – FURCHTBAR!
Trotzdem Schönes Wochenende gewesen!
Feierabendrunde
Heute war ich so um 16 Uhr dabeim. Habe mich gleich umgezogen und ab zu den Pferden. Björt fertig gemacht, Hufschuh und Sattel und Sidepull. Wollte mal wieder gebißlos probieren, obwohl sie die letzten Male im Wald so abdrehte. Bin mit ihr die Rütli-Runde gegangen. Es war eine super entspannte Runde im Schritt. Björt ging am langen Zügel und reagierte fein, wenn ich sie stimmlich zurückhielt. Ab und zu wollte sie das Tempo anziehen, aber leichtes „laaangsam“ und sie ging wieder schön Schritt. War toll.
Mit Svandis bin ich dann auf dem Feldweg bis zu unserem Wald und zurück gelaufen. Sie schwitzte ziemlich arg danach. Obwohl das echt nicht weit ist.
Doch bei dem vielen Winterfell, das Bjröt und Svandis jetzt schon haben, und plötzlich ist es wieder so warm. Da mussten beide ordentlich schwitzen wegen der Arbeit.
Abendbeschäftigung
Montagabend bin ich auch schnell die Hausrunde mit Björt geritten. Dabei war sie auch locker und wollte nicht wieder so rennen wie Sonntag. Mit Svandis bin ich auch wieder gelaufen. Beide haben auch wieder Hängereinsteigen geübt. Das klappt mittlerweile bei beiden fast nur mit hineinschicken.
Auch Dienstagabend bin ich etwas mit den Damen um die Weise gelaufen.
Mittwoch nach der Arbeit habe ich Kirsten abgeholt und wir haben wieder einen etwas längeren Spaziergang mit den Pferden gemacht. Gegen halb acht brachte ich Kirsten heim. Im Supermarkt musste ich auch noch etwas einkaufen.
Heute verzichtete ich auf einen Ponyspaziergang. Füttern und knuddeln musste reichen.
Wetter ausnutzen
Sonntagvormittag habe ich mir wieder Björt eine kleine Runde gedreht. Diesmal sind wir nur durch Oberbecksen, den Habichtsweg hinunter und am Borstenbach zurück. Björt war auch zunächst ganz lieb. Doch ab der „Erni-Boni-Brücke“ klinkt irgendetwas bei ihr aus. Mit Mühe und Not konnte ich sie soweit zurückhalten, das ich sehe ob jemand kommt. Fast bis ganz den Weg hoch hielten die Hufschuh den Renngalopp auf Schotter aus. Absteigen und neu anziehen musste ich dann doch.
Da sie danach ziemlich aufgedreht war, sind wir nicht direkt nach Hause, sondern noch die Bachstraße lang und Backweg hoch nach Hause. Es war eine nette Runde.
Nachmittags habe ich Waffeln für die Familie gebacken.
Und als die vertilgt waren, bin ich noch mit Svandis hin und her gelaufen. Sie trat nach einer Einlaufphase auch gut zu.
Urlaubsgast wieder abgeholt
Samstagvormittag haben wir draußen saubergemacht. Mein Vater hat das Hausdach von Moos befreit und was runter wehte, habe ich zusammengefegt.
Am frühen Nachmittag hat Claudia ihren Zwerghasen wieder abgeholt. Der Kleine Hase hat sich eigentlich ganz gut hier eingewöhnt. Er genoss das freie umherhoppeln in der Sattelkammer und wenn das Wetter es zuließ durfte er im Gehege auch auf der Wiese Gras zupfen. Claudia war mit meiner Hasenpflege jedenfalls am Samstag auch ganz zufrieden.
Samstag spät Nachmittag kam Kirsten und wir haben mit Björt und Svandis einen kleinen Spaziergang gemacht.