Es war schlechtes Wetter angesagt. Da macht man sich so Gedanken, was man denn anderes erledigen kann, außer daheim rumräumen. Morgens war ich schnell Einkaufen und am Nachmittag sind meine Eltern und ich nach Steinheim gefahren. Man glaubt ja gar nicht, wie viele Landmaschinenhändler mein Vater so kennt und die haben plötzlich alle zum Beginn der Saison „Tag der Offenen Tür“ – nun war es also ein New Holland / John Deere Händler in Steinheim. Eine gebrauchte Heupresse hatte er da stehen, aber der Zustand des Gerätes war desolat. Da ist unsere besser. Die neuen Traktore und das neue Zubehör sah natürlich toll aus und es macht Spaß sowas anzusehen, doch für uns alles 8 Nummern zu groß. Immerhin erstand mein Vater einen Kanister Kettenöl für seine Säge 🙂 Und ich nahm noch Batterien mit, die ich morgens beim Einkaufen vergessen hatte.
Auf dem Rückweg kamen wir im gleichen Ort noch beim Claas Händler vorbei, und auch dort war einiges los – weil ebenfalls Tag der offenen Tür. Also auch dort geschaut. Da stand eine schöne Wiesenschleppe. Die könnten wir nun wirklich noch gebrauchen. 🙂 Leider ist unser Einachshänger zu klein dafür und die Fahrt mit dem Trecker zu weit 🙁
Naja, immerhin hatten wir einen schönen und interessanten Nachmittag – ohne Regen!
Autor: Birgit
kleine Runde
Die letzten 2 Tage konnte ich abends wieder nur Pferde füttern und putzen, da ich immer erst spät daheim war.
Heute war ich etwas eher daheim. Schnell mit Björt eine Runde geritten. Björt war aufmerksam und ist schön gegangen. Nur einen kleinen Ausraster hatte sie, da in einer Wiese ein großer roter Stofftunnel (für Hundesport???) herum lag. Der liegt da sonst nicht, und ist somit furchtbar gefährlich. Zunächst drehte Björt um und wollte vor dem Ungetüm davon stürmen. Doch ich drehte sie wieder in Richtung Gefahr, lies sie in Ruhe gucken, und dann ging sie doch dran vorbei.
Mit Svandis bin ich auch gelaufen. Den Hufverband musste ich wechseln. Das „Loch“ heilt sehr gut ab. Schmadder ist nicht in Sicht. Sieht gut aus, auch beim Laufen.
Arbeitseinsatz
Noch ein Tag Resturlaub – da wird daheim klar Schiff gemacht. Zumindest ansatzweise.
Morgens musste ich allerdings noch einkaufen fahren und nochmal zum Autohändler. Ich bekam noch Gummimatten für den Yeti.
Von ca 10.30 Uhr bis kurz vor 12 Uhr habe ich bei meinem Vater mit auf der Heuwiese gestanden und Äste abgesammelt. Von den Bäumen dort am Wald kommt im Winter immer einiges runter. Nach dem Mittag haben wir mit meinem neuen Auto und dem kleinen Hänger Dünger für die Heuwiesen geholt. Hat gut geklappt, das Ziehen.
Von kurz vor drei bis 18 Uhr stand ich wieder auf der Wiese, Holz absammeln. Ich merkte schon, da kommt Muskelkater. Zum Rücken geradebiegen bin ich anschließend noch eine kleine Runde ohne Sattel mit Björt geritten. Svandis musste auch wieder laufen, doch die hatte dazu auch sehr viel Lust. 🙂
Leider merkte ich abends mein linkes Knie wieder sehr, wo vor einigen Jahren eine Innenmeniskusentzündung das Gelenk lahmgelegt hat. Hoffe das es nicht wieder schlimmer wird.
Sonntagsausritt
Der Vormittag war nun ganz verregnet. So war es auch nicht schlimm, das ich relativ lange geschlafen habe. Gegen 13 Uhr bin ich runter zu den Pferden. Es regnete noch immer etwas.
Habe so gut es ging geputzt und im Stall und Paddock abgeäppelt, es wurde trockener. Hmm, was tun?
Ich habe Björt gesattelt und bin losgeritten. Schön durchs Dorf, Habichtsweg runtergeführt, am Borstenbach zurück. Natürlich wollte (und durfte) Björt wieder den Berg in der Fuchsgrund hochdüsen. Dann sind wir noch die Hausrunde verkehrt gegangen. So waren wir knapp eine Stunde unterwegs und Björt hatte ihren Spaß. Dann bin ich noch mit Svandis um die Heuwiese gelaufen. Wie bereits am Freitag war Svandis sehr gut drauf. Ist gestiegen, war am auskeilen. Rumgehüpft wie ein Hase. Anschließend habe ich bei Svandis das Loch in der Hufsohle vergrößert. Fand auch etwas getrocknetes Blut. Mit Wasserstoffperoxid das ganze ausgespült, nachgeschnitten, mit Verband in die Hufschuh. Alles fein. Svandis ging danach auch sehr schön. Lief im Paddock sogar freiwllig rauf und runter. Also alles gut.
ein Tag in Göttingen
Heute früh um kurz nach 8.30 Uhr habe ich Claudia abgeholt um zu unseren Freunden nach Göttingen zu fahren. Muss ja den Yeti etwas besser kennenlernen und da gibt es doch (fast) nichts besseres als eine Langstreckenfahrt. Bis auf eine Großbaustelle in Eschershausen und noch eine Baustelle bei Northeim kamen wir gut durch. Mit Marion und Martin haben wir ein spätes Frühstück oder frühes Mittagessen gemacht.
Mit Terrier Magni waren wir zum Agility Training auf dem Hundeplatz. Später sind wir vier in den Kaufpark Göttingen. Dort haben wir in den Geschäften gestöbert und in der Eisdiele ordentlich zugeschlagen.
Bis 18 Uhr haben wir noch gemütlich beisammen gesessen und erzählt. Dann sind Claudia und ich wieder heim.
Unterwegs wurde bei einem Fastfood Restaurant angehalten um den kleinen Hunger zu stillen. Durch weitere Baustellen und Umleitungen waren wir furchtbar lange unterwegs. Doch auch der Yeti fand den Weg nach Oeynhausen zurück.
War ein schöner Tag