Samstag war ich mit sauber machen und Weidearbeit beschäftigt. Die Wiese ausharken, trockenes Gras und Moos weg und Maulwurfshügel einebnen. Die Grund kann Vater ja eher nicht mit der Egge abschleppen. Kein Wendekreis und viel zu nass.

Ostersonntag haben meine Mutter und ich Vormittags gekocht für 8 und Kuchen fertig gezaubert… Mittags kamen Onkel und Tante und mein Bruder mit Frau und Kind. Nach dem Mittagessen und anschließendem Aufspülen, war ich erstmal 40 Minuten bei Björt und Svandis. Brauchte mal etwas Ruhe und frische Luft. Askja war auch mit. Habe mir beim Fütten und abäppeln ein wenig Zeit gelassen. Knuddeln und schmusen muss man auch noch. Nachdem ich draußen fertig war, ließ ich mich zu ein paar „Rommé“ Runden überreden. Gegen 16 Uhr gab es Kaffee und Kuchen. Anschließend haben wir „Trivial Persiut“ die Familien Edition gespielt. Tim mit seinen Eltern als Team, Onkel und Tante, meine Eltern „gegen“ mich. Ich hatte keinen Helfer 😉 Mein Neffe hat natürlich gewonnen (weil mein Bruder einfach zu viel wusste), Zweite waren meine Eltern und Tante/Onkel hatten wie ich auch nur 3 Wissens-Steine ergattert als Tims Team schon alles voll hatte.
Um kurz nach 19 Uhr war ich wieder bei den Pferden, bis meine Freundin kam. Wir haben den Abend gemütlich und RUHIG vor dem Fernseher ausklingen lassen… Als Claudia gefahren ist, bin ich samt Migränetablette im Bett verschwunden.

Heute hab ich noch immer etwas Kopfdröhnen, aber nicht mehr so arg wie gestern.
Heute früh habe ich Björt und Svandis ganz doll geschrubbt. Musste hinter Svandis herlaufen quer durch den Paddock, weil ich kein Halfter mit hatte, und Svandis Haare zupfen doof fand. Da Ich damit so um 11 Uhr fertig war, und wer weiß wie das Wetter noch wird, habe ich mit Björt gesattelt und mit Sidepull versehen und losgeritten.
Sind zur Abwechslung mal wieder die „Rütli-Runde“ geritten. Das Sidepull war nicht so meine beste Idee. Björt fand es natürlich toll, weil das Zurückhalten dann für mich nicht ganz so einfach ist. Vom Rütli runter zur Reithalle bin ich heute geritten, da Björt nicht anhalten wollte. Dann eben nicht… 🙂 Das ferngesteuerte Segelflugzeug dort am Hang hat sie einmal schief angesehen, aber interessierte sie nicht weiter. Auch nicht, als es (mal wieder absichtlich) sehr nah über uns gelenkt wurde. *grummel* Knapp 35 Minuten waren wir unterwegs. Die Maus war einfach bißchen zu schnell. War aber sowieso nur eine kleine Runde.
Ich gehe später nochmal zu Björt und Svandis. Björt nochmal putzen, und mit Svandis den Feldweg laufen.

Nachdem Mittwoch und Donnerstag die Tage im Büro unendlich lang waren und sehr viel los, war heute endlich ein freier Tag.
Meine Eltern und ich sind spät aufgestanden. Naja, ich war schon kurz nach 6 bei den Pferden… 🙂
Nach dem Frühstück, habe ich schon mal Kartoffeln geschält und anschließend bei den Pferden aufgeräumt. Oma habe ich auch abgeholt.
Nach dem Mittag war ich wieder bei den Pferden. Putzen, rumräumen, Ordnung schaffen und mit den beiden Spazierengehen. Im Paddock und auch beim Spaziergang ging Svandis zunächst ganz anständig. Wie immer nach dem Spaziergang war sie dann wieder k.o. und trat erstmal nicht mehr so schön zu. „Leider“ kamen genau da zwei befreundete Islandpferde-Besitzerinnen zum Pony gucken und labern. Mein Stall und die Pferdchen den beiden sehr. Nur halt schade, das Svandis sich nicht so bewegen wollte wie morgens und vor dem Spaziergang.
Nach Pony gucken und schmusen haben wir noch im Haus Kaffee getrunken und Kuchen/Kekse gegessen und uns etwas unterhalten. Anschließend nochmal zu den Ponys – da ging Svandis meiner Meinung nach wieder etwas besser.
Nachdem die zwei Besucher weg waren und das Abendessen gegessen war, bin ich noch mit Björt eine total entspannte nette Runde geritten. Mit Svandis danach auf dem Paddock 3 Runden gegangen, das sah sehr annehmbar aus.
War schon ein schöner Tag heute.

Heute war es also soweit, das Andreas K. zum Ponyzähne machen gekommen ist. Pünktlich, wie immer, erschien er um 17 Uhr. Ich hatte gerade die Pferde etwas gesäubert, war noch nicht mit Svandis gelaufen. Entsprechend steif ging sie. Sah nicht so prickelnd aus.
Björt war wieder sehr sehr skeptisch, das da ein fremder Mann was von ihr wollte. Und der ließ sich so gar nicht abwimmeln und nahm ihr das wegdrehen bzw. abhauen wollen nicht übel. Björt hatte nur ein paar ganz kleine (mäßig scharfe) Spitzen an den hinteren Backenzähnen und etwas Zahnstein an den kleinen Hengstzähnchen. Das war es schon. Nach 15 Minuten war Björt fertig.
Bei Svandis war etwas mehr zu machen. Sie hatte an den Schneidezähnen Haken, an den hinteren Backenzähnen (mäßig) scharfe Kanten. Die Haken und Kanten wurden gerundet, die Kaufläche angeglichen. Irgendwie muss sie sich beim Kauen ganz hinten in den Wangen gebissen haben. Dort hat sie fühlbare Knoten „im Fleisch“. Da konnte Andreas aber nichts gegen machen. Hat sich vielleicht erledigt, dadurch das die Kanten nun gerundet sind.
Andreas und ich haben uns noch etwas unterhalten und so gegen 18 Uhr ist er wieder gefahren.
Ich habe dann schnell was gegessen, weil der Magen schon knurrte.
Gegen 19 Uhr wieder zu den Pferden, füttern.
Beide standen schon, dem Verhungern nahe, am Tor und brummelten mir entgegen. Stürzten sich gleich auf ihre Handvoll Hafer mit Mineralfutter (und Svandis noch Teufelskralle und Mariendistel). Heu wurde neu verteilt – obwohl davon noch etwas vom Mittag in den Netzen war. Beim Abäppeln hatte ich wieder 2 Bodyguards. Und da Svandis sich freiwillg zu mir bewegte, habe ich noch ihr Halfter geholt um mit ihr noch einige Runden im Paddock zu laufen. Linke Hand sah nach einer Einlaufphase ganz annehmbar aus, rechte Hand nicht wirklich. Muss mal wieder genauer unter die Füße gucken. Vielleicht doch noch drückende Stellen versteckt… Nach 6-8 Paddockrunden war aber auch Schluss. Zumal es auch wieder anfing zu regnen.

Als ich heimkam, und das Abendessen vertilgt war, bin ich mit Björt und Svandis noch so 10 Minuten spazieren gegangen. Wir alle 3 haben Muskelkater vom Reitplatz 🙂
Auch mein Vater, der mit Svandis dort umhergelaufen ist, merkte seine Oberschenkel. Der federnde weiche Boden ist schon was völlig anderes als Straße oder Feldweg.
Was mich sehr gefreut hat war, das Svandis trotz der gestrigen Anstrengung nicht schlechter ging als die letzten Tage. Beim Spazieren gehen in etwa gleich. Auch im Paddock bewegte sie sich, langsam und holpriger als „draußen“ aber für ihre Verhältnisse ok. Nun hoffe ich, das der Zustand stabil bleibt, oder sich hoffentlich noch weiter bessert. Eigentlich sah sie heute ganz zufrieden aus.

Meine Eltern und ich sind heute mit Svandis und Björt zum Reitplatz gefahren.
Ponys geputzt hatte ich morgens. So musste ich um halb zwei nur noch einmal überfuddeln und ab: verladen. Björt ging mit meinem Vater in den Hänger. Svandis wollte mit ihm nicht gehen. Mit mir im ersten Anlauf, alles prima. Nicht lang rumschnacken, gleich fahren. Also ich ans Steuer meines Yeti, Vater Beifahrersitz, Mutter hinten. Svandis war die ganze Fahrt über sehr sehr unruhig, und als wir 10 km später am Reitplatz standen, lief ihr das Wasser in Bächen am Körper herunter. Mein Vater : „die steigt nie wieder ein“. Haben die beiden Damen erstmal zum Toben auf den Reitplatz geschickt. Da liefen beide erst schön und liefen und wälzten. Alles fein. Als ich Björt sattelte, da war für Svandis dann der Spaß zu ende?? Sie wollte nicht mehr gehen. So schnappte mein Vater sich den Anbinder und ist 15 Minuten mit ihr auf dem Reitplatz herumspaziert. Ich bin von 14.15 Uhr bis 14.50 Uhr mit Björt geritten. Alles bißchen ausprobiert. Als sie richtig warm war, kam ein schöner Tölt. Vorher war das immer so ein Trabtölt. Ich habe ich immer so nach 10 Minuten was tun für 1-2 runden die Zügel gelassen, das sie sich lang machen kann, und dann wieder angetrabt, angetöltet… Schlangenlinien, Halten, Zirkel, usw. Seitengänge haben heute nicht so geklappt. Ansätze waren da, aber hmm… Ohne Gerte krieg ich die Hilfen nicht so hin, mit Gerte dreht da Pony durch. Als Vater nicht mehr konnte, wollte ich mal versuchen Svandis als Handpferd zu nehmen. Sie hätte auch mitgemacht, aber Björt rannte gleich wie von der Trantel gestochen von dannen… Beim 4ten Versuch ging es immerhin so 10 Meter, bis Björt losschoß und Svandis einfach stehen blieb 🙂

Als wir gerade Verladen wollten, kam Stall/Reitplatzmitbesitzerin Gerda mit ihrer Tochter Sonja. Haben noch etwas gesprochen, aber nicht lange. Björt wollte diesmal nicht mit meinem Vater auf den Hänger, mit mir sofort. Auch Svandis ging ohne Probleme wieder auf den Hänger. Also alles gut. Auch Svandis war während der Heimfahrt ruhiger als auf dem Hinweg. Daheim abgeladen, in den Stall gebracht. Hänger sauber gemacht, weggestellt, Pferde versorgt. Alle sind zufrieden und k.o. Aus dem Hänger und in den Stall rein trat Svandis gut zu. Aber nun ist sie ganz schön fertig. Björt rennt schon wieder umher, die ist nicht klein zu kriegen.