war es in den letzten Nächten, und auch heute Nacht schön kalt.
So sind wir heute früh um 7 Uhr angefangen, den Mist auf die Heuwiese zu bringen. Mangels Frontlader wird mit der Forke vom Misthaufen auf den Dungstreuer geladen. Hat ganz gut geklappt und um 11.30 Uhr war die Miste leer und alles schön dünn auf der Wiese verteilt. Feinster Natürdünger für die Heuwiese, braucht nichts Chemisches drauf, ist doch prima.
Svandis und Björt sahen erst sehr interessiert zu, was wir da so „mitten in der Nacht“ machen, sind dann aber doch runter in den Paddock um in den Holzschnitzeln weiter zu schlafen.
Nachdem die Miste leer war, bin ich fix Einkaufen gefahren – natürlich erst schnell den Mief in der Dusche abgespült.
Nun noch Trecker und Dungsteuer sauber machen – wieder ein Jahr Ruhe!

Donnerstag bin ich früh heim, so konnte ich mit einer total lieben Björt die Rütli Runde reiten. Und mit Svandis, die total motiviert war, wieder zum Backsweg und zurück. Es hat richtig Spaß gemacht, die Beiden zu bewegen.
Samstagfrüh war es soweit, das mein Badezimmer endlich fertiggestellt wurde. Nach fast einem dreiviertel Jahr Treppe rauf und runter rennen, kann ich nun wieder auf meiner Etage bleiben. 🙂 Nachmittags waren wir noch los und wollten den Spiegelschrank und einen Schrank für’s Bad kaufen, doch das war leider nicht am Lager und muss bestellt werden. Wenn alles gut geht, dauert es zum Glück nur circa 2 Wochen. Ich nahm dann aus dem Kleinkramzubehör noch Toilettenrollen- und Bürstenhalter, Handtuchhalter und einen Fönhalter mit. Das haben wir noch angebaut und zusammengeschraubt.
Abends nur noch Pferde gefüttert und dann auf die Couch.

Sonntag habe ich morgens den Stall gemistet und dann Heu abgeworfen.
Am Nachmittag dann mit Björt durchs dorf geritten und mit Svandis wieder bis zum Backsweg und zurück – Svandis war total klasse. Björt war mal wieder am Durchdrehen. Da sie Donnerstag so artig war, hab ich sie mit Sidepull geritten. Durchs Dorf kein Problem. Aber zurück am Bach lang… Björt hatte wieder ihren Renn-Tunnel-Blick und war nur am Gas geben. Echt schlimm. Mit Sidepull habe ich dann auch keine Chance. Immerhin bekam ich sie bei Spaziergängern etwas gebremst und an die Seite – doch dann… Gas gas gas. Naja, so hat sie sie wenigstens ein bißchen bewegt.
Den Rest des Nachmittags habe ich verschlafen.

Freitagabend gegen 23.30 Uhr wollte ich Emails abrufen. Doch da sagte der PC schon, das kein Internet zur Verfügung steht. Ich hatte keine Lust auf Fehlersuche zu gehen. Bin lieber ins Bett gegangen. Samstagfrüh erschien immer noch der Fehler, das kein DSL zur Verfügung steht. Da mein Bruder kam um sich unseren Hänger zu holen, telefonierte er auch mit der Hotline – erreichte jedoch nicht viel. Auch am Nachmittag war dort nichts zu bewerkstelligen. Wochenende, da kann niemand was richten.
Ich habe bei den Pferden sauber gemacht, in meinem Badezimmer die Fliesen und den Fußboden gewischt. War den ganzen Tag beschäftigt. Zum Reiten bin ich nicht gekommen.
Sonntagfrüh bin ich 20 Minuten mit Svandis geritten, die wirklich motiviert war und mit Spaß voran ging. So macht das doch Freude! Natürlich ging sie mit ihren Schuhen umher. Nach dem Reiten nahm ich ihr die aber weg. Sie lief im Paddock dann auch umher. Nicht so fix wie mit Schuhen, doch sie muss sich immer mehr an ohne Schuhe gewöhnen. So werden die Phasen ohne Schuhe nun verlängert.
Am Sonntagnachmittag waren meine Eltern und ich in Kirchlengern Möbel ansehen. Mir gefiel auch das ein oder andere Badezimmerexemplar dort. Muss noch mal grübeln, was in den kleinen Raum so untergebracht werden kann.
Nach dem Ausflug bin ich noch mit Björt geritten. Da sie zur Zeit sehr wenig machen muss, war sie ordentlich geladen. Sie durfte laufen wie sie wollte und so hatten wir beide unseren Spaß.
Leider funktionierte Sonntag das Internet noch immer nicht. Auch Montag wurde keine Abhilfe geschaffen. Und mein Bruder, der immer bei der T-Com anrief, war schon arg geladen. Ich wäre da voll aufgeschmissen gewesen. Schon prima, wenn der große Bruder weiss wie es geht!
Heute im Laufe des Tages hat es dann geklappt, wir sind wieder online!
😉
Die Pferde haben mich gestern und heute nur zum Füttern gesehen. Wird aber auch wieder besser. Die Tage werden ja nun wieder merklich etwas länger.

Das es getaut hat, und noch etwas warm ist/bleibt musste ich gleich nutzen um einen Termin beim Hufschmied zu machen. Bei Svandis war es sehr notwendig.
So bin ich Dienstag um kurz nach 13 Uhr aus dem Büro verschwunden. Fix heim und schnell etwas gegessen. Dann raus, die Pferde sauber machen. Björt ging ja, aber Svandis? Ich habe das Ferkel mit Foxfire von oben bis unten eingesprüht, danach kam ich wenigstens etwas durch und irgendwann war der Eimer recht bald voll Haare.

Svandis ging auch ohne Hufschuh ganz gut mit mir mit hoch zum Hof. Dort habe ich die ausgebrochenen Nagelstellen und den großen Riss mit meinem letzten Rest Wasserstoffperoxyd sauber gemacht. Reichte nicht ganz, also wurde noch etwas reiner Alkohol zur Hilfe genommen.
Kaum waren die Hufe sauber und die Ponys korrekt auf ihr Plätze gestellt, kam der Schmied schon angefahren. Bei Björt war ja keine Großbaustelle – nur die Hufe seit Oktober nicht mehr gemacht. Wie immer bißchen Schief abgelaufen. War schnell wieder gerade. Probelaufen – alles prima.
Bei Svandis war einiges mehr, durch das Ausgebrochene und durch die Fehlstellung die durch die 5 Wochen Hufeisen zustande kam. Zum Glück aber keine doppelte Sohle, wie wir es schon mal hatten. Das tote Horn der Zehenspitze, was Thomas auch schon immer gut und weit weggeflext hat, ist fast rausgewachsen, aber eben auch nur fast. Danach kommt sehr schönes Horn runter – aber man sieht wieder deutlich eine Rille – wir schätzen, das ist der Oktober, als sie das Spray in der Klinik bekam. Die Hufe nahmen bald wieder Formen an. In 4-5 Wochen müssen wir aber nacharbeiten – die Stellung gefiel Herrn M. (und mir) noch nicht so ganz. Die Hufeisen waren wirklich nicht poitiv für die Hufe. Der Schmied meinte auch, nie wieder Nägel in den Huf! Wenn Hufschutz dann geklebt, oder Schuhe. Und drauf achten, das wir die Zehenrichtung wieder gerade bekommen. Der genagelte Beschlag hat die Zehen völlig nach innen gerichtet.
Auch Svandis Probelaufen – ohne Schuhe bißchen fühlig, aber nicht so gruslig wie im November. Dagegen ist es viel besser. Kaum hatte sie wieder ihre weichen Schuhe an, lief sie umher als wenn nichts ist. Herr M. musste auch grinsen und fand das sehr interessant. Meinte aber auch, ich soll sie häufiger ohne Schuhe lassen, damit sie Gewöhnung bekommt.
Puls und Hufwärme war vor und nach dem Hufemachen ok. Nichts auffälliges!!
Gestern den ganze Tag durfte Svandis mit ihren weichen Schuhen laufen – leider waren die Abends vom Regen so durchnässt, das ich sie ihr weg nahm. Heute bewegte sie sich daher etwas langsamer und vorsichtiger, doch sie geht auch umher. Und Wärme und Hufpuls sind noch immer völlig ok.

Ich find Tauwetter toll – von mir aus auch mit Regen und Wind (so wie heute) – hauptsache das weiße Zeug ist bald weg. Etwas grün sehen wir schon, es liegen nur noch die hohen zusammengeschobenen Schneeberge auf dem Hof.
Heute früh kamen endlich die letzten Fliesen ins Bad. Es gab im Dezember wegen dem Wetter ja einen unendlich erscheinenden „Baustop“. Die Fliesen müssen nun nur noch verfugt werden. Dann Tapeten ankleben und mit Seidenlatex (Farbe für Feuchträume) überpinseln. Tja… mal gucken wie und wann es weiter geht.

Nachdem ich am Nachmittag Staub und Fliesenreste beseitigt hatte, bin ich zu den Pferden raus. Habe dort den Paddock von Winterresten gereinigt. Björt und Svandis haben eifrig „geholfen“ – aber immerhin die Schubkarre mal nicht umgeworfen. DAS war dann schon eine Hilfe! Nachdem der Paddock sauber war, und die Heunetze wieder aufgefüllt und Wasser in den Tränkebottichen, wurden die Pferde geputzt. Mit Björt bin ich eine kleine schnelle Runde gegangen. Nur Straße lang, knapp 2 km – Björt war ziemlich fix unterwegs. Ich denke nicht, das es 20 Minuten gedauert hat.
Svandis stand schon in den Startlöchern und „sprang“ fast ins Sidepull als ich sie holen wollte. Ihre Schuhe hatte ich ihr schon beim Putzen angezogen, das es dann schneller geht. Wieder vom Hocker aufgestiegen – Svandis legte erst den Rückwärtsgang ein, entschloss sich dann aber doch zu einem Start nach vorn. Südweg hoch ist sie fast getrabt – soll sie doch noch gar nicht. Sind wieder nur die 600 m zum Backsweg und haben dort gedreht und wieder heim. Die Strecke macht sie schon echt toll und geht gut. Wird Zeit das das Wetter wieder Reitplatztauglich wird !