Nachdem die beiden Sonntag ja irgendwie nen Clown gefrühstückt hatten, oder irgendwas nicht in den Kram passte, habe ich mir beide „vorgenommen“

Erst mit Björt die normale Hausrunde. Sehr sehr schnell, aber lieb. Musste ja erst gucken, ob ich mich mit Svandis ins Gelände wagen kann, oder eher nicht.
Bei Plögers auf der Weide kamen gleich die 2 Shagya Araber angerannt, bei Timmerbergs sprangen die Rinder über die Wiese und bei Straten am Haus – Björts und Svandis Lieblingskuhweide – da standen die Viecher direkt am Zaun. Björt guckte die schwarz-weißen Monster auch sehr schief an, ging aber lieb dran vorbei.
Damit Björt sich mal austobt durfte sie auch des öfteren mal schnell gehen, sofern die Seitenstreifen/Wege es erlaubten.

Da ich nun schon so viele Gefahrenstellen für Svandis gesehen hatte, entschloss ich mich mit ihr nur zu einem Spaziergang und anschließend auf dem Hof etwas Biegen, Dehnen, Verfolgen und Rückwärtsrichten… Hat sie ganz fein und aufmerksam mitgemacht.

Also Montag waren die Pferde ganz artig!
Verstehe nicht, was die Sonntag hatten. Spinner die 2

Gegen 13 Uhr überredete ich Kirsten zum reiten zu kommen. Sie konnte ihren Sohn überzeugen solange bei Oma zu bleiben. Luca ist momentan ziemlich nöselig, weil sein Papa zur Reha weg ist.
Als Kirsten kurz vor 14 Uhr erschien, hatte ich Ponys geputz, also nur noch satteln und Hufschuh an. Schon beim Aufsteigen erste Probleme. Beide Ponys wie vom wilden Affen gestochen. Björt wollte gleich durchstarten und Svandis suchte mal wieder die Höhe. Hat die gebockt! Fand ich nicht witzig. Gleich an den Silagerollen des Nachbarn verlor Björt wieder vorn den einen Hufschuh. Naja – wieder zum Hof zurück – und Björt wurde doch ohne Hufschuh geritten. Svandis nutzte das zurückgehen wieder zum bocken. Grrrrr

Als Kirsten wieder aufgestiegen war und Björt schon mal vorging, mussten Svandis und ich uns noch etwas sortieren. Die kann so ekelig sein. An der Feldwegkreuzung erschrak Björt vor irgendetwas ganz furchtbar, sprang zur Seite und lief ein paar Schritte fort. Svandis quittierte das mit Steigen und nicht weiter gehen wollen. Naja, wir einigten uns aber relativ schnell. Dann kamen wieder Probleme als wir ins Wäldchen Richtung Borstenbach gehen wollten. Denn Svandis mag den Weg nicht aus dieser Richtung – da geht man nur anders herum lang… Kirsten musste mit Björt umkehren und uns in den dunklen Wald locken. Dann ging Svandis aber recht nett mit. Auch an den gefährlichen Schafweiden machte sie nicht noch mehr Zicken. Ihr Zappeln reichte mir aber auch so. Am Borstenbach entlang stellten Svandis und Björt neue Schrittrekorde auf, dann mussten sie uns den Habichtsweg an den Terrassenhäusern hochtragen. Svandis wollte das unbedingt im Trab – Björt wäre liebend gern galoppiert, aber … Sie durften nicht. Der Weg ist steil. Der ist gemein! Aber heute eigentlich richtig. Immerhin waren sie oben angekommen etwa 1 Minute außer Atem. Aber dann wurde wieder gerannt was man so im Schritt hergeben kann. Und das ist bei Björt eine Menge!
Normal sind etwa 40 Minuten für die Runde. Heute waren es nicht ganz 30 Minuten.
Man man man… Rumstehen bekommt den Damen nicht.
Den Nachmittag verbrachte ich dann schlafend auf dem Sofa.
Von ca. 18.30 bis 19.15 Uhr durften Björt und Svandis nochmal auf die Wiese. Das hat aber nur Björt genutzt. Svandis ist nach 15 Minuten in den Stall geflohen. Sie hat extrem Probleme mit Mücken, Fliegen und anderen Insekten. Sie mag das Viehzeug nicht und steht dann lieber im Stall.


Svandis hat sich für ihren Geburtstag echt mieses Wetter ausgesucht. Vor sechs Jahren war es dagegen toll.
Bei den beiden war ich heut eigentlich gar nicht Nur zum Gras geben, was
mein Vater kurz nach Mittag gemäht hat, und dann eben zum Füttern. Svandis
bekam Möhren zum Geburtstag.
Ich glaube sie war nicht böse, das sie heute nicht „arbeiten“ musste.

Mensch was für ein dummes Wetter.
Da war man beinahe froh, das man im Büro arbeiten „durfte“. Es war ja nur nass. Als ich Feierabend machte hat es auch nicht aufgehört zu Regnen.
Ein Anruf bei Thomas bestätigte mir das wir doch Schönwetter-Reiter sind, denn Thomas hatte keine Lust zu reiten. So ließ ich mir auch extrem Zeit um zu den Pferden raus zu gehen. Auch ich hatte nicht so große Lust im Regen zu reiten. Doch die Pferde hatten schon seit Pfingstmontag nur rumgestanden. Die hätten schon gern mal Abwechselung.
So habe ich erst mal im Stall geputzt. Und da es dann doch freundlicher wurde, konnte ich mir Björt fertig machen. Sie bekam auch wieder die schicken roten Easy-Boots an. Marschierte los, als wenn es galt einen Pokal im Schnellgehen zu gewinnen. Desöfteren blickte ich nach unten, ob die Schuhe noch an den Hufen sitzen. Klappte auch ca 1,5 km hervorragend – dann hupte plötzlich eine aufmerksame „Neu Käfer“Fahrerin. Als ich mich umsah, lag der linke Hufschuh 20 m hinter uns auf der Straße. Also zurück, absteigen, Hufschuh anziehen, wieder aufsteigen und weiter. Leider nicht viel weiter, denn bereits 20 Meter weiter verlor Björt den Schuh schon wieder – also nochmal absteigen, anziehen…. Weiter… wieder nicht weit. Nach dem 3ten Mal verlieren hatte ich die Nase voll. An den nassen Hufen wollten die Schuhe einfach nicht halten. Also beide Vorderhufe ausgezogen. Schuhe am Sattel angeklettet und barhuf weitergeritten. Björt ging gut und auch nicht fühlig. War alles prima. Hatten noch unseren Spaß.
Anschließend bin ich mit Svandis losgeritten – aufgrund der Schuhexperimente mit Björt ließ ich Svandis gleich barfuß laufen. Zwar ist die Hufgeschwürstelle vom Oktober nun runtergewachsen und etwas ausgebrochen, doch das hatte ich schon angeraspelt. Da passierte so nichts weiter. Svandis ging flott voran. Kein rumärgern, kein Zögern und kein Bocken. War richtig gut heute.
Und kaum daheim, fing es erneu an etwas zuu regnen, aber nicht so doll.

Abends waren Claudia, Bianka und ich im Kino. „Verliebt in die Braut“, was fürs Herz und zum lachen. Hat Spaß gemacht.

Nun ist es 2 Wochen her, das ich mir den Ringfinger der linken Hand so schick gequetscht, gezerrt oder so habe. Der Bluterguss ist (fast) herraus, aber die Beweglichkeit des oberen Fingergliedes ist keinesfalls wieder eingetreten. Okay, der Arzt sagte was von Geduld und Zeit – aber ich merke, das das in Bezug auf meinen Finger nicht gerade meine Stärke ist.
Zu allem Übel schmerzt der Finger seit heute früh auch furchtbar. Entweder nun heilt es – oder es wird schlimmer.