Svandis bekommt nun seit Freitagabend kein Equipalazone mehr. Sie erhält nun wieder „Rehe-Ex“ und einiges an Kräutern. Eine Verschlechterung ist (zum Glück) dadurch nicht wieder eingetreten. Noch ist das ganze stabil. Hoffe es geht weiter so.
Zur Unterstützung kam Sonntag noch mal Anke (www.tierenergie-schwindt.de) und hat eine Grundharmonisierung mit ihrem Bioresonanzgerät gemacht. Und dann per APM nochmal eine Organunterstützung.
Da es Svandis im Ganzen etwas besser geht und sie ziemlich quirlig war die letzten Tage, wollte sie bei der Behandlung nicht so stillhalten wie die letzten Male. Erschwerend kam hinzu, das Kirsten und Björt das schöne trockene Nachmittagswetter ausnutzen und einen (flotten) Ausritt machten. Wenn Björt weg ist, kann Svandis auch nicht stillstehen oder sich auf ihre Menschen konzentrieren.
Björt war wohl extrem gut drauf und Kirsten hat zu ihrem und zum Schutz der Spaziergänger die letzten 800 m Richtung zu hause geführt. Vorher hat Björt wohl ziemlich das Tempo bestimmt und war arg heftig. Kirsten meinte, wenn sie nicht geführt hätte, hätte sie auf dem Feldweg echte Schwierigkeiten bekommen.

Claudia kam auch noch vorbei und brachte Anke Haare und Futter + Einstreuproben von Hase Krümel. Der hat sein ganzes bisheriges Leben mit Allergie und Schnupfenproblemen zu kämpfen und gerade wieder Antibiotika hinter sich. Mal gucken ob Anke da mit Bioresonaztestung zu Hause etwas herausfinden kann, was evtl hilft.

Auch von Svandis wurden wieder Haare mitgenommen und auch Futter + Kräuterproben. Mal auf Allergien oder Unverträglichkeiten durchtesten.
Zusätzlich bekommt Svandis nun ein basisches Präparat, hat Anke mitgebracht – zum entsäuern und entgiften. Gesternabend ins Futter gegeben, kein Problem – Svandis frisst fast alles.

Nachdem Svandis am Mittwoch an der Longe ja etwas ausgeflippt ist, war der Donnerstag nicht so schön – aber auch nicht ganz schlecht. Zur Sicherheit bekam sie aber dennoch etwas erhöhte Dosis Equipalazone und auch Freitag früh ein ganzes Päckchen.
Freitag musste ich zwar nur bis 15 Uhr arbeiten, aber ich habe es dennoch nicht geschafft etwas mit den Pferden zu machen. Außerdem regnete es wie aus Eimern.
Freitagabend war ich mit meiner Arbeitskollegin im Kino. „Marley und ich“ – ich wollte den Film eigentlich nicht gucken, aber mein Bruder bat mich den Film doch zu gucken. Ich überredete meine Kollegin doch mitzukommen. Ich mag nicht allein ins Kino gehen. Der Film war gar nicht so übel. Ehepaar kauft Labradorwelpe (um zu sehen, ob sie mit einem Kind klar kommen würden) Hund erweißt sich als furchtbar. Fliegen aus Hundeschule raus, Hund verbreitet Chaos… Ehepaar bekommt Kinder (und behält Hund!!) Chaos….

Samstagvormittag sah es regentechnisch auch nicht gut aus – aber zum Mittag hin wurde es doch besser. Viel besser. Als Kirsten kam haben wir im Stall den Putzkasten/Medizin/Pflegeschrank aufgeräumt und leere Dosen und Tuben mal endlich entsorgt und dann sind wir zur Lederpflege übergegangen. Sattel, Trensen, Sidepull, Einspännergeschirr – Samstag war alles dran!
Kirsten konnte so auch mal die Unterschiede von gutem und weniger teurem Leder spüren. Sie fand das sehr erstaunlich, das es da so große Unterschiede gibt. Swanas (bzw. jetzt Svandis) Trense oder auch Thomas Trakehnerfohlenhalfter. Teuer – irre gutes Leder, absolut Pflegeleicht – ganz toll. Björts helle Trense = hart, recht schlecht zu säubern, wird auch trotz Lederfett/Oel nicht weicher… Da merkt man es extrem. Das Einspännergeschirr hatte ich bestimmt schon über 1 Jahr nicht gefettet – das hat alles eingesogen was es nur bekommen konnte – aber auch da merkt man, das Thomas echt gutes Leder gekauft hat.
Nachdem alles sauber und wieder zusammengebaut war, sind wir noch kurz spazieren gegangen. Svandis trat sehr ordentlich zu. Das gefiel mir super. Björt war so aufgedreht und angespannt, das sie zum ersten Mal seit Kirsten sie kennt, an der Hand herum gehüpft hat. Aber nicht so extrem wie Svandis es macht. Kirsten war dennoch sehr erstaunt.
Abends habe ich einen Kuchen gebacken – da Sonnatg nochmal unsere APM Therapeutin kommt. Und als der Kuchen im Ofen war, haben meine Eltern und ich Heidelbeerglühwein getrunken. Ausnahmsweise hat mein Vater so von 20.30 bis 21.15 Uhr auch die WOK-WM auf PRO7 geguckt. Fand er aber total daneben. Der war froh, als ich dann doch endlich in mein Wohnzimmer bin.

Zumindest hoffe ich, das es so weiter geht.

Montag, trotz weniger Medikamente, trat Svandis recht ordentlich zu. Auch Dienstag keine Verschlechterung, was mich sehr freute.
Dienstag bin ich mit Björt die Mini Feldweg-Strasse-Runde ohne Sattel geritten. Das tat meinem Rücken sehr gut.

Heute habe ich mir den Kappzaum aus der Ecke geholt und Svandis kam an die Longe. Sie wartete auch brav bis sie ihr Leckerlie hatte und das Kommando zum Losgehen kam. Aber dann – Hollla die Waldfee!!!
Im Schritt hat ihr das Bocken keinen Spaß gemacht, und weil ich sie nicht zurückhielt, trabte sie an und bockte. Hat ihr nicht gereicht, sie ist von sich aus angaloppiert und hat sich gefreut. Im Galopp ist sie beim Bocken allerdings gerutscht und daher wieder fleißig getrabt und gesprungen. Und das auf beiden Händen gleich gut. Im Trab sah man auf dem weichen Boden kaum Unklarheiten. Im Schritt ging sie absolut klar. Auf hartem Boden (Hof) ging sie etwas zurückhaltender , aber nicht schlecht.
Björt kam auch an die Longe. Hatte aber keine Lust. Schritt war ok, zum Trab musste ich sie schon bitten. Sie schnaubte auch ab und sah nicht unglücklich aus, aber von sich aus ist sie nicht losgestürmt wie sonst an der Longe. Sie hat wahrscheinlich von Sonntag einen riesigen Muskelkater

Die letzte Woche war ja nicht so viel los. Außer Donnerstag kurz ohne Sattel mit Björt geritten, hatten die Pferde frei.
Freitag, bei dem elenden Dauerregen, hatten die Beiden auch nichts zu tun. Dafür bin ich mit Kirsten und ihrem Mann mit ins Kalletal (Brosen) gefahren. Habe bei der Reitstunde zugesehen. Sah gar nicht so übel aus. War auch gut aufgebaut der Unterricht, nette rittige Islandpferde. Eine gut aufgebaute Stunde, in der alle 4 Reitschüler gut gefordert wurden.
Nach der Reitstunde bin ich nochmal zu Björt und Svandis in den Stall, die hatten wirklich ihren halbe Heuballen schon fast alle. Bekamen die 2te Hälfte auch noch.

Samstag ging der Tag im Regen unter. Morgens noch einkaufen, Möhren holen und so. Dann Stall ausmisten. Gar nicht so einfach, wenn Svandis der Meinung ist das die Schubkarre ihr gehört. Misthaufen begradigen und so war auch wieder angesagt. Ich schwankte zwischen : laufen mit den Pferden oder nicht, und letztendlich blieb es beim oder nicht.
Abends waren Claudia und ich im Kino. „Underworld – Aufstand der Lykaner“ Vampir gegen Werwolf: Dunkel, blutig, gemein… ohne tiefen Sinn und Verstand. Jedoch ab und zu „braucht“ man sowas.

Heute war es mal trocken von oben. War da nicht auch was mit meteorologischem Frühlingsanfang?
Am frühen Nachmittag bin ich daher mit Björt losgeritten. Durch Oberbecksen hoch in den Wald. Björt war völlig aufgedreht als sie merkte wo ich hin wollte. Schon auf dem Borweg und dann auf der Forststraße war sie ständig am Tölten oder Traben. Im Wald war die erste Strecke dann gleich unsere, wir hatten Glück, das kaum ein Spaziergänger im unteren Teil des Weges war. Leider trafen wir dann auf dem eigentlichen Reitweg dann doch viele Spaziergänger, Kinder mit Fahrrädern, unangeleinte Hunde, so das ich sofort abbog auf einen anderen Weg und Björts Lieblingsgaloppstrecke vor uns lag. Ewig lang und steil bergauf. Sie hat die Strecke fast komplett geschafft. Und das obwohl sie kaum Kondition hat durch die recht lange Phase des wenig bzw. kurz Reitens im Moment. Dann sind wir noch eine kleine Schleife und auf dem Weg nach Hause trafen wir eine Einstellerin unserer Nachbarn mit ihrer Westfalenstute. Wir sind dann gemeinsam heim. Das Großpferd war „natürlich“ langsamer als Björt im Schritt, aber mit zurückhalten meinerseits und etwas schneller machen andererseits klappte es erstaunlich gut.
Mit Svandis bin ich dann noch schnell die Mini Feldwegrunde gelaufen. Es war echt anstrengend und nah am Joggen. Svandis war so schnell und wollte unbedingt laufen. Bis auf 2 kleine Anzeichen von unartig sein, war Svandis auch fröhlich dabei.
Daumen drücken, das es mit Svandis weiter so gut bergauf geht.

Die bisherige Woche beschränkte sich abends auf Füttern, Medikamente geben und Massieren.
Heute abend hingegen wollte Svandis mich gleich beißen als ich mit Spritze ins Maul bin um Equipalazone zu geben. Da hatten wir den ersten Streit.
Für Björt hatte ich nur Trense mitgebracht, kein Putzzeug. Wollte nur mal eben schnell um den Acker flitzen. Weiß die was ich will? Da half nicht „Spar-Putzen“ = einmal mit der Hand drüber wischen. Da war kein Fuchsfell mehr. Nur Schlamm – teils getrocknet, teils frisch. Bin ich eben auf ein dreckiges Pferd gesprungen. Als ich oben saß, zog Björt gleich los. Björt ist dann auch im Tölt an unserer Weide hoch zum Feldweg. Dort im Matsch blieb sie doch im Schritt, auf der Straße zum Südweg im butterweichen Tölt und am Südweg rammte sie alle Beine in die Erde. „Fertig, Absteigen“ soll das heißen. Es war am Regnen und ich wollte ohne Sattel sowieso nicht viel. Also Südweg hinunter geführt. Dabei haben wir kleine Phasen Trab oder Tölt gemacht, auch mal Rückwärts richten bergauf, Volten um mich herum. Björt war lustig dabei und völlig begeistert.

Mit Svandis bin ich dann auch losmarschiert. Schlechte Idee. Der Wind, der Regen alles flattert und bei Svandis wirken Medikamente. An den Flatterplanen der Silagerollen das erste Rumhampeln und gemein zerren. 5 m weiter erstes Anzeichen von Steigen beim Zerren. Auf dem Feldweg zu unserem Wald ungefähr 6 Versuche zu Steigen, 2 mal hat sie es geschafft. So eine dumme Ziege. Auf dem weichen Feldweg trat Svandis auch prima zu und ging flott voran. Auch auf dem Hof bei uns bin ich dann noch 3 mal auf und ab – auch auf dem harten Boden trat Svandis gleichmäßig und gut zu. Bleibt zu hoffen, das es so weiter geht.