Nachdem Svandis am Mittwoch an der Longe ja etwas ausgeflippt ist, war der Donnerstag nicht so schön – aber auch nicht ganz schlecht. Zur Sicherheit bekam sie aber dennoch etwas erhöhte Dosis Equipalazone und auch Freitag früh ein ganzes Päckchen.
Freitag musste ich zwar nur bis 15 Uhr arbeiten, aber ich habe es dennoch nicht geschafft etwas mit den Pferden zu machen. Außerdem regnete es wie aus Eimern.
Freitagabend war ich mit meiner Arbeitskollegin im Kino. „Marley und ich“ – ich wollte den Film eigentlich nicht gucken, aber mein Bruder bat mich den Film doch zu gucken. Ich überredete meine Kollegin doch mitzukommen. Ich mag nicht allein ins Kino gehen. Der Film war gar nicht so übel. Ehepaar kauft Labradorwelpe (um zu sehen, ob sie mit einem Kind klar kommen würden) Hund erweißt sich als furchtbar. Fliegen aus Hundeschule raus, Hund verbreitet Chaos… Ehepaar bekommt Kinder (und behält Hund!!) Chaos….
Samstagvormittag sah es regentechnisch auch nicht gut aus – aber zum Mittag hin wurde es doch besser. Viel besser. Als Kirsten kam haben wir im Stall den Putzkasten/Medizin/Pflegeschrank aufgeräumt und leere Dosen und Tuben mal endlich entsorgt und dann sind wir zur Lederpflege übergegangen. Sattel, Trensen, Sidepull, Einspännergeschirr – Samstag war alles dran!
Kirsten konnte so auch mal die Unterschiede von gutem und weniger teurem Leder spüren. Sie fand das sehr erstaunlich, das es da so große Unterschiede gibt. Swanas (bzw. jetzt Svandis) Trense oder auch Thomas Trakehnerfohlenhalfter. Teuer – irre gutes Leder, absolut Pflegeleicht – ganz toll. Björts helle Trense = hart, recht schlecht zu säubern, wird auch trotz Lederfett/Oel nicht weicher… Da merkt man es extrem. Das Einspännergeschirr hatte ich bestimmt schon über 1 Jahr nicht gefettet – das hat alles eingesogen was es nur bekommen konnte – aber auch da merkt man, das Thomas echt gutes Leder gekauft hat.
Nachdem alles sauber und wieder zusammengebaut war, sind wir noch kurz spazieren gegangen. Svandis trat sehr ordentlich zu. Das gefiel mir super. Björt war so aufgedreht und angespannt, das sie zum ersten Mal seit Kirsten sie kennt, an der Hand herum gehüpft hat. Aber nicht so extrem wie Svandis es macht. Kirsten war dennoch sehr erstaunt.
Abends habe ich einen Kuchen gebacken – da Sonnatg nochmal unsere APM Therapeutin kommt. Und als der Kuchen im Ofen war, haben meine Eltern und ich Heidelbeerglühwein getrunken. Ausnahmsweise hat mein Vater so von 20.30 bis 21.15 Uhr auch die WOK-WM auf PRO7 geguckt. Fand er aber total daneben. Der war froh, als ich dann doch endlich in mein Wohnzimmer bin.