Morgens im Regen gefüttert und wieder ins Bett gekuschelt. Nach Aufstehen und was tun war mir nicht zumute. Mein Neffe wurde kurz vor 8 Uhr früh gebracht. Er fühlte sich unwohl. Kindergarten wollte er nicht – also ab zu Oma und Opa. Ich habe vormittags etwas bei dem Renovierungshänger meines Vaters mit angepackt und die Pferde sauber gemacht und versorgt.
Kurz vor 12 entschied Tim sich dann, das er doch mit Oma und Opa in die Bali-Therme will. Ich sollte auch mit um auf Tim aufzupassen. Und das wo ich so viel Lust zum schwimmen habe. Meine Eltern machten also fein ihre Wassergymnastikübungen unter Anleitung und meine Tante, Tim und ich waren in den anderen 2 Schwimmbecken unterwegs. Meine Tante immer hüpfender Weise am Beckenrand entlang, ich hab dann doch mehr geschwommen – ging sogar erstaunlich gut – und Tim war meist bei mir. Er hat ja sein Seepferdchen gemacht letztes Jahr. Aber natürlich blieben wir in Randnähe, oder Tim hielt sich bei mir fest. Mein Neffe und ich sind dann auch in die Klanggrotten gegangen. Doch lange bleibt der Junge dort nicht. In dem Wasserkreisel sind wir dann immer und immer wieder rum. Das hat Tim super gut gefallen. Als Opa dann auch noch in den Wasserkreisel kam um uns zu jagen, da hatte mein Neffe so richtig Spaß. Nach 1,5 Stunden waren wir wieder raus aus dem Wasser.
Da es immer schön weiter regnete, habe ich nicht viel weiter gemacht. War oft draußen bei den Pferden, habe geputzt und überhaupt – aber so richtig viel machen konnte man nicht. Irgendwann bin ich dann im Regen noch mit Svandis und Björt hin und her gelaufen. Nass waren wir sowieso schon. Svandis trat gut zu – Björt wollte nur rennen.
Autor: Birgit
Winter nicht zuende
Mittwoch, nachdem der Schnee in Regen übergegangen war und es zum Nachmittag sogar etwas trocken blieb, sind Kirsten und ich mit den beiden Pferden und Askja bis zum Backsweg und zurückgelaufen. Das ist nicht weit und auch nicht toll, doch für Svandis hat es schon gereicht. Noch ein zwei mal auf dem Hof hin und her – schon fing sie an etwas zu schwitzen.
Langsam steigern ist okay, denke ich.
Kirsten ist nach unserem Mini-Spaziergang noch 20 Minuten mit Björt geritten und wir haben anschließend gemeinsam die Pferde versorgt.
Winter noch nicht zuende
Herbststurm?
Jedenfalls könnte man das meinen. Hat das geweht und war ungemütlich nasskalt.
Heute früh kurz nach dem ersten Hagelschauer bin ich mit Svandis gelaufen. Während des Hagels habe ich beide Pferde geputzt. Behalten momentan beide ihre Haare, ist ihnen zu kalt. Mit Svandis bin ich 4 mal vom Hof bis zur Garageneinfahrt und zurück. Sie ging langsam, hatte wenig Lust – aber sie ging „ok“ Bißchen besser als Sonntag aber noch immer nicht ganz gut.
Mit Björt bin ich gegen 14 Uhr eine halbe Stunde im Sturm geritten. Nicht Björt war stürmisch, sondern eher unser Wetter. Man hab ich gefroren. Denn die Winterjacke hatte ich schon weggehangen.
Björt ging trotz des Sturmes sehr lieb am langen Zügel. Einzig dann auf dem Schotter/Matschweg zur Borstenbachbrücke, da ist sie von sich aus angetöltet. Wenn die will kann die so schön tölten!! Vor der großen Pfütze legte sie natürlich eine Vollbremsung ein, kurzes überlegen, dann drüber und weg. Auf dem Feldweg zur Straße hatte sie einen super Tölt und Straße lang auch. Klasse Ausritt. Nur viel zu kalt.
freie Tage / Resturlaub
Der Resturlaub muss bis Ende März weg und die Überstunden auch – also kann ich daheim bleiben. Natürlich hofft man auf schönes Wetter, doch das was da draußen ist, ist anders.
Montag war ein doofer Tag.
Früh aufstehen, doch man konnte kaum etwas machen da es ganz übel am Regnen war. Ich habe bei den Pferden rumgeräumt und sauber gemacht, Pferde geputzt und so weiter. Jedenfalls irgendwas wo man nicht nass bei wurde.
Am Nachmittag bin ich mit meiner Mutter durch die Gegend gefahren. Wir waren noch fix bei Claudia vorbei – EM für den Hasen Krümel abliefern, dann zum Landhandel und Pflanzkartoffeln und Sämereien für den Garten holen – aber meine Mutter hat sich sehr zurück gehalten. Keine Erbsen, keine Salate und sowas. Kartoffeln, Möhren, Bohnen, Radieschen, Astern, Tagetess und sowas… Von dort aus noch bei Oma vorbei – es regnete noch immer – Oma auch wieder mit EM versorgt.
Abends überlegte ich mir kurz vor dem Füttern „mit Regenjacke müsste es gehen“ bin auf die nasse Björt ohne Sattel gesprungen und den Südweg hochgeritten. Askja lief frei mit. Wir waren noch nicht sehr weit, da grummelte es. Und plötzlich kam Hagel runter. Björt bekam Angst, Askja sprang wie wild umher. Ich bin abgestiegen und wir sind heim gejoggt. So schnell laufen wir sonst nicht den Südweg runter. Doch der Hagel tat richtig weh.
Habe also nur fix die PFerde gefüttert und bin mit der Wärmflasche auf dem Sofa eingeschlafen.
ag