Heute habe ich mich mal wieder schon morgens um 10 Uhr auf Björt geschwungen und bin mit ihr geritten. In letzter Zeit habe ich mich ja meist erst Nachmittags zum Reiten bequemt. Da man heute aber absolut nicht weiß, wie das Wetter wird, wollte ich Sonne und Wind nutzen.

Björt hatte den kleinen Hengst von gestern wohl noch nicht verkraftet. Sie stürmte gleich im Galopp die Wölpke hoch (Feldweg). Straße lang durchs Dorf ging so einigermaßen – aber „Borweg“ lang und „Alte Forststr.“ zum Wald hin, da ging sie entweder Tribbelschritt oder Tölt. In einen netten Schritt bekam ich sie nicht. Aber der Tölt war dafür ziemlich gut, weil sie so unter Spannung stand… Vor dem Wald her musste sie Schritt gehen, was ihr gar nicht gefiel. Aber da waren einfach zu viele Spaziergänger und Eickmeiers hatten die 2 Araber draußen. Die 2 Stuten machten reichlich Trara als wir da lang sind. Im Wald – der Reitweg ist nun mal Björts Favorit – gab es kein Halten mehr. Björt stürmte los. Da ich sie zunächst nicht laufen lassen wollte, weil ich nicht sah ob jemand kommt, machte sie sogar einen kleinen Bocksprung. Berg hoch also sehr schnell, die geraderen, nur etwas ansteigenden Wege nahm sie im Tölt. Bergab bekam ich sie gerade so in den Schritt -und dann wieder den steilen langen Berg hoch. Björt war nach 3/4 des Berges doch der Meinung „nun ist gut“ circa 700 Meter war sie auch entspannt, doch dann war genug ausgeruht… Man man man – wenn das Pony richtig Kondition hätte, hätte ich heute so richtig Probleme gehabt. So fand ich es ja noch witzig.
Nun ist Madame auf der Wiese und darf fressen – Svandis wäre auch gern, mache ich aber natürlich nicht.
Das Laufen gestern scheint einigermaßen okay gewesen zu sein. Sie tritt jedenfalls nicht wesentlich schlechter als gestern.

Die Woche war nicht – erstmal ist es so kalt geworden, so plötzlich. und dann noch nass-kalt. Ich habs lieber eisig und trocken… Naja,
Im Büro auch wieder Kopfweh vom Feinsten gehabt.
Immerhin habe ich es 2 oder sogar drei mal die Woche geschafft kurz mit Björt loszureiten. Wir leider schon wieder früher dunkel, so das nur kleine Runden drin waren.
Eigentlich sollte ich Freitag bis 17 Uhr arbeiten, doch mein Kollege nahm sich nur den Vormittag frei, so das ich vn 7.30 bis 12.30 Uhr allein im Büro war, konnte dann aber um 15 Uhr gehen am Freitag.
Bin mit Björt die Hausrunde geritten.

Heute früh habe ich im Stall bei den Pferden wieder aufgeräumt. Mit Vater Koniferen (Thuja / Lebensbaum)geschreddert.
Nachmittag kam Kirsten nach längerer Zeit mal wieder und wir haben erst wieder die Pferde in den Hänger gestellt. Heute beide rein und Tür hinten zu. Klappt auch. Beide bleiben ruhig dabei.
Dann wollten wir noch einen kleinen Spaziergang machen, damit Svandis Bewegung bekommt. Mit langsamer steter Bewegung tritt sie recht ordentlich zu. Nur wenn sie lange steht oder so und die ersten Schritte, dann geht sie übel. Wir wollten bis zu den Fischteichen und zurück.
Hmm… Losmarschiert. Beide Pferde wegen des doch recht netten Windes ziemlich gut drauf. Svandis trat auch ohne Gummischlappen über dem Kunststoff gut zu. An der Weide wo Gerümpel, Müll, Schafe und Shettys stehen war der kleine schwarz/weiße Hengst draußen. Echt ein Zwerg. Aber dennoch ist der Zwerg HENGST….
Schnuppern, Quitschen (seinerseits) Wir wollten eigentlich nicht halten, aber Svandis konnte nicht wiederstehen und schnupperte zurück. Leider scheint Madame rossig zu sein. Der kleine Mann schachtete sofort aus. Und der Schafdraht um die Weide herum interessierte ihn nicht. Noch dazu ist der Zaun nicht arg fest und stramm. Die Holzbalken an denen er hängt sind nicht vertrauenserweckend. Es dauerte keine Minute, da stand der Hengst auf dem Weg bei uns!! Er schnupperte bei Björt und bei Svandis – bekam von beiden ordentlich etwas verplättet, Askja kläffte wie wild. In die Weide rein bekamen wir den nicht. Björt war völlig von der Rolle. Svandis erstaunlich cool. Der Kleine trat natürlich auch nach den Stuten, wenn die ihn wegschubsten. Askja war fast heiser. Vom Haus her oben kläffte nur ein Hund – Pferdebesitzer ließen sich nicht sehen. Wir also den Weg lang zu deren Tor. Askja trieb den Hengst immer mit – Svandis vor, dann Askja mit Hengst und dahinter Björt. An dem Tor des Hofes gab es nicht mal eine Klingel. Beim Nachbarn konnten wir nicht klingeln, da die eine hohe Treppe zur Haustür hatten. Also habe ich nach Leibeskräften „Hallllloooooooo!“ geschrien – Der kleine Wallach, der als Kumpel zum Hengst da ist, lief frei auf dem Hof rum und blubberte seinen Freund durchs Tor an. Irgendwann hörte uns die Ponybesitzerin – sperrte den Fuchsschecken und ihren Hund weg, holte ein Halfter für den Hengst. „Wie bist du denn rausgekommen, Der Zaun ist doch okay“ … *hüstel* Naja
Svandis und Björt haben also in dem Hengst einen Verehrer. Wir fanden das nicht so witzig wie die Ponybesitzerin. Was wenn ein Kind auf Björt gesessen hätte??? Was wenn meine den Kleinen so richtig erwischt hätten beim Ausschlagen???
Da die Shettys wieder auf die weide kamen, sind wir dort natürlich nicht zurück. Svandis musste die Hausrunde schaffen. Hat sie aber gut hinbekommen. Backsweg hoch waren sie und ich zwar arg am schnaufen, und da stolperte sie auch 3-4 mal, aber wieder auf dem geraden ging sie dann wieder gut. Fast normal. Südweg runter ging auch so einigermaßen.
Björt war den ganzen Weg über furchtbar aufgeregt. Kirsten bekam sie fast nicht ruhig. Ganz nass geschwitzt war Björt, als wir wieder daheim waren.

Dienstag war ich halb tod aus dem Verkehr gezogen. Mir war elend und alles gar nicht gut. Zwischenzeitlich musste ich dann noch Taxi für Tim spielen. Der war eigentlich bei Onkel und Tante. Deren Auto war mal so zwischendurch in der Werkstatt und so 20 vor drei rief Tante an, das Tim sein Schulheft für die Hausaufgaben in der Schule gelassen hatte. Also zum Kappenberg gefahren, Tim geholt, nach Eidinghausen zur Schule gefahren… Hat gerade noch so geklappt, das Tim sein Schulheft bekam.
Mit Tante dann noch losgefahren zur Sparkasse und zur Autowerkstatt, das die ihren Golf auch wieder bekommen. Pflaumenkuchen gabs dann auch noch – und der ist mir gar nicht gut bekommen. Kaum war ich wieder am Südweg… Naja…
Mittwoch habe ich es auch langsam angehen lassen. Bißchen Wäsche, bißchen im Haus gewuselt.
Donnerstag war auch nicht viel los. Oma besucht, in Vlotho einkaufen gewesen. Hof gefegt, Äpfel und Birnen aufgesucht, mit Björt geritten.
Svandis hat die Tetanus Impfung überhaupt nicht vertragen und wieder mit einem Reheschub reagiert :-(( Der geht es ziemlich dreckig
Freitag die übliche Stallarbeit und so weiter. Gegen 16 Uhr kam Anke.
Bei Svandis wieder Bioresonanz durchlaufen lassen. In der Zeit bekam Björt eine kleine Wellness Behandlung. Mehr oder weniger unverschämt, denn das Pony tigerte immer hinter Anke her, stubste und blubberte Anke an.
Die hat sich das gefordert :-))
Svandis bekam auch wieder eine APM Behandlung bei der der Bewegungsapparat und die dazugehörigen Meridiane angesprochen wurden. Sie hat das auch genossen. Allerdings war sie nach 1 Stunde stehen (Bioresonanz 30 Min, APM auch) echt fertig. Sie bekam eine Decke über und durfte in den Stall.
Nachdem Anke und ich etwas Tee und Kuchen vernichtet hatten, haben wir bei Svandis nochmal das sogenannte Gürtelgefäß nachgezogen – Das soll auch helfen… Hoffen wir mal .
Samstagfrüh ist Svandis 2 mal sehr langsam und schwankend runter in den Paddock gegangen. Aber immerhin hat sie sich bewegt. Das war schon mehr als die letzte Woche.
Nach Saubermachen und vor dem Einkaufen bin ich mit Björt und Askja die Hausrunde geritten. Björt war zunächst auch sehr Aufmerksam und stand prima am Zügel. Tolle Selbsthaltung… Bis wir im Loher Busch an ihre Galoppstrecke kamen. Ich wollte Askja vom Pferd aus ableinen. Das ging mal gar nicht. Also abgestiegen, abgeleint, aufgestiegen Pony laufen lassen… Spaß gehabt 🙂
Abends auf dem Sofa eingeschlafen, mal wieder

war auch wieder am Montag angesagt. Zunächst einmal abwarten, bis das Gras der Heuwiese soweit abgetrocknet war. Die Ampferpflanzen, die ich Samstag schon besprüht hatte, ließen gestern sehr die Blätter hängen. So konnte ich gut sehen, wo ich aufgehört hatte. 4,5 Stunden später war mein Gift alle, aber auch die Wiese komplett gespritzt. Geregnet hat es auch nicht, so das das Banvel gut einwirken kann.

Geritten bin ich nicht am Montag. Björt und Svandis standen nur in der Hütte und wollten nicht in die Sonne. Svandis geht noch vorsichtiger als am Wochenende 🙁

Und abends war ich wieder Englisch lernen…

Askja und ich sind gegen 11.30 Uhr zu Fuß zum Kappenberg gelaufen. Die paar KM sind kein Problem für uns. Bei meiner Tante gab es Mittagessen. Nach einer Tasse Kaffee hat meine Tante mich (und Askja) dann gegen 14.30 Uhr heimgefahren. Ich hatte vergessen ihr einige Sachen mitzubringen. Aber die Unterlagen sowie der Haus und Garagenschlüssel waren schon wichtig. Hat sie dann mitgenommen.
Ich hab mich umgezogen und bin mit Björt die Hausrunde geritten.
Die Luft war zum zerschneiden. Es sah gewaltig nach Regen aus, war total schwül-warm. Gar nicht gut. Wegen der Impfung vom Freitag wollte ich Björt auch nicht so fordern. Zwei drei Tage soll man es doch ruhiger angehen lassen. Also Sattel und Sidepull auf das Pony. Björt freute sich schon. Nichts im Maul = Spaß haben.
Zügig den Südweg hoch. Sie schlug auch gleich die normale Hausrunde ein. Also Backsweg runter. kaum unten an der Bachbrücke fing sie an zu tänzeln… auf dem Seitenstreifen ging es im Galopp hoch zur Straße. Statt die Bachstraße lang, bin ich auf die Flächenstillegung am Niederfeld mit ihr gegangen. Galopp kann so schnell sein. Ab der Borstenbachbrücke ist sie im Galopp bis zum Waldausgang. An Gabis Pferdeweide vorbei bis hoch zur Straße ist Björt total schön getöltet. Aber wahnsinnig schnell. Dabei hatte ich das Sidepull nie auf zug. Sie ging fast am locker durchhängenden Zügel. War echt klasse am Sonntag. Natürlich ging sie in allen Gangarten ihr Tempo. So kamen wir glücklich und zufrieden daheim an.
Mit Svandis bin ich auf dem Hof etwas hin und her gelaufen. Seit Freitag ist sie ziemlich lustlos und seit gestern tritt sie auch wieder schlechter zu. Mit Schlappen natürlich besser als ohne, aber alles in allem nicht so gut wie vor der Impfe.