Der Herbst kommt, oder wie? Es wird schon wieder zu früh dunkel. Noch schnell mit Björt losgeritten so gegen halb sieben am abend. Da war es gut, das ich meine Reflektorweste angezogen hatte, und Björt ihre Hufschuh mit Reflektorband. Das wurde richtig fix duster.
Im Wäldchen (Loher Busch) konnte ich kaum noch etwas sehen, das war mehr ein Ahnen. Gut das Björt anständig blieb und nicht Gas geben wollte. So war es ein schöner Dämmerungsritt

Gegen 22 Uhr wurde der Empfang am TV deutlich schlechter. Gar kein Bild mehr um genau zu sein. Kurz nach 22 Uhr: Alarmmeldung – Autos müssen aus der Garage, die läuf voll mit Schlamm und Wasser. Knöcheltief stand der Schlamm schon drin, Wasser noch etwas höher. Ganz fix die Autos in die Einfahrt gestellt. Eine Stunde haben wir Schlamm und Wasser vom Abfluss geschaufelt und gewischt. Dennoch ist Knöcheltief Schlamm in der Garage, von den Abflüssen haben wir es runter bekommen. Der Rest muss morgen.
Bei den Pferden ist auch der Paddockbelag von dannen geschwommen, aber sonst nichts passiert. Björt und Svandis haben das schwere Gewitter im Paddock überstanden.

hatte ich gerade.
Oh Oh – Da ich zuletzt 1995/1996 in Scheden mit Pferdehänger gefahren bin, war ich doch sehr nervös.
Habe auch nicht mit Volvo geübt, sondern mit New Holland. Der Trecker ist dafür besser, meinte mein Vater, weil der leichter zu lenken und alles viel besser zu sehen (freie Sicht nach allen seiten, große Spiegel…)
Geradeaus fahren – also nach vorn – ist nun nicht so schwierig. Das bekomme ich noch hin. Doch ich sollte hauptsächlich rückwärtsfahren üben und Rangieren und Einparken. Das Mistding von Hänger wollte natürlich immer anders als ich – ist ja klar… Habe es aber doch hinbekommen, ohne Trecker, Hänger, Böschung, Haus oder Schuppen kaputt zu fahren. Nach einer Stunde war mein Vater durchgefrohren und ich froh, das ich den Hänger wieder auf seinen Platz rangiert hatte. Darum haben wir Schluss gemacht.
Anstrengend – aber Spaß macht es auch, das Fahren üben…