Da für heute Nachmittag ziemlich schlechtes Wetter angesagt wurde, habe ich das Reiten auf den Vormittag verlegt. Björt hatte sich leider auf der Weide gewälzt und dabei wohl den ein oder anderen Maulwurfshügel plattgewalzt. Feuchte Erde bekam ich nicht gut ab. Nachdem der gröbste Dreck weg war, schnell gesattelt und losgeritten. Irgendwie war es sehr schwül-warm. Backsweg hoch fing Björt auch schnell an zu schwitzen. Sie bekommt jetzt schon wieder Winterfell. Wir sind zu Oma – ich wollte eigentlich gucken wie es ihr geht. Doch ich konnte Björt mal wieder nicht zum anhalten animieren. Sie sah nur den Waldeingang. Oma und Co. habe ich so durch die Fenster auch nicht entdecken können. Björt zog gleich weiter und sperrte sich total im Maul. Den Weg in den Wald hoch nahm sie incl. kleinem Sprung im Galopp. Dann hätten wir uns beinahe langgelegt, denn die Waldarbeiter haber definitv tiefe, hässliche und rutschige Matschspuren hinterlassen. Warum kann man wohl nicht mit Rückepferden arbeiten um den Wald zu schonen? Klar, zu teuer und zu langsam… Da tut es ja nicht zur Sache, das Naherholungsgebiete zerstört werden. Bestimmt werden die Wege auch noch ausgekoffert und mit Steinen aufgefüllt wie die anderen Reitwege. So das man nirgends mehr reiten kann. Wozu soll man dann noch die Reitabgabe zahlen, wenn einem das Reiten auf dem Wege vermiest wird?
Björt hat sich aber ganz gut benommen und ist trotz Matsch und Schlamm heil um die Ecken gekommen. Wir waren knapp eine Stunde unterwegs. Anschließend bin ich mit Svandis gelaufen, die wieder super zugetreten hat und kein Humpeln unterwegs gezeigt hat. Auch im Paddock bewegt sie sich noch immer mehr als vor dem Hufemachen. Bin sehr zufrieden mit ihr.
Gerade wurde mir Kuchen vorbei gebracht – hmm lecker. Muss aber noch auftauen. Kann ich morgen dann essen 🙂 Ich glaube, meine Tante wollte nur gucken, ob ich hier vor „Einsamkeit“ eingehe 😉