Silvester und Neujahr

Das alte Jahr ist rum – nun liegt wieder ein Neues vor uns.
2010 verabschiedete sich bei uns mit Glatteis und Regen. So blieb ich daheim. Fuhr weder nach Göttingen zu meinen Freunden, noch zu meiner Freundin „unten in Rehme“. Selbst die 6 km wollte ich bei Glatteis nur ungern fahren.
So verbrachte ich den Silvesterabend mit meinen Eltern und einer guten Flasche Wein vor TV und PC. Gescannte Dias etwas am PC sortieren und natürlich die 30 Jahre alten Bilder anschauen. War schon nett. Kurz vor Mitternacht sind mein Vater und ich raus gegangen. Ich bin zu den Pferden… Björt war etwas unruhig und lief (langsam) im Paddock umher. Svandis stand wie immer sehr ruhig im Paddock und sah sich den bunten Nachthimmel an. Was beiden Pferden nicht so gefiel war dieses elende Geböller und die „Kreischer“… Diesmal war sehr viel los in der Gegend hier oben. Wohl alle daheim geblieben wegen dem Wetter und dann ihre Vorräte verballert. Bis 0.30 Uhr blieb ich bei den Pferden, dann wurde es etwas ruhiger. Vom Wohnzimmerfenster aus beobachtete ich die Damen aber noch bis ca 1 Uhr. Vereinzelt hörte man noch bis ca 2-3 Uhr einige Böller. Ich finde Feuerwerk und Kracher an Silvester sehr überflüssig.

Neujahr und es taut!!! Wie schön! Das habe ich doch gleich mal ausgenutzt und die Pferde ordentlich gesäubert. Svandis fängt schon an zu haaren.
Mit Björt bin ich dann die normale, kleine 30 Minutenrunde geritten. Sie sollte sich eigentlich nicht aufregen, doch naja… 🙂 Sie ging die Hälfte der Runde entspannt am langen Zügel. Doch als sie die scheinbar unendlichen weißen Weiten des Niederfeld sah – da musste sie ihren Dickkopf durchsetzen und doch durch den angetauten, pappigen Schnee. Galoppierte da hoch und hatte sichtlich Spaß dabei. Im Wäldchen (Loher Busch) durfte Björt auch nochmal einen kurzen 200 Meter Galopp einlegen. Das ging aber viel besser, da dort kein pappiger Tiefschnee, sondern nur flacher, pappiger Schnee war. Feldweg und Straße lang zurück nach Hause ging sie nach ihrem Austoben wieder ganz entspannt am langen Zügel.
Dann war Svandis dran. Die hat ja seit Anfang Dezember keine Schuhe mehr angehabt und trat auf dem Schnee im Paddock und auf der tief verschneiten Wiese (beim abendlichen rumtoben) ziemlich gut zu. Heute hat sie aber die weichen Therapieschuhe anbekommen vorn, kurzer Probelauf auf dem Hof. Sah prima aus vom zutreten her. Vom Hocker aus aufgestiegen. Ja – 139,5 cm sind zu hoch. 😉 Hatte keinen Sattel, Svandis reite ich derzeit lieber ohne Sattel. Südweg hoch bis zum Backsweg die 600 Meter und wieder zurück den gleichen Weg. Wir sind noch immer beim langsam anfangen mit der Belastung, da Svandis wegen dem Wetter nun ja schon wieder 3-4 Wochen „reitfrei“ hatte. Wenn sie erstmal geht und ihren Rhythmus gefunden hat, geht sie sogar recht flott. Macht Spaß sie wieder so zu sehen. Hoffe, das es noch ein bíßchen besser wird im Laufe der Zeit und des Muskelaufbaus. So wie es jetzt ist, ist es aber schon um Klassen besser als es noch bis September 2010 war. Da hat ja wirklich niemand mehr mit reitbar gerechnet. Vielleicht mit (fast) schmerzfrei, aber nicht so wie jetzt.

Für mich war es jedenfalls ein toller Start ins Jahr 2011

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