eisige Zeiten

Das neue Jahr begann kalt und ungemütlich. Nachdem es bereits am Neujahrstag etwas getaut hatte, wurde es gleich wieder „schlechter“. So bin ich Sonntag nicht geritten, sondern die Pferde wieder nur auf der verschneiten Wiese gescheucht. Da mein Urlaub wieder zuende war, hatte ich immer nur morgens und Abends beim Füttern Zeit für die Pferde. Zum Reiten oder Spazierengehen war es mir abends bereits zu dunkel, zu rutschig und zu kalt.
Und in der vergangenen Nacht kam der Regen – wurde zu Eis und hat heute früh für eine Menge „Spaß“ gesorgt.
Um zu den Pferden zu gelangen, habe ich mir ein paar Stoff-Fetzen um die Schuhe gebunden. So rutschte ich wenigstens nicht die 15 Meter Rasengittersteine runter. ging einigermaßen gut. Der Arbeitsweg begann mit zaghaftem Testen „ist die Garageneinfahrt wohl glatt“??? Dort konnte ich gut gehen, habe also nicht abgestreut. Die Hälfte vom Südweg schaffte mein Auto ohne zu Rutschen. Dann kam das Eis. Wurde etwas heikler die letzten 100 Meter – doch ich bin hochgekommen, ohne Probleme. „Witzig“ wurde es in der Wölpke – die 700 Meter vom Südweg bis zur Amselschänke waren eine einzige Eisbahn mit einer ziemlich dicken Eisschicht. Mein Bruder hat das ganze mal fotografiert: Dickes Eis

Ich rutschte dort mit ziemlich wackeligen Knien runter. Hoffte das mir niemand entgegen kommt. Das Auto hat sich irgendwie einen eigenen Weg gesucht, blieb aber zum Glück auf dem vereisten Asphalt. Einen nochmaligen Ausflug in die Botanik möchte ich gar nicht erleben. Ab dem Borweg konnte man auch recht normal fahren. Allerdings gibt es nette Mitmenschen, die nicht viel von „Abstand halten“ halten. Ich kam zum Glück unfallfrei und pünktlich zur Arbeit 🙂
Der Heimweg am Abend war absolut kein Problem. Die Straßen waren nicht mehr glatt und auch die Eisschickt in der Wölpke war weggetaut. Hoffentlich ist das morgen früh auch nicht vereist.

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