Wegen der letzten Regenphase hänge ich etwas mit einen Frühjahrsarbeiten hinterher. Da aber nun auch noch Ostern war und Mutter meinte, so viel solle ich da auch nicht machen, blieb nur wieder der Samstag.
Morgens nur schnell zum Bäcker, den Wocheneinkauf hatte ich schon Donnerstag erledigt. Noch vor dem Mittag bin ich raus gegangen und habe bei den Pferden im Stall und Paddock sauber gemacht. ![IMG_20150404_123245916[1]](http://www.birgit-edler.de/wp/wp-content/uploads/2015/04/IMG_20150404_1232459161-1024x576.jpg)
Anschließend sind der kleine Hund und ich auf den Schilfteich gegangen. Im Herbst muss man den Schilf mähen und als Frostschutz auf dem Kies des Klärteichs verteilen. Sonst gehen im sogenannten Winter die Schlifpflanzen kaputt. Nun soll es aber keine Fröste mehr geben und die Pflanzen brauchen Luft und Licht zum wachsen. Außerdem mussten die trockenen Schilfgräser runter, weil es sonst anfängt zu gammeln. Natürlich war Dexter mit Begeisterung dabei. Denn Mäuse flitzen unter dem flachgelegten Schilf und alles riecht so klasse.
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Einige Schubkarren voll habe ich auf den Kompost gekarrt. Das hätte auch ein tolles Osterfeuer gegeben, weil es schön trocken war – doch es ist nicht erlaubt den Schilf zu verbrennen. Zumindest erklärte uns das der „nette Mann“ vom Ordnungsamt vor einigen Jahren. Naja, auf dem Kompost wird in ein paar Jahren schöne Erde davon. Auch gut.
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Dexter musste leider während der Arbeit an der Schleppleine bleiben, da er zu gern auch mit Fremden spazieren geht. Bei unseren Nachbarn war zu viel los, da wollte ich nicht, das er in eine Säge rennt oder unter die Pferde kommt. Am Abend durfte unser kleiner Hund aber einmal schnell zu seinem großen Freund und etwas spielen. Jedoch nur kurz, da ich es eilig hatte.
Statt Osterfeuer stand bei uns Kino auf dem Plan – und da blieb nicht so viel Zeit für den Hund zum toben. Nach 15 Minuten hab ich ihn wieder eingefangen und mit ins Haus genommen. Fand Dexter nicht ganz so toll, muss aber sein. 🙂
Ostersonntag habe ich auch nicht viel mit den Pferden gemacht. Am Nachmittag war Besuch zu Kaffee und Kuchen da und ich bekam ganz böse Kopfweh. Ostermontag schon des Nachts Sumatriptan genommen, morgens noch etwas Dröhnen im Kopf und Flackern vor den Augen. Jedoch nicht so schlimm geworden wie Nachts angenommen. Gegen Nachmittag ging es besser. Mutter und ich sind (mit Hund) schnell zum Friedhof gefahren und anschließend besuchten wir Oma, Onkel und Tante in Vlotho. Nach der Rundfahrt bin mit Dexter zu den Pferden und habe einen großen Eimer Haare aus den Puscheltieren gebürstet. Mit Björt bin ich noch unsere übliche Hausrunde geritten. Wir haben es ruhig angehen lassen, war ein schöner entspannter Bummelausritt.
Und schon war das lange Wochenende wieder rum.