die grüne Hölle

Gras haben wir genug – und 2 Pferde die nicht wirklich viel Gras fressen dürfen. Svandis wegen der Hufrehe nicht, Björt wird schon vom angucken des grünen Leckerchens dick.
Nachdem Anfang Juli das Heu von der Wiese runter war, mussten die kleinen Weiden nachgemäht werden und auch so war um und im Haus reichlich zu tun. Die Garageneinfahrt wurde nach und nach etwas weiter „bearbeitet“ und ansonsten eben die grüne Hölle im Zaum halten. Wenn das Wetter mitspielte Rasen mähen, Unkraut jäten usw. Da das Wetter sich nicht so daran gehalten hat, das Sommer ist, musste man so ziemlich jeden Sonnenstrahl nutzen.
Die letzte Woche war dann nochmal Großeinsatz in Sachen Gras

Mittwoch als ich heim kam, waren meine Eltern auf der Wiese hinterm Schuppen. Vater hatte da mit dem Einachsholder das lange, feuchte überständige Gras niedergemacht, und als ich kam waren die Elten noch am Häufchen machen. Ich bin auch sofort raus und habe die Grashäufchen auf dem Gartenkompost verteilt und festgetrampelt. Damit war ich bis ca 20 Uhr beschäftigt.
Donnerstag kam am späten Nachmittag mein Bruder auf den Hof gefahren und hat sich den Wohnwagen geholt. Anfang August wollen sie los, ab in die Sonne. Da muss man jetzt schon alles gut vorbereiten. Freitag nach der Büroarbeit ging es wieder ins Gras. „Die Grund“ stand auf dem Plan : überständiges, langes nasses Gras.. Die Pferde mögen in der Wiese nicht gern fressen, und da ist auch so viel Unkrautzeug drin. Das meiste landet also jedes Jahr auf dem Kompost – mehrfach. Vater hat gemäht wie ein Weltmeister, und ich machte „handliche“ Graushaufen…. 15 Häufchen mit dem Gras habe ich zuammen gerecht, das konnte man auch nicht verfüttern. 2 Schubkarren voll bekamen Björt und Svandis in den Paddock und eine 3te Schubkarre voll stellte ich vor den Stall – für das Frühstück. Da ich erst um 21.30 Uhr mit den fünfzehn Abfallhäufchen fertig war, habe ich nichts mehr auf den Kompost gepackt. Das blieb für Samstag übrig.
Samstag früh dann erst wieder den Wocheneinkauf erledigt und dann ging es ab in das Grünland. Vater war schon wieder am Gras mähen – untern dem Zaun her und wo der Einachsholder nicht hin kommt. Also kamen noch 3 weitere Haufen dazu. Nach dem Mittagessen habe ich die Häufchen dann per Schubkarre auf den Kompost gekarrt, ordentlich gepackt und festgetrampelt. Damit war ich dann von 14 bis 17.30 Uhr beschäftigt. Mein Bruder und mein Vater haben ab 15 Uhr in der Garageneinfahrt weiter gemacht. Die letzten Palisadensteine einbetoniert und alles aufgehübscht. Die waren eher fertig als ich mit meinem Gras 🙁
Nach dem Abendessen bin ich noch die „Ex-Rütli“Runde mit Björt geritten. Den Rücken wieder gerade biegen. Svandis geht leider noch immer klamm – seit Ende Juni, die Hufsohle wird ganz langsam wieder härter. Doch so reite ich sie natürlich nicht. Erst wenn die Hufe wieder okay und hart sind.
Heute am frühen Nachmittag habe ich die Pferde auf die Wiese gejagd und im Stall für Ordnung gesorgt. Die Pferdchen blieben nicht ganz eine halbe Stunde auf der Wiese. Sie flüchteten fast sofort wieder in den Stechviehfreien Stall.
Dann habe ich endlich das Heu aus dem Pferdehänger in die Sattelkammer gepackt. Ich hatte ja schon Befürchtungen, das das Heu im Hänger gegammelt ist, doch es war/ist prima. Trocken und ganz normal gut riechendes Heu. Fein!!! Hänger und Hof noch gefegt und das lose, kurze Heu am Wegfliegen gehindert. Als alles wieder sauber war, konnte ich mich dann auf meine Pferde konzentrieren. Wochenende muss man ja nutzen, vor allem, wenn man mal Sonnenschein hat.
Beide wurden ordentlich sauber geschrubbt. Mit Björt bin ich wieder die 30 Minuten Hausrunde geritten. Svandis bekam die Hufe gesäubert und wieder in die Hufschuh verpackt. Auf die Wiese wollten die Pferde heute nicht mehr. Haben sich im Stall versteckt.
Hoffentlich kommt jetzt noch etwas Sommer, möglichst ohne viel Stechviecher….

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert