Urlaubstage

Ich hatte Mittwoch, Donnerstag und Freitag ein wenig frei bekommen.
An den freien Tagen haben wir den Kompost umgesetzt und dort neue Platten verlegt. Wobei mein Vater das meist allein gemacht hat.
Mittwoch war ich beim Friseur. Die Friseuse war der Meinung, das alles auf einer Länge zu langweilig ist und meinte wir versuchen es mal mit ein bißchen „stufig – angefranst“ Am Mittwoch lag das Haar nach dem Friseurbesuch nun auch noch gut – Jetzt sieht irgendwie aus wie aufgepusteter Wischmop. Schon übel, wenn die Naturkrause anders will als ich.
Mittwochnachmittag sagte die Tierärztin den geplanten Termin kurzfristig ab. So habe ich mit Björt und Svandis nur einen kleinen Spaziergang um die Heuwiese gemacht.
Donnerstag habe ich den Wocheneinkauf erledigt und dann am Nachmittag die kleine Böschung der Teichwiese und noch einen anderen verfilzten Grasstreifen ausgeharkt. Dort können wir nicht vertikutieren oder abschleppen, das geht dort nur per Hand. War ich auch ein bißchen mit beschäftigt. Irgendwann erschien auch die Tierärztin um Svandis das Mittel zu geben. War gerade kurz mit Svandis spazieren und Björt lief an der Longe als Frau Z. kam. Das Mittel kommt ja echt schnell in den Hufen an, und der Puls ist dann schon erheblich mehr. Das sie dann schlechter Laufen kann, ist schon klar.
Freitag haben meine Eltern und ich irgendwie rumgelungert, draußen auch ein bißchen gemacht aber nicht so viel. Ich habe dann den Neffen aus der Schule geholt und nach dem Essen bin ich zu den Pferden und habe gefüttert und sauber gemacht. Vater hat noch ein paar Platten verlegt – und dann kam der kleine Junge irgendwann um die Ecke und wollte reiten. Ganz lange wollte er reiten. Er bekam Zügel an das Sidepull und ich auch ein paar Zügel zum führen. Doch so langsam soll auch mein Neffe lernen selbst zu lenken. Björt ging ganz lieb neben mir her, und der Junge versuchte auch etwas zu lenken, natürlich hatte er zu lange Zügel, aber er hat das ganz nett gemacht und wir waren wirklich eine halbe Stunde unterwegs. Danach stieg er vom Pony und ging irgendwie wie John Wayne. 😉
Ich bin nicht mehr geritten, und auch so mussten die Ponys nichts mehr machen.
Samstag war dann ja Sommerfeeling. Habe morgens bei den Pferden gemistet. Das musste mal dringend sein. Vater hat die Winterreifen mit dem Hochdruckreiniger sauber gemacht und den Hof geschrubbt. Während Vater den Garten mit dem Kultivator fein gemacht hat, habe ich Heu abgeworfen. Grob überschlagen,… ich hoffe, das es bis Juni/Juli langt.
Mit Björt bin ich dann die kleine Rütli Runde geritten. Momentan mag ich keine große Runde gehen, da ich ja noch kein Gebiss (Trense) bekommen habe – und Björt auf Sidepull nicht unbedingt immer hört, bleibt es bei überschaubaren kleinen Runden. Bestellt ist das Gebiss, mal abwarten wie lange die zur Lieferung benötigen. Naja – so bin ich eine nette kleine Runde mit Björt losgewesen. Kurz vor 19 Uhr habe ich gefüttert und mich gerade aufs Sofa gefläzt, da rief Frau Z. an das sie so halb neun da wäre. Svandis bekam also wieder das Mittel. Die Tierärztin meinte, ich solle mal versuchen Svandis „ruhig zu stellen“ also in der Box einzusperren. So wenig Bewegung wie möglich. Hmm, Svandis bewegt sich eh nicht viel und soll noch weniger?? Okay , denn versuchen wir das mal Sonntag/Montag. Ob das Mittel dann wirklich besser wirkt??
Jedenfalls bewirkten die Haftbedingugnen bei Svandis extremes Unwohlsein. Da ich den Stall nicht „richtig“ abtrennen kann, wurde der eingang des Boxenteils mit 2 Reihen 4cm Elektorband (ohne Strom) abgetrennt. Keine zwei Stunden später war Riesengetöse im Stall und beide Pferde standen wieder im Paddock. Von wegen einen der Beiden einsperren. Heute früh gegen 10 Uhr zum zweiten Mal runter zu den Pferden um Svandis wieder in den Boxenteil zu stecken. Schon mein Gedanke gefiel Svandis nicht. Ich hatte das Stalltor nur angelehnt – sie gehen sonst nie raus, nicht mal wenn alles sperrangelweit offen ist. Aber heute … So schnell konnte ich gar nicht gucken und reagieren. Schwupp die wupp waren Björt und Svandis ausgebüxt. Allerdings nur bis auf den Hof, bzw. dort an den nächsten Grasbüschel Ich konnte Björt recht schnell aufhalftern und mein Vater hatte auch Svandis sehr schnell sicher an der Hand. So wurden sie wieder in den Stall gebracht – und Svandis „eingesperrt“. Bisher hält sie sich an die Absperrung – mal sehen wie lange noch 🙂

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