Freitag bin ich erst um 18 Uhr daheim gewesen. Ponyspaziergang mit den Beiden gemacht und dann mal fünf Minuten ohne Sattel auf Svandis gesessen. Sie stand eigentlich mehr, als das sie ging – musste mal überlegen, was da auf dem Rücken ist. War aber nett, das Pony. Nur ein Hüpfversuch hinten. 🙂
Samstag früh – Stallarbeit, Ponys auf der Wiese – alle zufrieden. Ich will die Pferde reinholen, Svandis fängt das toben an – „schlurpf“ vorn rechts das Hufeisen weg. Das ist ja auch noch das Bein, wo die Hufbeinsenkung stärker ist. So ging Svandis gleich sehr unschön. Auch mit einem der festen Hufschuhe trat sie eher vorsichtig zu. Therapieschuh ging wieder gut. Herr Murschel erklärte sich auch gleich bereit zu kommen, und so war um kurz nach halb eins das Eisen wieder am Huf und mit Equipak aufgefüllt. Falls sich Svandis häufiger ihrer Eisen entledigen sollte, kommt da wieder Klebebeschlag drunter. Auch das kennt und macht der Hufschmied, er meinte zwar, das Svandis Hufhorn gar nicht schlecht ist – aber wenn nichts genageltes hält, muss man umdenken.
Gesternabend im Regen bin ich mit Björt (hatte Hufschuh an) die Hausrunde geritten. War sehr nett, das Pony. Und danach saß ich so ca 50-80 Meter auf Svandis ohne Sattel, die schon etwas besser ging als Freitag. Nach dem Probesitzen bin ich mit ihr noch spazieren gegangen. Es ist für mich immer noch sehr erstaunlich wie toll und problemlos Svandis nun zutritt. Man sieht nur noch in sehr engen Wendungen – die sie sowieso nicht machen soll – das sie nicht ganz klar geht. Ansonsten ist sie „wie ein gesundes Pferd“.
Abends war ich bei Claudia zum „Schlag den Raab“ gucken. Wegen Kopfweh (falsche alte Brille) und Müdigkeit habe ich das aber nicht bis zum Ende durchgehalten.
Sollte der Regen und der starke Wind heute nochmal nachlassen, reite ich vielleicht mit Björt noch eine kleine Runde. Spazierengehen mit Svandis „muss“ ich auch bei Regen… 🙁