Die Woche fing nicht so toll an. Montags ab fünf Uhr früh blitze und donnerte es gewaltig. Der Regen fing erst an, als ich bei den Pferden im Offenstall war. Plötzlich ein greller Blitz ganz in der Nähe, ein großer Knall danach und ich stand im Stall im dunkeln. Die Pferde fast panisch in den Paddock gerannt. Nichts passiert, außer Strom weg. Zum Glück. Björt weigerte sich dann zwar in den Stall zurück zu kommen, doch Svandis fraß bereits kurze Zeit später wieder ihr Heu.
Der Blitz hat auch unser Festnetz-Telefon lahmgelegt. 2 Tage lang nicht zu erreichen, bis das Ersatzteil da war.
Dienstag bin ich mit Björt um den Stoppelacker oben auf der Wölpke geritten (im Schritt einmal drumherum dauert 10 Minuten) Björt wußte erst nicht so recht ob sie wirklich sollte. Natürlich den halben Acker im Schritt um erstmal etwas Betriebstemperatur zu bekommen. Aber dann … Dieses kleine Pony ist sicher ein Rennpferd gewesen im vorherigen Leben. Die 2te Ackerrunde bestand aus genialem schnellen Tölt und tieffliegendem Galopp.
Svandis wurden nur die Füße sauber gemacht und desinfiziert.
Donnerstag beim Paddock mit Ecoraster verlegt und noch Stallarbeit. Zum Reiten keine Lust mehr. Freitag im Paddock weiter gemacht und Ecoraster mit Erde verfüllt. Anschließend wieder mit Björt 2,5 Mal um den Stoppelacker und ganz ganz kurz mit Svandis (nur Stallhalfter und Anbinder) auf dem Hof einmal rauf und Runter geritten. Svandis fängt an, das sie von allein antrabt wenn ich drauf sitze – aber nur mit den weichen Schuhen…. wie gehabt.
Samstag: Stall misten, Paddock weiter mit Erde und Sand verfüllen. Von 13 – 18 Uhr stand ich auf unserer großen Heuwiese und habe den großen rotblühenden Ampfer (saurer/sanfter Heinrich – oder wie das Zeug heißt) rausgerissen. Zwischendurch wieder im Paddock mit anpacken – Neue Randbegrenzung, Holz sägen und so…
Durch das ständige Bücken auf dem Acker, Rücken total hinüber. Daher Samstag nicht mehr geritten.
Abends auf dem Sofa wieder mal eingeschlafen.