Endlich Sonne – und einen Tag für die Pferde zur Verfügung.
Morgens Lotto spielen, noch fix eingekauft und am Loher Getränkemarkt die Möhren für die Pferde geholt.
Anschließend war Stall misten mal wieder angesagt. In der Zeit durften die Pferde auf die Wiese. Svandis natürlich mit Maulkurb. Zuerst war bocken und freuen angesagt, dann fressen und dann wieder Rennen und bocken.
Nach dem Mittagessen fing ich erst an im Keller sauber zu machen, doch das Wetter war so schön, da bin ich doch lieber wieder zu den Pferden. Geputzt und Hufe sauber gemacht und bei Svandis den Strahl an allen 4 Hufen nachgeschnitten. Leider war mein linker Arm – bzw die linke Hand mit dem operierten Finger – nicht so angetan von der Schneidearbeit / dem Festhalten. Trotzdem Svandis mitgenommen, gesattelt und los. Aber wieder nur die Mini-Runde Feldweg hoch zur Straße, bis Südweg und da runter führen. Svandis war auch (fast) anständig. So richtig gebuckelt hat sie nicht – aber ganz ohne Rumärgern ging es natürlich nicht. Aber ok. Was viel wichtiger ist: sie trat sehr schön zu und ging flott voran.
Mit Björt dann auch los. Beim Satteln schon Björt verängstigt, denn mein Vater brauchte einen Schlauch und den Hochdruckreiniger zum säubern von Holder + Pflug. Nur schon das Ausrollen und Anschließen des Schlauchs sorgten für Angst bei Björt. So sind wir ziemlich schnell vom Hof, was etwas ungewollt war. Backsweg runter war trotz Baustelle ganz ok. Wir sind dann das Niederfeld hoch zu und an der Autobahn wieder runter – an der Autobahnbrücke überließ ich Björt die Wegwahl, sie ging wieder geradeaus, ganz an der A2 entlang. Wir hatten auch Glück und es kamen uns nur 2 Autos entgegen und 3 von hinten. Und das an Stellen, wo ich mit Björt an die Seite gehen konnte. Sonst ist die Straße echt zu schmal für Auto und Pferd. An der „Erni+Boni-Brücke“ weiß Björt dann ganz genau, das es nach rechts geht – Bergauf zu den Schafweiden. Den ganzen Weg bis dahin konnte ich einhändig und entspannt reiten, sogar an der A2 lang, doch kaum kommt „ihr Berg“ ist es ein Wildpferd. Als klar war, das wir niemanden umrasen, durfte sie dann aber auch. Dafür ging Björt an Gabis Pferdeweide wieder ganz artig im entspannten Schritt heim. Bis zu unserem Hof. Vom Gras auf unseren Hof… DAS wollte Björt gar nicht. Da war Wasser, da stand ein Hochdruckreiniger, und ein Holder und ein Schlauch lag da. Keine Ahnung was in das Pony gefahren ist, aber sie wollte partout nicht auf unseren Hof. Dabei kennst sie Wasser und geht auch hindurch. Immer wieder versucht, wieder abgewendet, wieder rangeritten. Nichts ging. Björt pumpte wie wild, schwitzte ganz furchtbar, regte sich schrecklich auf. Aber sie ging nicht über das Stückchen nasser Pflastersteine. Mein Vater war eh fertig und hat alles weggeräumt, selbst das Anlassen des Holders hat Björt nicht interessiert, aber sie ging nicht auf den nassen Hof. Im 10ten oder 15ten Anlauf haben wir es dann geschafft. Björt – mit einem für sie riesigen Satz -vom Gras auf den Hof ist und dann aber ganz ganz fix zum Stall. Ein verrücktes Pferd.
Pferd absatteln und noch ein Möhrchen geben und dann habe ich den Keller weiter sauber gemacht.
nun geh ich füttern und dann ist Feierabend.