Reiter Tag

Habe heute einen ziemlich faulen Tag eingelegt -Nachdem ich die Pferde um 7 Uhr auf die Weide gelassen hatte, habe ich bis halb zehn im Bett gelegen. Dann auch in Ruhe gefrühstückt und irgendwann mal die Pferde eingefangen und mit Heu abgefüllt. Weiden, Paddock und Stall abgeäppelt. Björt kam jeden Schritt im Paddock hinterher, und immer lag ihr Köpfchen auf meinem Rücken, oder ihre Nase kam ganz vorsichtig zur Hand. Die ist so süß. Svandis kam auch mal an, aber als es kein Leckerlie gab, zog sie wieder ab. Björt blieb bei mir.
Misthaufen platt machen war auch wieder notwendig.
Als der Hunger dann doch mal kam, habe ich mir so Fisch „Schlemmerfilet“ in den Backofen geschoben. Da das Zeug nun mal einige Zeit braucht um zu garen, habe ich die Zeit genutzt zum Saugen. Askja lag an der Haustür auf ihrem „Schaffell“ und freute sich über die Sonne.
Nach dem Essen habe ich noch im Haus die Blumen gegossen – ich vergesse die immer, und krieg nen Schock, wenn die Blätter hängen. Aber noch leben alle Pflanzen meiner Mutter.
Anschließend habe ich Svandis schick gemacht, sie kam auch freudig mit. Zuerst bin ich mit ihr den Hof rauf und runter gelaufen um zu gucken wie sie zutritt. Das sah schon gut aus. Satteln und so geht ja immer ohne Murren. Askja anziehen – die freute sich nen Wolf. Habe für die Runde mit Svandis Askja aber nicht angeleint. Die Leine hatte ich nur so mit. Askja lief fein nebenher. Svandis ging flott voran. Im Schritt ging sie ganz klar. Im Trab kam ab und zu ein Taktfehler, aber sie hat nicht gelahmt/geschont. Auch bergab ging sie gut. Bin mit Svandis nur auf weichem Feldweg / Seitenstreifen geblieben. Südweg hinunter habe ich geführt. Askja war nach den 15 Minuten schon ziemlich am hecheln. Sie sprang auch gleich in ihren Stuhl zum ausruhen.
Während Askja sich ausruhte, habe ich Björt sauber gemacht und gesattelt. Diesmal kam Askja an die Leine und Björt musste schon mal artig stehenbleiben zum Aufsteigen. Klappte aber auch hervorragend.
Björt wartete auch ganz fein auf ihr Leckerlie. Südweg rauf musste ich Björt schon arg zurück halten. Bis zum Backsweg hatte ich Pferd und Hund auch einigermaßen im Griff. Neben den Weiden unserer Nachbarn hatte ich ausnahmsweise mal ein pferdiges Problem. Da Mauro, Gismo und Erasmus der Meinung waren meine Stute anblubbern zu müssen, sich gegenseitig zu jagen und zu toben. Sonst juckt Björt das gar nicht, heute war sie doch merklich nervös. Askja zog immer irgendwie zur Straßenmitte… Hmmm. An der Autobahn lang musste ich Askja natürlich ziemlich kurz nehmen, da die Autos neben der A2 ja fast so schnell fahren wie auf der Autobahn. Heute hatten wir aber zumindest kein Kuh Problem – die Viecher waren irgendwie weg.
Bis zum Borstenbach ließ ich Askja an der Leine. Dann gehofft, das keine Spaziergänger mit Hunden unterwegs sind. Björt wollte nur noch Gas geben, aber bis zur Kreuzung im Wäldchen musste sie Schritt gehen. Dann durfte sie loslegen. Askja hielt erst noch gut mit, doch auf dem Feldweg zur Straße wurde der Abstand immer größer. Als ich Björt durchparierte, brauchte der Hund noch einige Zeit um uns einzuholen. Auch Björt habe ich dann den Südweg hinab geführt, weil sie schon arg schwitzte. Sie hat schon so viel Wolle – und dann seit Freitag nichts getan.
Nach dem Reiten habe ich Heu vom Dachboden geholt. Askja lag nur noch in ihrem Stuhl und wollte ihre Ruhe. Ganz kaputt der Hund.
Beim abendlichen Füttern habe ich meine Monchichis geschrubbelt. Auch Svandis hat schon wieder ziemlich Winterwolle. Beide Pferdchen sind nur schmusig im Moment. Das ist so schön.

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