Englisch Prüfung

Ich hasse Prüfungen – egal welcher Art – nicht mein Ding. Und warum ich mir diese Englisch Prüfung angetan habe – ich weiß es nicht. Dabei war es die „Preliminary Examination“ also die leichteste Prüfung der Cambridge Universität. Doch wie immer vor Prüfungen: Kopfweh, Übel…. und alles was dazu gehört. Einfach ganz schreckliche Prüfungsangst.

Morgens waren wir pünktlich da, bis Bielefeld ist es ja nicht so weit. Um 9.30 Uhr wurde die erste Prüfung gestartet – Reading and Writing – im Unterricht in der VHS zig fach geübt und nie groß Probleme gehabt. Heute war es nur furchtbar. Schon bei den ersten 2 Aufgaben fehlten mir Vokabeln und ich verstand nicht so ganz den Sinn. Und es wurde irgendwie nicht besser. Dann kam noch das Writing – fand die Aufgaben okay – aber mir rannte die Zeit davon und den letzten Brief konnte ich nicht vollständig auf das Antwortblatt übertragen. (Daheim in einem Übungstest war die Zeit gar kein Problem)
Nach 15 Minuten Pause begann dann das 40 Minütige „Listening“ – Texte wurden vorgelesen (Kassette) und wiederholt und parallel zum zuhören Fragen beantworten. Okay, da werde ich auch ein paar Fehler haben, fand das aber nicht ganz so schlimm.
Die 2 Prüfungsteile waren um 12.30 Uhr beendet.
Iryna – eine meiner Mitfahrerinnen – war in der mündlichen Prüfung um 15.30 Uhr und ich um 16.45 Uhr und Marion um 17 Uhr. Das hieß für uns also Zeit todschlagen. Mit VHS-Mitschüler Markus sind wir in die Stadt und haben in einem Straßencafe etwas gegessen. Das tat auch richtig gut. Markus war um 15.15 Uhr mit der mündlichen Prüfung dran. Markus und Iryna kamen auch pünktlich in die Mündliche. Aber als Marion und ich uns melden mussten, und dann auf das Aufrufen warten, da hinkten die dem Zeitplan 45 Minuten hinterher… Schrecklich! Und wenn man sich wie gefordert pünktlich registriert hatte zur mündl. Prüfung, musste man bis zum Aufruf in der Wartezone bleiben. Grausige Luft! Mir wurd immer schlechter.
Mein Prüfungspartner Stefan war ganz nett. So konnte man sich in der Wartezone wenigstens schon kennenlernen und versuchen Englisch miteinander zu sprechen. Klappte auch gut. Irgendwann waren wir endlich dran und auch die mündliche Prüfung brachten wir hinter uns. Im Nachhinnein – natürlich hätte ich dies und das besser machen können. Und natürlich fehlten mir wieder mal Wörter und natürlich hab ich wie so gern Wortendungen verschluckt.
Ach – alles doof und bestanden hab ich sowieso sicher nicht. Leider bekommt man die Ergebnisse erst Ende Juli!!!!! Und das „Certificate“ (falls man besteht) erst in ca 12 Wochen.

Ach je – absolut nicht mein Tag
War froh als ich um 19.30 Uhr endlich daheim war und mit Svandis, Björt und Askja kuscheln konnte.

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