Heute früh, als das Gras etwas abgetrocknet war, haben wir die Heureihen wieder auseinander geworfen. Das Ganze bitte noch einmal durchtrocknen. Später am Nachmittag dann wieder in Reihen gezogen. Und dann die gute alte Fahr Köla Rivale 30 an den New Holland gehangen und gepresst. Ca 50 Bund von den beiden kleinen Wiesen. Das ist schon mal sehr schön. Auf dem Dachboden verstaut haben wir unser Tagewerk auch. Nun sind meine Eltern und ich „ein kleines Bißchen“ kaputt.
Früh ins Bett gehen ist wohl mal angesagt.

[singlepic id=272 w=320 h=240 float=center]
Das Heu wird richtig gut. Die Sonne trocknet es sehr schön.
So waren wir die letzten Tage mit Wenden beschäftigt.
Donnerstagabend bin ich noch mit Björt eine kleine Runde gedreht. Heute abend nicht mehr. Bißchen kaputt bin ich schon.

Heute früh habe ich dann erst so um 7 Uhr gefüttert, noch bis 9.30 Uhr weiter geschlafen. Kopfweh habe ich wieder furchtbar. Da es den Vormittag über immer und immer wieder regnete hatte ich auch nicht so die Lust zu den Pferden zu gehen. Nach dem Mittagessen bin ich gleich zu den Pferden. Beide geputzt und dann wollte ich mit Björt los. War auch trocken soweit und alles prima. Kaum hatte ich den Sattel auf dem Pferd, da kamen wahre Sturzbäche vom Himmel. Das Carportdach prasselt ganz furchtbar, da kann Björt nicht drunter stehen, hat sie Angst. So bin ich mit ihr in den Stall. Haben in die Sattelkammer geschaut, Sie entdeckte den Hafersack, die Leckerlietüte… Das Heu wollte sie nicht anpacken. Als der Regenguss vorüber war, bin ich gleich aufgestiegen und losgeritten. Zunächst wollte sie wieder losrennen. Doch das legte sich recht schnell. Bin zu Oma hochgeritten. Wollte dort anhalten, doch Björt hatte etwas gegen anhalten. Zog ich die Zügel an, zeigte sie leichte Tendenz zum Steigen. Hat sie noch nie gemacht!! Anhalten war echt nicht wirklich möglich. Björt stürmte sozusagen über Omas Hof runter zu den Nachbarn, und als der Waldeingang hinter der Garage sichtbar wurde… Da gab es kein Halten mehr. Schön den Waldweg im Galopp hoch, ein kleines Stück Tölt auf rutschigem nassen Waldboden und dann bis zu Hause im Schritt, ganz entspannt. War ein sehr schöner Ausritt.
Mit Svandis bin ich dann auch noch kurz gelaufen, wobei sie sehr schön zutrat. Und dann bin ich vor dem nächsten großen Schauer ins Haus geflüchtet. Pünktlich um 15 Uhr zur „Lena-Sondersendung“ war ich im Wohnzimmer 😉

[singlepic id=268 w=320 h=240 float=right]Samstag früh kamen die Gerüst(ab)bauer. Die brauchten den ganzen Vormittag um unser Haus „frei“ zu bekommen. Am Vormittag habe ich Stallarbeit und im Keller sauber gemacht. Als das Gerüst und die „Jungs“ weg waren, haben mein Vater und ich rund um das Haus gefegt und alles wieder ein wenig schick gemacht. Damit waren wir bis 17 Uhr beschäftigt. Dann musste mein Vater aufhören, was er sehr ungern tat. Aber er hatte Klassentreffen. Ich habe ihn dorthin gefahren, und bin dann gleich weiter gedüst einkaufen.
Gegen 20 Uhr kam Claudia und wir beide haben uns einen schönen gemütlichen Eurovisions Abend gemacht. Krönung natürlich die Punktevergabe — Yeah – gewonnen!!!! 😉