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Nach und nach hat mein Vater in meinem Badezimmer ja schon angefangen. Heute war ich dann dran. Bei 30 Grad am Vormittag und 36 Grad am Nachmittag habe ich mit dem Boschhammer die Fliesen von den Wäden gemeißelt. Einiges musste ich noch mit Hammer und Meißel nacharbeiten. Was jetzt noch an der Wand ist, da traue ich mich nicht ran. Da liegen Strom- und Wasserleitungen, oder auch die Heizungsrohre. Da muss „der Chef“ ran.
Den Bauschutt hatte ich um 16 Uhr aus dem Raum heraus, dann noch alles wieder sauber machen im Treppenhaus und auf den Fluren, sowie auf der Baustelle selbst. Damit war ich so gegen 18 Uhr fertig.
Die Pferde habe ich dann auch schnell versorgt. Anschließend habe ich mich vom Staub und Dreck befreit. Das tat mal so richtig gut. Und weil es auch am Abend noch locker 35 Grad waren, hab ich so halb kaltes Wasser benutzt. Man hält es ja nicht aus.
Selbst rumsitzen und Fernseh gucken ist schweißtreibend.
Delle im Paddock
Huftermin
Für heute war mal wieder eine kleine kosmetische Behandlung an Svandis Hufen angedacht. Ich hatte schon vorab erwähnt, das ich vor 17.30 Uhr nicht daheim sein werde.
Egal – Thomas kennt die Pferde ja schon ewig und drei Tage. Er hatte seine Kinder dabei. Anna hielt also die Hufe auf zum ausschneiden und raspeln bei Björt. Bei Björt war es eigentlich noch gar nicht so nötig, doch da ab nächste Woche die Sommerferien beginnen und alle „das Land verlassen“ wurde Björt auch schick gemacht.
Als ich kam haben Thomas und ich schnell die Hufe von Svandis mit der Flex wieder gerundet und verkleinert. Ist wieder eine Umstellung für Svandis, aber nicht so arg. Wir machen das ja nach und nach. Vor drei Wochen habe ich Svandis ihre Therapieschuhe weggenommen. Sie behauptete erst, das man ohne Schuhe nicht laufen kann, doch mittlerweile geht Svandis auch ohne Schuhe (fast) ordentlich. Das Hufhorn ist in den Schuhen leider immer weicher geworden, muss erst langsam durchhärten, meint der Hufpfleger. Aber wir sind auf einem guten Weg. Die weiße Linie ist nicht mehr verbreitet und die Risse im Tragrand werden immer kleiner und weniger. Hufpuls und Wärme am Kronrand fühle ich nicht mehr, und Thomas hat auch nichts davon gesagt. Wenn nun nichts mehr dazwischen kommt, sind wir hoffentlich über den Berg.
zur Abwechslung
war ich heute wieder beim Zahnarzt!
Man hat ja keine anderen Hobbies. Diesmal war es die rechte Seite. Ist mir von einem bereits geflickten Backenzahn doch glatt die Hälfte abgebrochen. Naja – musste nicht lang warten und das Aufbohren und Auffüllen des Zahnes ging ganz schnell.
Nun hoffe ich mal, das hält jetzt ein paar Jahre.
rien ne va plus
nichts geht mehr…
ganz genau!
Nachdem Vater am Freitag eine Böschung vom langen Gras befreit hatte, habe ich es abends in der Wärme noch zu transportablen Häufchen zusammengeharkt. Samstag früh mähte Vater noch eine Böschung ab, und ich habe die Häufchen vom Vortag beseitigt. Das frisch gemähte Gras haben wir zu zweit entsorgt. Nach 1,5 bzw. 2 Stunden waren wir um 9 Uhr früh damit fertig.
Mutter und ich sind in den Werrepark gefahren. Friseur und noch etwas shoppen. Draußen war es da schon zu warm zum was tun.
Leider bekam ich im klimatisierten Einkaufszentrum wieder „herrliche“ Kopfweh. Die blieben mir den Rest des Tages erhalten, wurden immer schlimmer und steigerten sich zur Migräne. Ich lag flach. Den ganzen Samstag im abgedunkelten Zimmer gelegen. Gerade so das Fussballspiel halb mitbekommen und sonst die Augen geschlossen gehalten. Leider wirkte das Sumatriptan nicht so richtig.
Sonntagfrüh waren die Kopfweh noch immer da, noch dazu war mir hundeelend. Wie so oft bei einem Migräneanfall. Morgens wirkte das Sumatriptan aber etwas. Trotz Kopfweh und Übelkeit bin ich 35 Minuten mit Björt geritten. Und zu Omas 85ten Geburtstag bin ich auch mitgefahren – blieb aber nicht lange. Ab 14 Uhr lag ich wieder in meinem Bett. Zimmer schön dunkel und nichts sehen und höhren.
Schieben wir die Kopfweh auf das heiße Wetter. Ich kann das nicht gut haben.