Die letzten Tage waren ziemlich arg, was meine Migräne betrifft. Seit Dientag bin ich sozusagen mit Medikamenten halbwegs ruhig gestellt. Dennoch dröhnt und pochert der Kopf desöfteren ganz furchtbar, bishin zur Übelkeit.
Freitag versuchte ich den Kopf mit einer kleinen gerittenen Runde frei zu bekommen. Brachte nicht so sehr viel – aber immerhin war der Rücken wieder gerade und die Nase frei. Mit Svandis bin ich auch eine kleine Runde gelaufen. Sie war aber (wie Björt auch) recht lustlos und schlich eher vor sich hin.
Samstag ging es vom Kopf her nicht wirklich gut. Hausarbeit und Rasenmähen hab ich dennoch auf die Reihe bekommen, und dann aber viel gelegen. Mit den Pferden bin ich abends kurz gelaufen. Manchmal bringen mich die unterschiedlichen Geschwindigkeiten der Beiden aber auch ziemlich an meine Grenze 🙂

Heute früh um 9.30 Uhr bin ich mit Björt in den Wald geritten. Da sie die letzten Tage so schrecklich lieb war, bekam sie heute das Sidepull statt der Trense. Wir sind viel Schritt gegangen, 2 Galoppstrecken und eine Töltstrecke. Wohl wegen der frühen Uhrzeit hatten wir den Wald für uns allein. Niemand zu sehen weit und breit. Björt und ich hatten unseren Spaß.
Mit Svandis habe ich am Nachmittag etwas Bodenarbeit gemacht. Zunächst hatte sie nicht so die Lust die Füße über die Stangen zu heben, doch es wurde immer besser. Sie braucht ja Bewegung und zur Abwechslung sollte es eben mal nicht nur hin und her laufen sein. Svandis hat auch sehr schön mitgemacht dabei.

Leider dröhnt es immer noch in meinem Kopf, hoffentlich hält das nicht mehr so lange an.

Montagnachmittag wurde es finster, sehr sehr finster. Wir mussten im Büro mal Licht anmachen. Und dann fing es an zu grummeln und zu donnern. Da kam ein Sturzbach Regen von oben. Das war nicht witzig. Auf den Wegen und den Wiesen standen riesige Pfützen und es konnte wegen der Trockenheit der letzten Tage nichts in den ausgedörrten Boden abfließen.
Bei Onkel und Tante war es wohl etwas feucht im Keller geworden. Bei uns daheim ist im Garten wieder einiges geflossen, und natürlich ist der Sand vom Paddock wieder fortgeflossen. Im Haus ist bei uns aber alles trocken geblieben. Auch die Garage und der Hof blieben vom Schlamm verschont, da die Kornäcker noch nicht gemäht sind.
Zur Sicherheit bin ich abends noch fix zum Bruder gefahren – doch auch dort im Haus war alles ok. Der Gartenteich hatte wieder „normal“ Wasser für die Fische. Während der Trockenheit der letzten Woche ist da der Wasserpegel etwas gesunken. Nun ist der Teich wieder voll.

Auch heute hat es noch etwas geregnet, aber nicht so arg wie gestern. Eine Woche mal kühles Wetter ist doch auch prima. Ich brauche keine 30 Grad oder mehr.

Heute früh um 6 Uhr war ich „wach“ – Aufstehen muss ich innerhalb der Woche immer um die Zeit, so ist es nicht verwunderlich, das man auch am Wochenende aufwacht. Naja, Svandis und Björt durften also wieder auf die Wiese. Gestern hatte ich ihnen noch ein Stück der Heuwiese abgezäunt, da dürfen sie nun etwas knabbern. Um 9 Uhr habe ich die Pferde wieder reingeholt und einmal grob übergefuddelt. Auto und Pferdehänger fertig gemacht, Ponys verladen und ab nach Vlotho gefahren. Ausladen war natürlich auch kein Problem. Svandis und Björt liefen freudig auf dem Platz umher. Als ich den Hänger gewendet hatte und geritten bin, hat mein Vater etwas mit der Longierpeitsche hinter Svandis gewedelt. Sie brauchte nur einen kleinen Anschubser – fast eine halbe Stunde lief sie sehr schön hinter Björt und mir her. Manchmal überholte sie uns auch und versperrte Björt und mir den Weg. 🙂 Vater brauchte eigentlich nur in der Reitplatzmitte stehen und ab und zu mal den Arm heben – gingen beide Pferde fixer voran. Getrieben hat er nicht wirklich, weil Björt auf Gerte und Peitsche etwas übereifrig reagiert.
Björt ging heute wirklich entspannt. Kein Gerenne, kein Gehampel – warum ist sie nicht häufiger so nett??? Heute haben wir viele Biegungen und Seitengänge im Schritt versucht und immer häufiger hat das sogar funktioniert. Tölt klappte auch sehr schön. Der Ponytrab gefällt mir nicht so gut, aber natürlich kann und muss Björt auch mal traben – ich kanns nur nicht gut sitzen. Galopp haben wir heute ganz gelassen. War eine schöne Stunde auf dem Reitplatz.
Auch das Verladen um wieder heim zu fahren hat keine Schwierigkeiten bereitet.

Achja – bevor ich überhaupt geritten bin, hab ich einmal beim „Rehe“Pony in der Paddockbox geschaut – der sah noch immer sehr munter aus, lief umher und freute sich, das er so viel schönes Heu in seiner Box hatte. Seine Traberfreundin sah uns sehr interessiert beim reiten zu. Früher – bei gemeinsamen Ausritten mit Swana und Betty, töltete die Stute auch. Hat sie mittlerweile aber wieder eingestellt. Vielleicht, wenn wir mal mit Björt und Betty ausreiten – vielleicht kommt der Tölt ja wieder. 😉

Guter Pferdiger Vormittag – Nachmittag wird verschlafen!

Samstagfrüh Pferde auf die Weide gelassen – Svandis mit Greenguard Maulkorb. Stall und Paddock habe ich gesäubert und die Pferde gegen 9 Uhr wieder reingeholt. Ich bin dann schnell einkaufen gefahren und habe beim Bruder im und ums Haus geschaut ob alles ok ist.
Nach dem Mittagessen, haben meine Mutter und ich Gurken eingemacht. Da die meisten eher notreif geworden waren als gute Gewürzkurzen, mussten wir die Gurken schälen und jede probieren. Manche waren ok – aber einige waren sowas von sauer – Pfui 🙁 Da half beim Probieren nur Augen zu und durch – und immer schön mit Wasser den Mund ausspülen nach so einer ekelhaften Gurke. Saure Gurken sind echt nicht toll.

Mit Björt bin ich auch noch eine kleine Runde geritten. Sie war ganz artig und hat auch auf ihrer Galoppstrecke nicht die Spaziergänger umgerannt. Sie war eh nicht so die Rennmaus wie sonst. Passt schon, muss auch mal ruhiger gehen.