Irgendwas passt da nicht. Ende letzten Jahres wurden meine beiden Lieblingszähne überkront. Und dennoch konnte ich nur rechtsseitig kauen und die linke Seite war noch immer druckempfindlich. Anfang Februar wurde es ganz arg, dann wieder weniger. Trotzdem habe ich mich dann zu einem Zahnarztbesuch durchgerungen. Die überkronten Zähne sind top okay, sagte der Arzt. Alles sitzt und sieht gut aus. Aber auf der linken Seite, der Zahn neben der Krone…. Der ist schuld an meinen Schmerzen. Zwei Optionen: Ziehen oder Zahnwurzelbehandlung.
Da ich sehr an meinen Zähnen hänge, entschloss ich mich zur Wurzelbehandlung. Das erste Schaben, Kratzen und Spritzen fand am 28.2. statt, es kam auch wieder ein wenig Eiter aus den Wurzelkanälen. War wohl doch „mehr im Gange“. Am Donnerstag (8.3.) dann das zweite Mal. Da ich noch immer über Schmerzen klagte und alles weh tat, wurden Messstäbe in die offenen Wurzelkanäle geschoben, das ganze geröngt und festgestellt, das die Zahnwurzeln 6-8 mm länger sind als beim Durchschnittspatienten. Klasse – ich liebe es. Ziehen wäre unter den Umständen auch nicht einfacher, sondern mit einer OP von ca 2-3 Stunden mit Kiefer aufschneiden und allem Drum und Dran verbunden. Also lieber doch Wurzeln tot machen. Es wurde weiter geschabt, gekratzt und gespritzt.
Donnerstag mit der Betäubungsspritze war auch alles erträglich. Nur sah das Gesicht nach der Behandlung leicht geschwollen und schief aus.
Auch Freitag war noch immer alles empfindlich, dick und unförmig.
Essen geht mittlerweile wieder so einigermaßen – aber aussehen wie nach einem Boxkampf. Alles blau….
noch einmal Winter
Freitag haben wir die ersten 5 Hänger voll Mist aufs Land gefahren. Am Abend fragte ich beim Bruder ob er am Samstag helfen könnte. Netterweise sicherte er mir Hilfe zu.
Samstagfrüh kurz vor 8 Uhr habe ich angefangen den ersten Hänger voll zu laden. Etwas später half noch Mutter mit.
Gerade als ich die erste Fuhre auf dem Land verteilt hatte, kam mein Bruder und die Schwägerin zum Helfen. Weitere 4 Dungstreuer später war die Miste leer und alles gut dünn verteilt. Hänger wurde wieder (so dreckig wie er war) im Carport geparkt und der Trecker in den Schuppen gestellt. Wenn der Frost dann weg ist, wird das alles mit dem Hochdruckreiniger gesäubert.
Am Nachmittag ging es dann an den Wald. Der Vater zeigte den zu fällenden Baum und los ging es.
Der Bruder schwang die Säge, Schwägerin und ich sammelten das Holz weg. Als der Baum zerkleinert war und da auf der Wiese ein netter kleiner Holzberg lag, war Feierabend für den Tag.
Ich habe noch Holz für unseren Ofen ins Haus geholt und dann wurde bei Kaffee und Kuchen wieder etwas Wärme getankt.
Abends nur noch schnell Pferde versorgt und dann ab aufs Sofa….
Heute früh war dann „plötzlich“ alles weiß. Nach einem späten Frühstück habe ich die Pferde ins Schneetreiben geschickt und dann wieder Nachschub in die gerade geleerte Miste gepackt. Anschließend noch angefangen die weiße Pracht an die Seite zu schieben. Nach dem Mittagessen habe ich damit weiter gemacht. Insgesamt 2,5 Stunden – und da war ich dann im wahrsten Sinne des Wortes fertig. Mit Björt bin ich dann noch eine knappe halbe Stunde geritten. Sie mag den Schnee und das Kalte viel lieber als ich. Björt gab ordentlich Gas und hatte ihren Spaß. Ich habe darauf vertraut, das sie als kleiner Isländer weiß, wie man auf Schnee und Eis klar kommt. Hat auch geklappt und wir sind kein bißchen gerutscht. War ein feiner Ausritt. Svandis hatte frei. Ich hatte keine Lust mehr auf Spaziergang.
Danach mit Wärmfalsche auf dem Sofa „erholen“. Schwupp, gleich eingeschlafen. 🙂
ein Anfang
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5 Hänger voll heute vormittag. 🙂
Um 7 Uhr den Dungstreuer unter dem Carport hervorgezogen, Weidezäune entfernt, Trecker vor den Dungstreuer und, :
die scheiß Zapfelle bewegt sich nicht einen Millimeter. Nichts, gar nichts ging. Rostlöser geholt, Hammer geholt, gezogen, gehauen, gestoßen – keine Chance. Vater kam zum helfen, bekam die Welle auch nicht gängig. Wir haben die dann mit dem Trecker „gezogen“, da war sie zumindest auseinander. Schmier dran, wieder zusammenstecken und schon konnte man die Welle am Trecker befestigen. Vater hat mir das Gespann dann an die Mistkuhle gefahren. Ich habe angefangen aufzuladen, Eltern haben noch gefrühstückt, dann geholfen. Vater zeigte noch 3x das Treckerfahren und erklärte wie alles geht, 2x hab ich auch allein geschafft.
Mal sehen, ob es nach dem Mittag noch kalt genug ist für die restlichen 4-5 Hänger voll – sonst morgen früh halt weiter
Selbstverstümmelung
Heute früh – nach dem Ponyversorgen, vor dem Start zur Arbeit – noch schnell die Mülltonnen in den Yeti gewuppt. Die Papiertonne war etwas schwer, weil ziemlich voll. Ist mir etwas in der Hand gerutscht. Bekam meinen vor einigen jahren operierten linken Ringfinger nicht gut. Es machte „knartsch“, und es blutete ziemlich starkt. Narbe angerissen….
Schnell unter Wasser gehalten und dann mit Pflaster versorgt. Den ganzen Tag über tat der Finger doch etwas weh. [singlepic id=404 w=320 h=240 float=center]
Heute abend sieht man nichts mehr. Nur dran kommen darf ich nicht, dann schmerzt es.
Bewegen geht auch wie vorher. Denke die Schrauben haben gehalten und die Sehne ist nicht ab… sonst würde ich den Finger nicht mehr bewegen können.
Naja, heilt auch wieder.
Ponybeschäftigung
Der Urlaub war viel zu schnell herum, und da das Wetter gar nicht mitgespielt hat, ist mein Misthaufen noch immer kein Stück kleiner. Im Gegenteil, er wächst weiter schön in die Höhe.
Immerhin konnte ich die freien Tage nutzen und Zeit mit Björt und Svandis verbringen. Mit Björt bin ich die üblichen kleinen Runden geritten. Zum Urlaubsabschluss am 10.2. bin ich mit ihr die größere Runde durch den Wald geritten.
Mittwoch fiel mir auf, das Svandis hinten links nicht ordentlich zutritt. Auch wenn sie als chronisches Hufrehepferd etwas anders tritt, als z.B. Björt, sah das Mittwoch noch anders aus. Leider fand ich keine Ursache. Svandis war am Strahl jedoch leicht druckempfindlich, sonst aber nicht weiter auffällig.
Donnerstag und Freitag sah es auch nicht besser aus. Aber ich fand nichts. Freitag bin ich mit Björt noch schnell unsere übliche 30 Minuten Runde geritten. Samstagvormittag war ich mit Stallarbeit und Misten beschäftigt. Und gerade als ich damit fertig war, fing es an zu regnen. Somit ist das Reiten ins Wasser gefallen.
Sonntag bin ich am Nachmittag mit Björt die kleine Runde am ehemaligen Rütli vorbei geritten. Knapp 20 Minuten waren wir unterwegs. Dafür lohnt sich eigentlich nicht mal das Satteln… Dann habe ich Svandis mal genauer angesehen. Den Huf gewaschen und am druckempfindlichen Strahl etwas loses Horn weggeschnitten. Da kam mir schon Eiter entgegen 🙁 Habe noch etwas mehr von dem Strahlhorn entfernt und einiges an Eiter weggewaschen. Dann natürlich den Huf desinfiziert und beim kurzen Vorlaufen festgestellt das Svandis gleich um einiges besser ging als vorher. Der Huf wurde mit Blauspray, Verbandswatte und Strahlfestiger in eine Hufschuh verpackt. Pony sah glücklicher aus als zuvor.
Auch heute früh und heute abend trat sie „ordentlich“ mit dem beschuhten Huf zu. Geht doch….