Heute morgen wollte ich Lotto spielen, aber bevor ich losfuhr, erinnerte mein Vater mich an Feiertag in NRW – also wird das nichts mit 12 Millionen Lottogewin. Schade aber auch.
Dafür haben wir unseren Miststreuer soweit fertig gemacht, das wir theoretisch Mistfahren könnten. Muss nur mal ein paar Tage kühl und trocken sein.
Mein Vater hat anschließend auf unserem Hof nun das provisorische Bändertor durch eine richtige Absperrung ersetzt. Sieht besser und ordentlicher aus.
Svandis und Björt habe ich die Nutzung der Absperrung dann am Beispiel erklärt. Sie fanden das auch ok so und machten kein bißchen Stress.
Mit Björt bin ich dann (im leichten Misselregen) durch Oberbecksen geritten.
Sie ging nett und schön am Zügel. Bis zum Berg zu den Schafwiesen. Da hatte ich wieder alle Hände voll zu tun, sie im Schritt um die Ecke zu bekommen, bis man den Berg einsehen kann. Als klar war das niemand von oben kommt, durfte Björt auch laufen. Nach dem ersten Auspowern lässt sie sich auch gut reguliern, so das wir ganz entspannt im Schritt heim gehen konnten – sogar auf dem Feldweg neben Gabis Großpferden.
Mit Svandis bin ich dann auch los. Habe sie gesattelt und bin aufgestiegen. Svandis war ganz erstaunt das sowas geht. Blieb erstmal stehen. So nach dem Motto „was soll das?“ An den Silagerollen vorbei – heut mal ohne Bocken – bis ans Ende unserer Heuwiese. Da wollte Svandis dann umdrehen und wieder heim – reicht doch. Aber sie musste weiter. Oben am Feldweg hatten wir dann wieder das Problem ‚gucken, aber nicht gehen – und schon mal pauschal nicht rechts zur Straße gehen‘ 4 mal rückwärts gehen, drei Kringel und 2 Buckler später ging sie aber lieb den Feldweg zur Straße lang. Auf dem Seitenstreifen gings zum Südweg, da bin ich abgestiegen und habe runtergeführt. Soll fürs erste reichen. Hat sie fein gemacht. Und gehumpelt hat sie kein bißchen. Ist richtig gut zugetreten.
noch immer Regen
Wie schon die ganze Woche, war auch der Freitag verregnet. Habe recht früh Feierabend machen können, so das ich noch Zeit für die Pferde hatte.
Während ich gemistet hab, waren die Pferde wieder auf der Wiese. Svandis wie immer die letzte Zeit mit Maulkorb. Sie mag das Ding nicht. Beeile mich auch immer beim Misten, das die nicht länger als 20 oder 30 Minuten draußen sind. Haben die Hälfte der Zeit mit Rumbocken verbracht. Kaum war ich fertig mit Misten, wurde der Regen wieder schlimmer. Nach dem Stall sauber machen habe ich mir Björt geschnappt und meine Regenjacke und wir sind die Hausrunde geritten.
Am Backsweg ist Großbaustelle. Da wird irgendwas in die Erde verbuddelt. Bagger und rot-weiße Barken stehen herum, ebenso wie Baustellenfahrzeuge… Björt kann richtig groß werden. Echt niedlich, wenn sie sich aufregt. Bachstraße bis zur Autobahnbrücke war dann nicht so gefährlich, und im Wald wollte sie dann aber endlich wieder Gas geben. Bißchen durfte sie auch, aber aus dem Wald heraus auf den Feldweg wollte ich
Björt nicht rennen lassen, wegen Gabis Großpferden, die da auf der Waldwiese
stehen. Björt hatte es nicht so mit anhalten auf meine Bitte, aber bevor die Pferde neben uns anfingen zu rennen und zu bocken hatte ich Björt im Griff und es ging im Schritt nach Hause.
Svandis habe ich dann ohne Sattel vom Hof bis zu unserer Garageneinfahrt „geritten“. So knapp 30 m sind das. Wollte doch nur wissen, ob sie mit Gewicht genau so gut tritt, wie beim Spazierengehen. Und das fühlte sich super an. Am Südweg bin ich aber doch abgestiegen und wir sind da hochgelaufen, Straße lang und Feldweg zurück. Unsere übliche 5 bis 10 Minuten Runde. Hat wieder sehr schön geklappt. Kein Fehltritt oder Lahmen zu sehen.
Wir können langsam wieder anfangen.
Regenwoche
Mit den Pferden habe ich diese Woche noch nicht wirklich viel gemacht.
Montag gingen beide ca 10 Minuten im Schritt an der Longe – auf unserem gepflasterten Hof, da ich sonst nirgends Licht habe. Beide gingen sehr anständig und hatten Spaß dabei, glaub ich.
Dienstag habe ich wegen Regen nichts mit den beiden gemacht. Bißchen grob übergebürstet, aber nicht viel.
Und gestern hatte ich ja auch keine Zeit. Kam um 17.40 Uhr heim, schnell umziehen, was essen, Pferde füttern und alles…War auch schon stockfinster um halb sechs. Mit Svandis ein paar Meter Verfolgen im Paddock gespielt – sehr schöne enge Wendungen, vorwärts, rückwärts und so weiter. Alles ganz prima – Björt mag sowas nicht gern. Sie stand in der Hütte und guckte uns zu.
Seit Sonntag bekommt Svandis nun keine Medizin mehr. Also auch nicht das homöopathische Mittel. Bis jetzt geht sie noch immer prima.
Gestern waren Claudia und ich ja im Varieté hier in Oeynhausen (also im GOP)
http://www.variete.de/Oeynhausen
War richtig schön mal wieder dahin zu gehen. Wir waren zuletzt mit Marion und Martin dort, also schon eine Ewigkeit her. Bestimmt drei Jahre oder noch länger.
GOP war toll – schön gemacht! Gute Darbietungen der Akteure mit Musik der 50ger/60ger Jahre untermalt. Und am Schluß hat Elvis himself noch 4 oder 5 Lieder gesungen und die Künstler der Show haben noch ein paar Kunststückchen dazu gemacht. Gegen 22 Uhr war Ende, 22.40 h lag ich im Bett…
letzte Urlaubstage
Samstag…
Morgens habe ich in der Küche gewirbelt, einen Apfelkuchen gebacken und einen Marmorkuchen, habe aufgespült, beim Backen ging mir die Margarine aus, gut das der Bäcker der Samstags zu uns kommt sowas auch im Sortiment hat, sonst hätte ich auch noch einkaufen müssen.
Im Haus habe ich noch gewirbelt. Den Stall wieder mal sauber gemacht, den Misthaufen plattgetreten. Svandis, wieder mit Maulkorbversehen, nach 15 Minuten von der Weide holen war kein Problem, Björt spielte fangen mit mir. Sie hatte derbe Spaß daran, glaub ich. Putzen, mit Björt reiten.
Das war genial. Völlig anders als Donnerstag, wo sie fast am durchdrehen war. Samstag kam es mir vor, als hätte ich nichts in der Hand. Die kann so toll gehen. Wenn sie will. Samstag paßte einfach alles. Es war nur schön.
Mit Svandis bin ich kurz gelaufen. Sie trat toll zu und ich war lange am Grübeln, ob ich vielleicht doch die Feldwegrunde reite. Habe mich dann aber dagegen entschlossen, da ich nichts überstürzen will. Besser erst noch abwarten….
Heute um 13.49 Uhr standen meine Eltern auf dem Hof.
Wir haben den Wohnwagen und das Auto gemeinsam ausgeräumt und nach einer Stunde war alles „fertig“
Onkel und Tante kamen auch so gegen drei – ich hab Kaffee gekocht und es gab Kaffee und Kuchen. Wir haben dann Bilder aus der Rhön auf dem PC angesehen und so – und um 18 Uhr sind Onkel und Tante wieder weg.
Ich hab da auch schon den Pferden Abendessen gebracht, obwohl eigentlich zu früh. Aber egal. War schon duster und gestern war es da ja auch schon 19 Uhr, wo es heute erst 18 Uhr war. Im Sommer gibt’s immer um 19 Uhr Abendfutter… Nun muss ich die wieder langsam auf Winterzeit umstellen.
freie Tage nutzen
Donnerstag früh bin ich wieder mit Björt und Askja geritten. Diesmal durchs Dorf, aber „verkehrt herum“ –
Also erst Borstenbach lang, an den Terrassenhäusern hoch (statt sonst runter) und dann eben die Wölpke lang zurück. Askja war eine Schnarchnase und Björt fast unhaltbar. Das war echt heftig was sie abgespult hat. Nur gegen den Zügel, nur mit dem Kopf am schlagen und kein bißchen kooperativ. Ganz schlimm.
Dann sah ich von vorn nur noch orange Blinkleuchten und hörte gruslige Geräusche. Kam uns die Straßenreinigung mit so einem Bürstenwagen entgegen der erst Wasser spritzt und dann fegt. Zum Glück war ich gerade an einer Sackgasse, in die ich flüchten konnte bis der Wagen vorbei war. Das hätte sonst große Probleme gegeben. Ich war auch am Überlegen, ob ich absteige, aber dann hätte ich Björt nicht zum Aufsteigen still bekommen. Also lieber in die Sackgasse reiten und dann umdrehen, wenn die Reinigung vorbei ist. Das klappte auch soweit. Weil ich nicht nur am Zügel hängen wollte, versuchte ich es immer wieder mit Nachgeben, aber dann fing Björt sofort an zu trippeln bzw. zu traben – und das auf Asphalt und viel Gegenverkehr. Komisch, sonst ist in Oberbecksen nichts los, doch wenn Björt ihre 5 Minuten hat, wollen alle plötzlich die Wölpke entlang fahren.
Naja, wir kamen heil und ohne größere Probleme daheim an. Björt war trotz aller Hampelei nicht mal nassgeschwitzt.
Mit Svandis und Askja bin ich dann sofort den Südweg hochgelaufen und Feldweg wieder heim. Keine Probleme, Svandis ist super drauf, tritt klasse und ich bin unheimlich glücklich damit.
Maulkorb auf Svandis, Weide auf, Pferde weg, ich Stall gemistet in 15 Minuten, Pferde gefangen und nochmal grob übergeschrubbelt.
Gegen 15.30 Uhr habe ich die Heunetze ganz voll gestopft. Um kurz nach 16 Uhr Askja bei meiner Tante abgeliefert. Askja wäre lieber mit mir mitgefahren, aber das ging leider nicht.
Dann Marion eingesackt, zu Orri gefahren. Orri sauber gemacht…. Einen schönen Spaziergang in Gräsebilde gemacht. In einem Restaurant dort ganz toll zu Abend gegessen und um 21.30 Uhr habe ich Askja bei meiner Tante abgeholt. Anschließend natürlich nochmal nach Björt und Svandis gesehen. Die waren schon tief und fest am schlafen im Sandpaddock.
Heute mal im Haus aufzuräumen, verblühte Blumen auf den Kompost, Küche sauber machen.
Von kurz nach 12 bis 13.30 Uhr war ich bei meiner Tante. Die hatte Kartoffelpuffer gemacht. Also hin zum Essen. Man, war ich satt…. Dann daheim Altpapier entsorgt. Kochwäsche gemacht. Die 2 Lammfellschabracken der Pferde gewaschen. Draußen Laub gefegt. Pferden Wurmkur verabreicht. Kurz mit beiden Pferden spazieren gewesen.
Noch im Keller sauber gemacht und irgendwann dann auch mal Feierabend.
Die Pferde gefüttert und zum Aufwärmen dann heißen Tee mti Rum getrunken und etwas gegessen und anschließend war Sofa-Zeit.