
Da mcht und tut man, schleppt die Wiese ab und freut sich das alles schick ist. „Nur noch Dünger holen“ denkt man. und dann kommen in einer sehr windigen und nassen Nacht die Mistviecher aus den Ecken.

Da muss ich wohl doch mal einen Wildschaden bei dem örtlichen Jagdpächter anmelden. Das bißchen letztens am Wald – auf der Ecke, wo wir eh kein Heu machen – das war nicht so schlimm. Doch nun haben die Viecher ja mitten auf der Wiese alles umgewühlt. Später mal den Schaden von nahem angucken.
im Märzen die Bäuerin…
den Trecker anspannt.

Bisher war es einfach zu nass um auf den Wiesen und drumherum etwas zu machen. Diese Woche ist es etwas abgetrocknet. Ich habe immer geguckt, ob die Wiesen trocken genug waren – aber befahrbar waren sie nicht wirklich. Heute abend habe ich es gewagt und den New Holland aus dem Winterschlaf geholt. Es war zwar schon halbs sechs, als ich die Egge an den Trecker gehangen habe und auf die Wiese bin, aber ich wollte zumindest die große Heuwiese abschleppen.

Am Wieseneingang – im ständigen Schatten sozusagen – war es noch etwas feucht, aber der Rest war okay und ich zog meine Runden mit dem Trecker um die Wiese. Auch die Wildschweinspuren unten am Wald konnte ich mit mehrfachen drüberfahren einebnen.

Björt und Svandis waren in der Zeit in der Winterwiese. Um kurz vor 19 Uhr waren Dexter und ich fertig mit der großen Wiese und auch die kleine Wiese hinter dem Schuppen habe ich geschafft abzuschlepen.
Dann Egge abbauen, Trecker und Aufsitzmäher wieder in den Schuppen fahren. Noch schnell die Pferde versorgen und „endlich“ Feierabend.
armer kleiner Mann

Am 14.2. war der Beratungstermin wegen Kastration oder erst nur Chipimplantat… Ohne Beratung vorab und Gesundheitscheck macht die Frau Doktor das nicht. Auf jeden Fall wird bei Dexter da was gemacht. Denn wie im Oktober, dass er unterwegs ist, wenn die Hündinnen in der Umgebung heiß sind, das wollen wir nicht mehr. Und auch Frau Dr. hat nach der Untersuchung und nach meinen Schilderungen gesagt, dass ein Chip für 6 Monate nicht notwendig ist, wenn ich schon fest der Meinung bin zu kastrieren und so wie ich es geschildert habe, wäre es für den Hund sicher besser. Am 20.2. war es dann soweit. Hatte einen Tag frei genommen um dann bei Dexter Pfötchen zu halten. Um 10 Uhr konnte ich Dexter zur Arztpraxis bringen. Er durfte vorher 12 Stunden nichts fressen, und das war schonmal pauschal doof. Wir kamen auch gleich dran als wir in der Praxis waren. Vormittags macht die Ärztin nur auf Termin und ist sehr gut organisiert. Ich wurde über OP Risiken und alles aufgeklärt und musste OP Einwilligung unterschreiben. Wie so bei den Menschen. 🙂 Dann hieß es, meinen Hund festhalten, damit der Venenzugang gelegt werden konnte und er bekam die Narkosespritze. Er ist ganz schnell in meinem Arm eingeschlafen. Boah, da wurd mir anders. Die letzten 3 Tiere die ich beim Einschlafen festgehalten habe, sind nicht mehr aufgewacht. Irgendwie hatte ich wohl Tränen in den Augen. Tierärztin und der Helferin fiel das sofort auf. Fragten was denn sei, und als ich das so sagte, da meinten sie „keine Sorge, den Schlingel bekommen sie heil nach Hause.“ Als Dexter schlief konnte ich heim fahren. Ca ne Stunde, später meinten sie, könne ich ihn wieder holen. Da es zur Praxis nur 4,5 km sind, bin ich wieder heim. Und natürlich auch wieder hin 🙂 Will meinen Schatz ja wieder haben. Er war noch super groggy und gerade erst so halb am aufwachen. Jaulte und heulte noch wie ein Wolf, zitterte etwas. Mitnehmen. Warm halten, Lieb haben… das Jaulen/heulen sei normal, weil die Narkose das Sprachzentrum anregt. So gegen späten Nachmittag sollte es besser sein. Dexter ging es wirklich nicht so gut.
Er wurde immer etwas wacher, war aber bis abends noch arg benebelt. Montag bin ich auch nur mit ihm an der Leine raus gegangen, zu den Ponys durfte er Montag Nachmittag/Abend gar nicht. Auch in der Nacht musste er 1x raus, also Hose an, Jacke an, ihn an die Leine raus… Aber das war okay. Von Montag auf Dienstag hat Neffe 2.0 bei uns übernachtet – der war sehr mitleidig und hat Dexter auch in Ruhe gelassen „der hat Aua“ – das hat der Junge schnell begriffen. Aua kennt er, da ist er dann vorsichtiger. Am 21. 2. ging es dem Hund schon besser und ich habe ihn an der Leine mit zu den Ponys genommen. Am 22.2. Kontrolle in der Arztpraxis. Am Nachmittag ist von 16 bis 18.30 Uhr offene Sprechstunde. Kommt man ohne Termin, muss aber halt warten. Ist ja kein Problem. Vor uns war eine Dame mit einem Jack Russel Rüden – die kam aber recht schnell aus dem Behandlungszimmer. Wir durften dann gleich rein. Da Dexter sich wieder nicht benehmen konnte und nicht liegen bleiben wollte, und nach mir geschnappt hat, als ich ihn runter drücken wollte, bekam er einen Maulkorb und eine Herlerin und ich haben ihn festgehalten, damit Frau Doktor gucken konnte. Wundpflaster abmachen, … Wunde sah okay aus. Alles trocken, bissi geschwollen, aber fängt wohl gut an zu heilen. Fieber wurde noch gemessen, 39,1 ° Etwas erhöhte Temperatur. Zur Vorsicht gibt es eine Woche Antibiotika. Und ein neues Pflaster auf die Wunde. Wenn das abfallen sollte, okay. Möglichst bis zum Wochenende soll es aber möglichst halten. Am 6. oder 7.3 soll ich dann zum Fäden ziehen kommen. 
Das Pflaster ist mittlerweile auch ab – seit gestern. Doch da der kleine Mann in ein zwei unbeobachteten Momenten doch an die Wunde gegangen ist, suppte es heute leider ein bißchen. Damit es besser heilt, mache ich nun doch effektive Mikroorganismen auf die Wunde. Auch wenn er meint, das ich ihn umbringen will, wenn ich da ran gehe. Er merkt, dass es etwas kühlt und es nimmt den Juckreiz wohl etwas. Hoffe, das die kleine Stelle so abheilt und wir nicht zwischendurch zur Tierärztin müssen.
Yeti beim Doktor
Letzte Woche Donnerstag musste ich nach der Arbeit mit dem Yeti zum Autodoktor. Ich hatte im Dezember Post von Skoda bekommen. Auch mein 2 Liter Diesel Motor (VW) ist wohl von den Werksmanipulationen betroffen, und ich soll mich doch bei einem Vertragshändler zum kostenlosen Softwareupdate melden. Vor Weihnachten wollte ich nicht mehr, dann passte es irgendwie zeitlich nie. Ich hatte auch erst überlegt nach Bünde zu fahren, wo ich den Yeti damals gekauft habe. Doch dann habe ich mich doch für den in Oeynhausen ansässigen Skodahändler entschieden. Auch wenn ich dort normalerweise nicht so gern hingehe. Hab mir gedacht: 1tens kostenlos – muss ich deren Rechnung nicht bezahlen. 2tens – einen Computer anschließen können sie hoffentlich. 3tens – liegt direkt an meinem Heimweg. So machte ich dort einen Termin und war Donnerstag pünktlich um 16 Uhr dort. Ich konnte „im Büro“ Platz nehmen. Oh Wunder, ich bekam sogar einen Kaffee angeboten. So kenne ich die Leute gar nicht. Nach 30 Minuten war das Motorupdate eingespielt und ich konnte fahren. Freitag bekam ich einen Anruf der Werkstatt, sie hätten mir vergessen zu sagen, dass noch etwas eingebaut werden müsste ?!?!?!? Ob ich denn noch mal vorbei kommen könnte. Also habe ich Freitag nach der Arbeit nochmal dort angehalten. Am Motor wurden 4 oder 5 Gummi-Abstandshalter angebracht. Ist nun so von VW/Skoda vorgeschrieben, gehört da hin. Von mir aus, ich musste es nicht bezahlen. Merke bisher gar nichts, das was verändert wurde. Keine Ahnung ob das nun echt was „gebracht“ hat. Der Yeti fährt wie immer und das ist auch gut so!
Start ins neue Jahr
Das Jahr 2017 haben wir hier ganz ruhig beginnen lassen. Silvester verbrachte ich mit meiner Mutter und den Tieren daheim. Während um Mitternacht hier in der Gegend irrsinnig viele Böller und Raketen gezündet wurden, war ich mit Dexter (an der Leine) bei den Pferden. Svandis war ruhig und cool wie immer, Björt war etwas nervöser als sonst – doch alles in allem waren die beiden recht entspannt. Die Pferde aus dem Aktivstall unserer Nachbarn waren deutlich unruhiger und sind einige Runden gerannt. Die fanden das ganze nicht so toll. Zum Glück liegen wir so schön im Tal, das wir nur 2 Häuser hier sind und bei uns wird nicht geböllert. So hatte ich auch keine Angst, das Böller oder Raketen irgendwas in Brand stecken könnten. An Neujahr habe ich am Nachmittag einen kleinen Ausritt unternommen. Dexter durfte nicht mit, da natürlich einige uneinsichtige Menschen meinen, auch noch weiterhin ihre Böllervorräte abfeuern zu müssen. Da wollte ich beide Hände für das Pferd frei haben, und nicht noch den kleinen Wusel dabei. Björt war trotz längerer Pause sehr flott unterwegs und auch ganz lieb. Mit Björt und Svandis bin ich dann noch eine kleine Runde gelaufen, da durfte Dexter mit.
Da es nun auch kalt werden sollte, habe ich mir den 5. und 6. Januar frei genommen.
Donnerstag habe ich den Dungstreuer zusammengebaut – Keilriemen anbringen, Schutzabdeckung anbringen und so weiter. Alle Teile die sich drehen müssen überprüft – alles fein, wie erhofft. Nicht so gut lief es dann bei den motorbetriebenen Geräten. Der Aufsitzmäher sagte nicht einen Ton. So gar nichts. Die Batterie scheint echt erledigt zu sein. Muss wohl eine neue Batterie her. So habe ich das Ding aus dem Schuppen geschoben, damit ich mit dem Trecker raus kann, leider sprang der aber auch nicht gleich an. Hat auch seit der Heuernte nicht mehr arbeiten müssen. Klar das der Startschwierichkeiten hatte. Eine Stunde am Ladegerät hat aber gereicht, danach gab es keine Probleme mehr. Dexter und ich sind zur Sicherheit zweimal Südweg rauf und runter gefahren, und ich ließ den New Holland auch so etwas laufen. Dann kam der Toro ans Ladegerät, der brauchte wesentlich länger bis er wieder angesprungen ist, und ich befürchte, dass er beim nächsten Startversuch wieder nicht will. Aber erstmal habe ich ihn wieder in den Schuppen gefahren und zwar so, dass ich ihn nicht rangieren muss, wenn ich mit dem New Holland raus will. Alles etwas eng bei uns. Als die Maschinen soweit vorbereitet waren, bin ich wieder mit Björt und Svandis eine kleine Runde gelaufen. Auch Dexter lief mit.
Freitag haben meine Mutter und ich früh um halb acht angefangen den Dungstreuer an den Trecker gemacht, und ich habe an die Mistkuhle rangiert. Dort dann aufgeladen. Wie immer per Forke „Frauenpower“. Frontlader haben wir nicht und Mistbagger (leider) auch nicht. Die ersten Hänger voll waren nicht so das Problem, aber ab der 5ten Ladung bekamen wir schon lange Arme und die Forken waren nicht mehr ganz so voll.
Nach 8 vollen Hängern war es dann auch 16 Uhr und zu mehr reichte die Kraft nicht. Hänger wieder in den Carport, Trecker in den Schuppen. Mutter hat sich im Haus dann hingelegt, während ich noch bei den Pferden sauber machte und und Füttern und so weiter . 18.30 Uhr war auch für mich Feierabend. Zu mehr als auf dem Sofa liegen konnte ich mich gestern auch nicht aufraffen. Heute früh um 8 Uhr ging es weiter. Im leichten Schneefall und einem bösen kalten Wind haben wir die letzten 2 Hänger voll geladen und weggefahren. Um 9.30 Uhr war die Miste leer und der letzte Hänger verteilt. Den gröbsten Dreck haben wir noch abgekratzt und abgefegt, doch ganz sauber ging es eben nicht. Um 10 Uhr standen Dungstreuer und Trecker wieder auf ihren Plätzen. Ich habe noch mit der Kehrmaschine den Hof gefegt. Schnell noch duschen und umziehen und ab nach Vlotho zu unserem Bäcker und Brot holen. Und auch nebenan im Marktkauf den Wocheneinkauf erledigen.
Nach einer etwas längeren Mittagspause habe ich dann wieder die Zaunpfähle in die Vorschlaghülsen gesteckt und die E-Litze stramm gezgen. Die Pferde hatten schon wieder für Arbeit gesorgt und so sind die ersten 2 Schubkarren voll „Frischdung“ wieder in der Miste gelandet. Später dann noch Pferde für die Nacht versorgt. Gestaltete sich etwas schwierig das Heu und das Wasser die 10 Meter bergab zu den Pferden zu bekommen. Denn es war durch den Nisselregen am Nachmittag/Abend bei den Temperaturen unter Null sehr, sehr glatt. Ich habe aber alles hinbekommen ohne mich langzulegen. Dexter ist ausgerutscht und hat sich eine Kralle eingerissen. Hat 2 x gejault, ließ mich aber nicht an seine Pfote. Ich glaube er hat das Ding irgendwie abbekommen, er belastet ganz normal, nichts blutet und ich sehe auch keine schiefe Kralle mehr.

Den abend verbringen wir jedenfalls nur noch mit „Füße hoch“ und morgen machen wir – außer Pferde mit Futter versorgen und Stall säubern – gar nichts.