Heute früher Feierabend gemacht und schnell Kontaktlinsen aus Oeynhausen City geholt. Dann noch schneller nach Hause, um mit Björt und Svandis etwas zu unternehmen.

Mit Björt bin ich Südweg hoch, Straße und Feldweg – über den gefrorenen Acker getrabt zu den Schafweiden, und dann links rum ins Wäldchen und im Galopp nach Haus zurück. Björt war einfach nur klasse
Anschließend bin ich mit Svandis und Björt den Südweg hochgelaufen, Straße und Feldweg zurück nach Hause. Dort durften die 2 dann noch auf der Weide toben.
Im Paddock und im Stall geht Svandis – gerade in Wendungen – noch steif. Aber beim Spaziergang nach so 20 – 50 m geht sie absolut klar. Und je länger man läuft desto besser geht sie. Auf der Weide ist Svandis abgegangen wie ein Zäpfchen. Galopp, Imponiertrab, bocken… und alles ohne einen Fehltritt oder lahmen/klamm gehen. Wenn sie so im Paddock gehen würde, wäre ich super zufrieden.

Ich war dann am Stall sauber machen, abäppeln und so – Plötzlich jault jemand und Askja humpelt um die Ecke und beide Hinterpfoten sind rot. *aaaaaahhhhh*
Ponystall fix erledigt, rein ins Haus, Papiere vom Hund und von mir holen, Autoschlüssel .. Hund einpacken, Ab zur Tierärztin. Es war so 17.45 Uhr als das mit Askja passierte – ab 18 uhr ist bei Frau Dr. Sprechstunde. Wir waren auch die ersten die da waren.
Askja hatte sich zum Glück doch nur an einer Pfote die Kralle eingerissen. Das Ding wurde rausgezogen und nun hat sie einen dicken Verband am Fuß. Der soll so bis Samstag oder Sonntag (wenn möglich) dran bleiben.
Mit Frau Dr. auch noch wegen Svandis gesprochen, sie meinte hört sich doch ganz gut soweit an – Ende Januar – wenn hoffentlich das weiße Zeug weg ist – nochmal Bluttest wegen den Leberwerten.

Furchtbar – ein Tier läuft gerade wieder fast korrekt – da randaliert das andere….

bin ich heut früh zur Arbeit

Aufgestanden 5.35 Uhr – war aber schon seit kurz vor 4 wach und konnte nicht mehr einschlafen.
Pferde also 20 Minuten früher gefüttert als sonst – die waren auch sehr erstaunt und noch so ziemlich am schlafen.
Dann habe ich die Garageneinfahrt freigeschippt, während mein Vater mit dem Holder den Südweg geschoben hat. So kurz vor 6.30 bin ich ins Haus, arbeitsfein machen.
Meine Mutter hat (seit 2 Jahren zum ersten mal wieder) Brote für die Arbeit vorbereitet und mir schon Kaffee gekocht.
Um 6.50 Uhr bin ich dann Richtung Klinik gefahren. Garage und Südweg ging – die Straßen bis Borweg wieder dicht – nix geschoben. Dann ging es auf den Hauptstraßen so lala…
Nebenstraßen nichts gemacht. Und ich muss 14 km fast nur Nebenstraßen fahren. Wirklich oft schlitterpartie…
Naja – 7.19 Uhr stand ich auf dem Klinikparkplatz
Zurück am späten Nachmittag war es noch immer rutschig.

Bei den Pferden hatte mein Vater sogar etwas Schnee im Paddock weg geräumt.
Unternommen haben wie Ponys und ich heute nichts. Bei minus 6 Grad habe ich da nicht so richtig Lust zu. Björt und Svandis finden das aber scheinbar toll.

Gegen 13.45 Uhr sind mein Vater und ich in den Schnee. Ich habe bei den Pferden abgeäppelt, d.h. Äppel im Schnee geortet – aber sicher nicht alle gefunden. Wasser aufgefüllt und so weiter. Heu aufgeschüttelt und neu verteilt.
Und dann lief der Holder. Mein Vater fing an mit dem Holder Schnee zu schieben. Ich dann mit Schieber bewaffnet hinter her und Reste weggeräumt. Und die Garageneinfahrt habe ich komplett geschippt, da es dort mit Holder nicht geklappt hat. Es musste zwar niemand weg, aber wenn da noch mehr draufgeschneit hätte, dann hätte es morgen mit dem wegfahren noch länger gedauert. Mit dem Schnee schippen waren wir dann so kurz vor 15 Uhr fertig.
Ich habe Björt gesattelt und bin über Straße nach Vlotho zu Oma geritten. Oma brauchte wieder EM (effektive Mikroorganismen) und da das mit dem Auto hinfahren übel wird bei solchem Wetter, Italiener ohne Allrad, hab ich mich für Allhufantrieb entschieden. 2 Liter EM in einer Tasche an den Sattel gebaumelt und losgeritten. Leider hab ich vergessen, das Björt ein Isländer ist und das das GENAU ihr Wetter ist. Holla die Waldfee!
Zur Oma hoch ging es dann ja einigermaßen, außer das Björt die verschneiten Wege mit einer Rennstrecke verwechselte. Das ich bei Oma dann abstieg irritierte Björt sehr. Pony am langen Zügel (die neuen mit Snaps – ganz lang) einseitig ausgehakt, so konnte ich bis zur Haustür, ohne das Björt vom Weg musste. EM abgeliefert. Dann verschneiten Weg bergab zum Waldeingang – und dort gab es kein Halten mehr. Björt ist in einem Affenzahn den verschneiten Waldweg hoch. Ich hätte sie auch gar nicht halten können. Gut das sie so trittsicher ist. Hat heute den ganzen Berg geschafft. Auf der ebenen Strecke – so Höhe Wasserspeicher – schnaufte sie dann aber richtig durch. Hat sogar mal 150 m Schritt durchgehalten bevor sie wieder das Tempo vorgab. Schnellen Tölt. Als dann ein Hund um die Ecke schoß und Björt sich erschrak, da wollte sie doch im Galopp weg. Unschön, aber ich hielt sie. Auf dem schönen leicht ansteigenden Weg Richtung Rütli durfte sie dann nochmal Tölten. Wollte definitv mehr, durfte aber nicht. Kurz vor Parkplatz bin ich abgestiegen. Der Berg am Rütli zur Reithalle runter war von Schlittenfahrern bevölkert. Kann man ihnen ja auch nicht verdenken. Aber manche haben echt das Hirn ausgeschaltet. Habe ja absichtlich geführt, und zwar da wo man nicht mit dem Schlitten fahren kann. Ist ja nicht so schön, das die an einem juchend und schreiend vorbei rasen. Freilaufende Hunde gab es da natürlich auch – und der eine (Will nur spielen) Hund kam auch wieder geduckt auf die Hinterbeine zu. Ich hab nur gesagt „die tritt gezielt“ und Björt winkelte auch so passend das Bein an. Plötzlich kann Herrchen den Hund zurückrufen und sagen „das Pferd ist böse….“ (mir egal – soll den Köter bei sich halten)
Unten bei Gabi bzw. an der Straße bin ich wieder aufgestiegen und heim geritten. Da war Björt wieder völlig ruhig – war auch kein Spaziergänger oder Rodler in Sicht.
Björt wurde eingedeckt, ich hab Svandis geholt – die absolut schön im Paddock herum trabte und guckte wo Björt und ich bleiben. Wir drei sind dann noch so 15 Miunten spazieren gegangen. Svandis trat von Anfang an sehr gut zu. Und sie ist unheimlich aufgeweckt zur Zeit. Klar – das Wetter mag sie auch.
Dann waren wir alle nass und durchgefroren.
Trotz stetem Schneefall war das Reiten und Laufen sehr schön.

Donnerstagabend fing der Schneefall an, aber nicht so arg. Freitagfrüh lag dann leider etwas mehr, und das zur Arbeit gelangen war schon nicht so ganz einfach, da bei uns ja der Südweg nicht (und die Straßen bis zum Borweg nicht früh) geräumt werden.
Freitag bekam ich dann endlich auch einen Sack Futtermöhren…
Abends schneite es sich immer mehr ein.
Samstagvormittag lag schon ganz nett etwas.
Kirsten und ihre Schwester Katrin kamen so kurz nach 14 Uhr. Da war ich gerade am Heu abwerfen. Ich hatte Kirsten extra gesagt, Auto oben an der Straße lassen, weil der Südweg doch nicht so frei war. Sie haben dann schnell das Heu mit an die Seite gepackt und alles wieder sauber gefegt, und dann Ponys gesäubert und wir sind die Hausrunde spazieren gegangen. Verschneiter Wald wäre schön gewesen, aber um dahin zu kommen erstmal vereiste Wege gehen. Neee, wir sind nur die Hausrunde gelaufen. Svandis erst steif, lief sich dann aber gut ein und ging nach einigen Metern ganz klar.
Katrin hatte Askja an der Leine. Backsweg runter war eine sehr rutschige Angelegenheit. Im Vlothoer Teil der Gegend hier ist es auch nicht besser als in Oeynhausen. Alles „natur“. Man gut das die Entscheidungsträger nicht hier oben wohnen. Dann würde nämlich sicher geräumt!
Im Wäldchen an der Borstenbachbrücke haben wir dann probiert mit Svandis und Björt über ein zugefrorenes „Flüsschen“ zu gehen. Mensch muss wirklich nur einen großen Schritt machen – Pferd stirbt aber, wenn man da rüber soll. Beide Pferde gingen nicht einen Zentimeter über das Bächlein. Haben wir wieder was, was man üben kann solange es gefroren ist. Nach knapp 40 Minuten waren wir wieder daheim.
Und kurze Zeit später setzte der Schneefall ein, der sich die ganze Nacht hielt.

Bei unseren Nachbarn wurde heut früh um 9 Uhr schon beim Abäppeln einen Heidenlärm veranstaltet, war ich dann auch wach.
Bin zu Björt und Svandis, die standen total übernächtigt im Paddock und starrten immer zur Heuwiese hoch. Da lag so ein roter Pergamentballon – diese Chinesischen Glücksballons oder wie die auch immer heißen. So ein Rotes Ding auf der Wiese ist natürlich gefährlich und beißt kleine Pferde. Nach dem Füttern und abäppeln habe ich das Ding dann da weggeholt. Endlich konnten beide Pferde dann entspannen.
Askja spielte früh schon mit Lucky einem Dackel-Terrier-Mix hier aus der Nähe. Frauchen und Lucky machten um die Uhrzeit schon einen kleinen Spaziergang.
Da es schon 10 Uhr war, und ich durch die Kälte wach, habe ich frühstück für mich und die Eltern gemacht.
Um halb 12 habe ich mich dann auf mein Sofa geworfen und bis kurz nach 14 Uhr geschlafen. War dann aber doch bei den Pferden. Habe Björt und Svandis an der Longe laufen lassen. 2 Stellen ausprobiert – der Boden ist zu hart. Svandis ging geradeaus toll, aber im Kreis an der Longe ging nicht gut. Björt wollte gern mehr, aber der Boden war selbst ihr zu schlecht. Sie versuchte mal nen Galopp, aber nee – ist doch im „Schrölt“ ausgewichen. Habe beide auch nur so je 10 Minuten an der Longe gehabt. Beide Pferde hatten nicht die rechte Lust zum Longieren. Es war auch so arg nass-kalt. Seitdem wird mir auch wieder nicht richtig warm.
Den Nachmittag habe ich dann mit Wärmflaschen und Kuscheldecke auf dem Sofa verschlafen.