Die vergangene Woche war wieder nur mit Arbeit ausgefüllt.War immer erst spät zu Hause – und das Wetter lud nicht zum draußen verweilen ein. Viel zu kalt und ungemütlich.
Die Pferde sah ich fast nur zum Füttern. Freitag kam ich erst wieder zum Reiten. Und auch nur 30 Minuten. Björt hatte auch gleich wieder den Turbo eingeschaltet.
Samstag = Hofarbeit. Das Gras von den Böschungen zusammengeharkt und auf den Kompost gefahren. Damit waren wir passend zum Regenbeginn fertig.
Abends waren Claudia und ich mal wieder im Kino. „Star Trek“ war das Objekt unserer Begierde. War gut gemacht. Hat mir sehr gefallen. Mag aber eh gern Sci-Fi.

Sonntag regnete es morgens noch immer. Nachmittags sind wir zum Wählen gefahren und dann zum Stadtfest nach Vlotho. Dort ist es immer sehr schön. War auch trotz des Wetters sehr voll dort. Nach dem Stadtbummel bin ich noch mit Björt ausgeritten und kurz mit Svandis gelaufen.

Vormittags haben meine Eltern und ich in Ruhe die 54 Heubunde auf dem Dachboden verstaut. Erstmal großzügig verteilt, das sie noch etwas ausdünsten können, bis der Rest dazu kommt. Doch die große Hangwiese ist aufgrund der Wetterprognose noch nicht gemäht.
Am Nachmittag kam Kirsten und wir haben mal wieder mit den Pferden und den bunten Stangen gespielt.

Die Pferde hatten ihren Spaß und wir auch

Heute früh dann wieder auf den Dachboden und die Holzbohlen abgefegt den Boden gefegt und alles wieder neu sortiert – so kann nun das neue Heu hoch auf den Stallboden. Nachdem der Dachboden fein war, habe ich den Pferdestall gemistet. Björt durfte auf die Wiese, Svandis stand/lief im Paddock umher wollte auch runter – darf aber nicht.
Von 11 uhr bis 15 Uhr lief Svandis ohne Hufschuh herum. Das sah die ersten 10 Minuten nicht gut aus – dann trabte sie sogar durch den Paddock und ging ganz ok. Kirsten kam so gegen halb drei und wir haben Pferde geschrubbt. Svandis bekam wieder ihre Therapie-Schuhe an und Björt die Theo-Boots und wir sind die Rütli-Runde gelaufen. Südweg hoch, Backsweg hoch – bei allem ging Svandis sehr (sehr) flott, die wollte auch mal antraben und der ein oder andere Bocksprung war auch dabei. Am Rütli runter nach Hause, den steilen Berg, ging Svandis auch erstaunlich gut.

Nach ein paar Stunden bei meiner Tante, habe ich mir überlegt nochmal mit Björt loszureiten. Björt und ich haben die Runde durchs Dorf eingeschlagen. Da ist sie ja immer lieb. Habichtsweg runter geführt und vor dem Aufsteigen wieder die Hufschuhe „nachjustiert“ Dort im Tal kann Björt es nicht so abwarten. Am Bach entlang haben wir einen Trab und einen Tölt versucht. Die Schuhe (auch die neuen hinten) hielten gut. Ab der „Erni+Boni-Brücke“ dreht Björt dann komplett durch. Ihre Rennstrecke. Ich habe es mit Mühe und Not im Trab bis zur Kurve geschafft, dann konnte man den Berg einsehen und Björt schoss los. Länger hätte ich sie auch nicht halten können. Wir waren echt nicht langsam – die Steine flogen unter den Schuhen nur so an die Seite – die Schuhe hielten! SUPER – An den Schafweiden nochmal Tölt, aus dem Wald heraus nochmal Galopp und auch im Trab auf dem Feldweg im hohen Gras – die Schuhe hielten. Anschaffung hat sich gelohnt!
Nach dem Ausritt bin ich nochmal mit Svandis gelaufen. Björt sollte auf der Weide fressen – keine Chance- herumgerannt und gerufen, aber nichts gefressen. Svandis und ich sind den Südweg hoch und auf der geraden Straße oben trabte Svandis an und wollte laufen… Wir joggten aber nur so 200 m auf der Straße und dann wieder zurück zum Südweg (wieder im Trab), Südweg runter trat sie auch total gut.
Ich hab dann die Ponys versorgt und um 20.20 Uhr war ich im Haus.

Am Samstagnachmittag habe ich angefangen den Heuboden umzupacken und zu säubern. Das 2008er Heu habe ich auf die eine Dachbodenseite gepackt. Damit komme ich bis Juli/August noch locker hin – auch wenn ich voll Heu fütter und nur Björt auf die Wiese darf für eine Stunde am Tag. Svandis gefiel mir Samstag nämlich gar nicht. Sie ging mit Schuhen zwar einigermaßen doch der Verbandswechsel am rechten Vorderhuf und Keralit pinseln hinten gestaltete sich äußerst schwierig. Sie wollte ohne Schuh so gar nicht. Als ich wieder die Schuh angezogen hatte vollzog sich die wundersame Heilung und Madame konnte wieder gut laufen.
Da es nach dem Dachboden umgestalten aber auch schon 19 Uhr war und der Boden nur halb fertig, hatte Björt frei. Während ich Svandis versorgte, durfte Björt auf die Weide – wollte sie allein aber nicht. Nur herumgetobt und gerufen hat sie, statt zu fressen.

Donnerstag war mein Urlaub vorbei, und gleich musste ich wieder bis 17 Uhr arbeiten. Tagsüber blieb es trocken, so das unser Heu wieder gut durchtrocknete. Nachdem es Mittwochabend leider Regen erwischt hatte.
Donnerstag abend haben wir das Heu dann aber in Reihen gezogen. Somit hatten die Pferde auch Donnerstag frei und ich war erst um 21.30 Uhr von der Heuwiese runter.

Freitag wieder bis 17 Uhr arbeiten und als ich auf den Hof fuhr am Abend, waren meine Eltern, mein Onkel und mein Bruder schon auf den Wiesen und mit Trecker und Presse am spielen. 54 Bunde auf den kleinen Wiesen haben wir erhalten. Das ist für die kleine Fläche schon echt gut. Letztes Jahr waren es viel weniger. Wir haben die Bunde aber nur auf den Hänger gepackt und das ganze unter den Carport gestellt. Zum abladen hatten wir alle keine Lust mehr und außerdem steht der Wohnwagen vor der Ladeluke.
Freitagabend war ebenfalls gegen 21.30 Uhr Feierabend