Gesternabend rief Mariele an, ob sie wirklich auf dem Reitplatz reiten dürften. Ja klar, hat meine Bekannte so gesagt.
Also verabredeten wir uns für 14 Uhr am Pfingstmontag.
Heute früh habe ich ganz allein den Hänger an den Yeti gespannt und auf den Hof rangiert! Das erste Mal so richtig allein. Habe ich gut hinbekommen heute früh.
Dann habe ich Svandis Schweif gewaschen und in der Zeit war Björt etwas auf der Weide. Nachdem Svandis sauber war, Björt geholt und auch geputzt, aber nicht gewaschen 😉
Habe da schon gemerkt, das Svandis nicht so gut drauf war. :-([singlepic id=260 w=320 h=240 float=right]
Nachmittags beim Verladen trat sie wieder besser zu, auf dem weichen Reitplatz ging es so lala. Das Hufemachen von Donnerstag steckt ihr wahrscheinlich doch mehr in den Knochen als sonst. Sie lief sich relativ ein. Wir haben es gewagt Mariele drauf zusetzen. Das machte Svandis auch nichts aus. Sie ging weiter ihre Runden.
Anna auf Björt ging ganz gut. Ich hatte sie zur Sicherheit an der langen durchhängenden Leine, denn beim Abreiten war Björt sehr kernig und wuschig wegen dem starken Wind da auf dem Berg. Als ich abstieg wollte Anna erst nicht, aber als ich sagte, ich nehm die Leine war es ok. Zum Schluß ist Anna noch mit Svandis auf dem Platz gelaufen (nicht geritten!) und Mariele saß auf Björt. Natürlich an der langen Leine aber sie sollte schon lenken… Wenn sie es nicht richtig machte, ließ ich Björt im Kreis gehen und die ganze Sache wurde wiederholt. Dazu hatte das Kind aber wenig Lust…
Wir waren etwa eine Stunde dort auf dem Platz. Dann wieder heim.
Thomas und die Kinder halfen noch beim Ausladen und Hänger sauber machen.
Björt kam auf die Weide und Svandis blieb im Paddock. Besser ist das.
Autor: Birgit
Pfingstsonntag
Der Vormittag war wieder nicht meiner. Der Magen rumorte schrecklich, der Kopf wollte zerspringen. Mit Medikamenten ließ sich das ganze dann langsam eindämmen.
Während die Eltern am Nachmittag durch die Gegend fuhren, bin ich mit Björt ausgeritten. Das klappte auch sehr gut, Björt ging auch fein und wir hatten eine Stunde im Wald Spaß.
Mit Svandis bin ich nur kurz gelaufen. Ihr merkte man noch immer an, das wir die Hufstellung wieder etwas verändert haben. Aber wir wollen ja irgendwann mal wieder auf „normal“ kommen.
Nachdem die Pferde bewegt und versorgt waren, habe ich mich dann endlich mal an meinen Schreibkram gemacht. Irgendwann muss man die Steuerunterlagen mal zusammensuchen 🙁 Macht keinen richtigen Spaß
sonniger Samstag
Aber leider noch immer zu unbeständig zum Heu machen.
Heute habe ich im Stall und Keller saubergemacht – den ganzen Dreck weg, den die Jungs vom Dach so verursacht haben. Heu abwerfen musste ich auch noch, etwas Heu habe ich auch umgepackt, muss aber noch eine ganze Menge anderes Heu umpacken. Heute habe ich mich nur an ca 20 Bund vom 2ten Schnitt versucht. Die 200 Bund vom 1ten Schnitt 2009 muss ich noch irgendwie irgendwo unterbringen.
Nach dem Heu stapeln bin ich mit Svandis zum Backsweg und zurück gelaufen. Trat wieder besser zu als vor dem Hufemachen. Auch im Paddock sah es heute wieder besser aus als gestern und vorgestern.
Mit Björt bin ich heute wieder die Hausrunde geritten. Björt durfte das Tempo bestimmen, da ich das Sidepull genommen hatte. Sie war aber gar nicht so am rennen interessiert. Nur als der Shettyhengst und der Haflingerwallach wieder auf den morschen Schafzaun zugaloppierten, da wollte sie dort weg. Na, soll sie…. Kam keiner von vorn 😉
Dach zu
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Und Fenster habe ich auch wieder im Bad und im Flur. Ich finde die haben echt schnell gearbeitet.
Nächste Woche noch die Schornsteine und den Erker mit Schiefer verkleiden, dann ist alles erledigt. Ich finde, es sieht gut aus.
Wochenende
Morgens musste ich Samstag einkaufen. Eltern waren die Woche nicht los. Da unsere Dachdecker bereits kurz nach 7 Uhr hier sein wollten, hieß es für Edlers aufstehen um 6.30 Uhr. Nach Pferde versorgen, Frühstücken, usw. bin ich kum kurz vor 8 Uhr losgefahren zum Einkaufen. Dann durfte der Yeti mal eine Waschanlage von innen kennenlernen, und ich musste nach Oeynhausen City, weil es sonst nirgends ein Reformhaus gibt. Blöd, das das nicht mehr am WEZ ist. Scheiß Fahrerei.
9.30 Uhr war ich wieder daheim. Habe bei mir etwas aufgeräumt, den Keller gefegt, bei Vater mit angepackt, bei den Pferden für Ordnung gesorgt … als die Dachdeckerjungs (komplett durchgeregnet und nicht fertig geworden) gegen 14 Uhr den Hof verließen, haben mein Vater und ich Heu vom Dachboden geholt. Irgendwann ließ der Regen dann ja nach, da durften Björt und Svandis wieder etwas auf die Wiese. Ich war noch am Stall fegen und Heu umstapeln usw. Gegen 16 Uhr Pferde wieder eingefangen. Wir mussten uns „Schick“ machen. Der Bruder hatte Geburtstag, meine Schwägerin hatte ja bereits Montag… Es gab lecker Gegrilltes und Salate essen und gegen 20 Uhr waren wir wieder daheim.
Heute früh, so gegen 10 Uhr, das Wetter hielt sich. Es war nur furchtbar windig. Ich dachte so bei mir, das es sinniger wäre mal gleich los zu reiten, bevor wir doch nass werden. Denn eigentlich war ja recht schlechtes Wetter vorhergesagt für heute. So habe ich die Pferde geputzt und Björt mitgenommen. Sie bekam ihre Schuhe an, da ich nur kurz durch Oberbecksen reiten wollte und am Borstenbach zurück. Da ist ja nur Straße und sie kann nirgends weich gehen, Straßenränder gibts in Oberbecksen nicht. Unterwegs, so an den Terrassenhäusern überlegte ich mir, das wir doch in den Wald könnten und nicht wieder am Borstenbach heimwärts. Also weiter durchs Dorf rauf in den Wald am Alten Förster. Björt ging sehr fein, und war auch gar nicht so auf Rennen erpicht wie sonst. Klar, man merkte ihre Galoppstrecken – doch ich konnte sie auch dort im Tölt, Trab oder auch Schritt halten. Natürlich durfte sie auch galoppieren. Die Schuhe hielten heute bombenfest. Auch Schlammlöcher oder Matschwege trennten die Theoboots nicht vom Huf. Es war ein sehr sehr schöner entspannter Ausritt. Björt war gut drauf und wie sie so ging, gefiel mir ausgesprochen gut. Erst wollte ich nur eine kleinst Runde gehen, doch da sie so fein war, entschied ich mich für die mittellange Runde. So waren wir knapp eine Stunde unterwegs. Björt durfte sich dann auf der Weide wälzen, wollte dort aber allein nicht bleiben.
Nachmittags (14.30 Uhr) habe ich Svandis nochmal gesäubert. Die hatte sich mal wieder in den Hackschnitzeln gewälzt. Die Therapieschuhe habe ich Svandis weggenommen vor dem Spaziergang. Ich habe in die alten Equiboots die dicken weichen Einlagen gemacht und ihr die Teile angezogen. Natürlich ist Svandis der Meinung „da war kein Klettverschluss zu hören, ich sterbe!!!“ Doch bereits am Südweg war der sterbende Schwan der Meinung, das ich zu langsam bin und sie ging denn mal vor. 😉 Askja und ich mussten uns ganz schön beeilen um Schritt zu halten. Da Svandis am Backsweg keine Anstalten machte, das sie umdrehen wollte (wie sonst immer) sind wir Backsweg runter, an der Autobahn lang… Also unsere normale Hausrunde (2,4 km) spazieren gegangen. 35 Minuten brauchten wir dafür. Das ist schon sehr ordentlich für Svandis Verhältnisse.
Svandis bekam wieder den Maulkorb auf und die Damen durften auf die Wiese für 40 Minuten.