Für heute war mal wieder eine kleine kosmetische Behandlung an Svandis Hufen angedacht. Ich hatte schon vorab erwähnt, das ich vor 17.30 Uhr nicht daheim sein werde.
Egal – Thomas kennt die Pferde ja schon ewig und drei Tage. Er hatte seine Kinder dabei. Anna hielt also die Hufe auf zum ausschneiden und raspeln bei Björt. Bei Björt war es eigentlich noch gar nicht so nötig, doch da ab nächste Woche die Sommerferien beginnen und alle „das Land verlassen“ wurde Björt auch schick gemacht.
Als ich kam haben Thomas und ich schnell die Hufe von Svandis mit der Flex wieder gerundet und verkleinert. Ist wieder eine Umstellung für Svandis, aber nicht so arg. Wir machen das ja nach und nach. Vor drei Wochen habe ich Svandis ihre Therapieschuhe weggenommen. Sie behauptete erst, das man ohne Schuhe nicht laufen kann, doch mittlerweile geht Svandis auch ohne Schuhe (fast) ordentlich. Das Hufhorn ist in den Schuhen leider immer weicher geworden, muss erst langsam durchhärten, meint der Hufpfleger. Aber wir sind auf einem guten Weg. Die weiße Linie ist nicht mehr verbreitet und die Risse im Tragrand werden immer kleiner und weniger. Hufpuls und Wärme am Kronrand fühle ich nicht mehr, und Thomas hat auch nichts davon gesagt. Wenn nun nichts mehr dazwischen kommt, sind wir hoffentlich über den Berg.
Autor: Birgit
zur Abwechslung
war ich heute wieder beim Zahnarzt!
Man hat ja keine anderen Hobbies. Diesmal war es die rechte Seite. Ist mir von einem bereits geflickten Backenzahn doch glatt die Hälfte abgebrochen. Naja – musste nicht lang warten und das Aufbohren und Auffüllen des Zahnes ging ganz schnell.
Nun hoffe ich mal, das hält jetzt ein paar Jahre.
rien ne va plus
nichts geht mehr…
ganz genau!
Nachdem Vater am Freitag eine Böschung vom langen Gras befreit hatte, habe ich es abends in der Wärme noch zu transportablen Häufchen zusammengeharkt. Samstag früh mähte Vater noch eine Böschung ab, und ich habe die Häufchen vom Vortag beseitigt. Das frisch gemähte Gras haben wir zu zweit entsorgt. Nach 1,5 bzw. 2 Stunden waren wir um 9 Uhr früh damit fertig.
Mutter und ich sind in den Werrepark gefahren. Friseur und noch etwas shoppen. Draußen war es da schon zu warm zum was tun.
Leider bekam ich im klimatisierten Einkaufszentrum wieder „herrliche“ Kopfweh. Die blieben mir den Rest des Tages erhalten, wurden immer schlimmer und steigerten sich zur Migräne. Ich lag flach. Den ganzen Samstag im abgedunkelten Zimmer gelegen. Gerade so das Fussballspiel halb mitbekommen und sonst die Augen geschlossen gehalten. Leider wirkte das Sumatriptan nicht so richtig.
Sonntagfrüh waren die Kopfweh noch immer da, noch dazu war mir hundeelend. Wie so oft bei einem Migräneanfall. Morgens wirkte das Sumatriptan aber etwas. Trotz Kopfweh und Übelkeit bin ich 35 Minuten mit Björt geritten. Und zu Omas 85ten Geburtstag bin ich auch mitgefahren – blieb aber nicht lange. Ab 14 Uhr lag ich wieder in meinem Bett. Zimmer schön dunkel und nichts sehen und höhren.
Schieben wir die Kopfweh auf das heiße Wetter. Ich kann das nicht gut haben.
zu warm
Die ganze Woche ist es mir schon zu warm. Diese Temperaturen kann ich nicht gut ab.
Die Pferde stehen auch lieber im schattigen Stall, als das sie auf der Wiese sind. Kommen freiwillig wieder rein.
Die „Bremsen“ haben mich bei der Stallarbeit bzw. beim Pferdespaziergang auch schon gut zerstochen. Nutzloses Viehzeug sind diese Stechfliegen. Wer hat die bloß erfunden, und vor allem wozu?
Bei dem Wetter verzichte ich auch freiwillig aufs Reiten. Muss nicht sein.
Sonntagsausflug
…mal wieder zum Reitplatz.
Vormittag schnell den Hänger hinter den Yeti gemacht und auf den Hof gefahren. Ich finde es klappt schon recht ordentlich.
Nach dem Essen, habe ich die Pferde geputzt und in den Hänger gebracht. Beide Pferde gingen ohne Probleme in den Hänger. War keine Schwierigkeit, das ich allein mit ihnen war. Meine Eltern kamen dazu, als die Pferde schon im geschlossenen Hänger auf die Abfahrt warteten. Auch das Ausladen am Reitplatz lief super. Svandis und Björt durften auf dem Teppichschnitzelplatz umhertoben, während ich das Gespann gewendet habe. Irgendwann muss ich das ja mal lernen.
[singlepic id=285 w=320 h=240 float=left] Die Pferde habe ich erst beide etwas über den Platz gescheucht. Svandis lief ziemlich gut. Trabte und galoppierte sogar, was sie die letzte Zeit so völlig eingestellt hatte. Nachdem der erst Dampf abgelassen war, habe ich Björt gesattelt und bin mit ihr geritten. Anfangs ist sie immer furchtbar stürmisch und übereifrig. Nach ca 30 Minuten wurde sie aber ruhiger und man konnte mit ihr schön tölten und auch mal entspannt Schritt gehen. Nach einer dreiviertel Stunde war Schluss für Björt, Svandis nahm ich noch etwas an die Longe – doch da trat sie nicht so gut zu wie freilaufend. Hab es schnell beendet.
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Svandis und Björt durften noch frei auf dem Platz laufen und sich wälzen, während wir wieder alles im Hänger und Auto verstauten. Auch das Verladen am Platz da oben klappte ohne Schwierigkeiten. Daheim wollten die Pferde nur in den schattigen Stall. Einmal kurz im Paddock gewälzt und dann ans Heu. Man ist ja verhungert, nach so anstrengenden knappen 2 Stunden.