Nachdem mein Besuch heute Mittag fortgefahren ist, und der Regen so gar nicht aufhören wollte, da habe ich mich dann doch aufgerafft und wollte mit Björt um den Stoppelacker reiten.
Also statt Winnetou I zu Ende zu gucken bin ich raus. Habe mir die Regenjacke übergezogen, Trense geschnappt, Björt genommen – ohne Sattel – und raufgehüpft. Björt töltete gleich super schön los. Den Südweg hoch und dann die Strasse runter, Richtung Stoppelfeld… Björt ging sehr flott und zügig voran, Askja lief frei mit und fand das Ganze total klasse. Da Björt richtig aufdrehte als sie den Stoppel sah, zog ich zurück. Das wollte ich mir ohne Sattel doch nicht antun. Da war ich feige!!!! Ich hielt Björt recht kurz zurück und ging nur den Feldweg runter und bei uns an der Heuwiese wieder runter nach Hause. Björt wäre sicher gern bißchen mehr gelaufen, vor allem schneller, doch ich war zu unsicher. Dafür reite ich Björt zu selten ohne Sattel. Askja fand den Ausritt auch zu kurz 🙂
Mit Svandis und Askja bin ich noch um die Heuwiese gelaufen. Svandis war auch ganz munter und ging lieb mit. Anschließend habe ich nur fix gefüttert und dann wieder ab ins Haus.

Samstag früh um 6 Uhr kamen die Pferde wieder auf die Wiese. Um 8 Uhr wurden sie wieder reingeholt. Zuvor habe ich allerdings gemistet und abgeäppelt.
Um 9.30 Uhr kam mein Besuch aus Göttingen an. Marion und Terrier Magni kamen mal wieder vorbei. Nach einem leckeren Frühstück sind wir zu dem Reitsportgeschäft mit dem Megastore gefahren. Von dort hatte ich zum Geburtstag einen Gutschein bekommen. Von Marion bekam ich dort noch 2 kurze Anbinder für den Pferdehänger geschenkt und die obligatorischen Pferdeleckerlies kamen auch wieder mit.
Auf dem Heimweg hielten wir noch im Werrepark an. Dort haben wir etwas in den Läden gestöbert und ein Eisgegessen.
Am Nachmittag haben wir einen Spaziergang mit Björt und Svandis gemacht. Weil wir eine größere Runde gegangen sind, bekam Svandis ihre Schuhe an. Sie ging flott und ohne Murren mit. Askja und Magni gingen auch munter voran. 35 Minuten waren wir unterwegs. Im Stall zog ich Svandis natürlich die Schuhe wieder aus. Sie soll sich daran nicht wieder so gewöhnen.
Am Abend waren Marion und ich im „Vlotho In“ essen. So ganz toll war es aber nicht. Nettes Ambiente, freundliche Bedienung, aber das Essen hat uns nicht vom Hocker gerissen.
Den Abend ließen wir dann daheim mit einer DVD ausklingen.

Heute vormittag haben wir mit den Pferden und den Hunden etwas mit meinen blau/gelben Stangen herumgespielt. Die Pferde waren wegen des schwülen Wetters nicht so sehr begeistert. Haben ein paar Runden mitgemacht, doch kaum kamen die ersten Fliegen um sie zu belästigen, da schlugen die Pferde den Weg in den Stall ein. Magni und Askja liefen noch ein paar Runden über den Parcours 🙂 Askja, die sonst zu soetwas nicht zu bewegen ist, bekam durch Magni einen Aktivitätsschub. Auch mein eher träger unsportlicher Terrier hüpfte über die kleinen Hindernisse 🙂
Marion und Magni verließen uns so gegen 11.30 Uhr.
Dann kam der Regen – so verzichtete ich bisher aufs Reiten. Aber wenn es noch etwas trockn bleibt – gehe ich mit Björt gleich mal auf den Stoppelacker oben auf der Wölpke 😉

Am Donnerstag habe ich es mal geschafft, mit Björt die Hausrunde zu reiten. Sie war auch nicht so am schleichen wie die letzten Male. So kenne ich die Kleine 🙂 War dabei aber sehr nett, und ging gut am Zügel.
Nach den 30 Minunten war sie kein bißchen am Schwitzen.
Mit Svandis und Björt bin ich dann noch bis zum Backsweg und zurück spaziert. Svandis ohne Schuhe. Sie trat auch gut zu – ging flott voran. Leider geht sie im Paddock und auf der Weide nicht so flüssig.
Auch am Freitag habe ich mit Björt und Svandis einen kleinen Spaziergang gemacht. Einmal um die Heuwiese. Die Fliegen haben etwas sehr genervt, doch sonst war das Laufen auch okay.

Freitagabend bis 23 Uhr bei Claudia in Rehme auf der Terrasse gesessen und Geburtstag gefeiert. War auch toll. Das „wumwumwum“ von dem Konzert im Kurpark haben wir dort in Rehme auch gehört, wobei es bei uns in Oberbecksen noch lauter zu hören war.

Die letzten Tage waren ziemlich arg, was meine Migräne betrifft. Seit Dientag bin ich sozusagen mit Medikamenten halbwegs ruhig gestellt. Dennoch dröhnt und pochert der Kopf desöfteren ganz furchtbar, bishin zur Übelkeit.
Freitag versuchte ich den Kopf mit einer kleinen gerittenen Runde frei zu bekommen. Brachte nicht so sehr viel – aber immerhin war der Rücken wieder gerade und die Nase frei. Mit Svandis bin ich auch eine kleine Runde gelaufen. Sie war aber (wie Björt auch) recht lustlos und schlich eher vor sich hin.
Samstag ging es vom Kopf her nicht wirklich gut. Hausarbeit und Rasenmähen hab ich dennoch auf die Reihe bekommen, und dann aber viel gelegen. Mit den Pferden bin ich abends kurz gelaufen. Manchmal bringen mich die unterschiedlichen Geschwindigkeiten der Beiden aber auch ziemlich an meine Grenze 🙂

Heute früh um 9.30 Uhr bin ich mit Björt in den Wald geritten. Da sie die letzten Tage so schrecklich lieb war, bekam sie heute das Sidepull statt der Trense. Wir sind viel Schritt gegangen, 2 Galoppstrecken und eine Töltstrecke. Wohl wegen der frühen Uhrzeit hatten wir den Wald für uns allein. Niemand zu sehen weit und breit. Björt und ich hatten unseren Spaß.
Mit Svandis habe ich am Nachmittag etwas Bodenarbeit gemacht. Zunächst hatte sie nicht so die Lust die Füße über die Stangen zu heben, doch es wurde immer besser. Sie braucht ja Bewegung und zur Abwechslung sollte es eben mal nicht nur hin und her laufen sein. Svandis hat auch sehr schön mitgemacht dabei.

Leider dröhnt es immer noch in meinem Kopf, hoffentlich hält das nicht mehr so lange an.