Seit Donnerstag pustete der Wind ziemlich um uns herum.
Am Donnerstag habe ich mit Björt noch einen kleinen Ausritt gemacht, da zog der Wind schon sehr unschön an der Jacke und den Haare. Sowohl Pony als auch ich hatten sehr viel Wind in den Mähnen. War ein netter kleiner Ausritt.
Mit Svandis bin ich dann noch 10 Minuten gelaufen. Und kaum das wir wieder im Stall waren, kam zum starken Wind noch starker Regen dazu. Das hat die Nacht ganz schön ums Haus gepustet.
Freitag merkte ich abends schon, das es zum Wochenende wieder ziemlich böse Kopfweh gibt. Habe überall geguckt, wo ich schon mal Medikamente „versteckt“ haben könnte, doch meine Vorräte waren wirklich aufgebraucht.
Samstag früh war das leichte Ziehen zu einem starken stehenden Schmerz geworden. Bin losgefahren um Medikamente zu besorgen – und dann lag ich bis Mittag im dunklen Zimmer. Danach ging es einigermaßen.
Abends haben die Ponys und ich wieder einen kleinen Spaziergang im starken Wind unternommen.
Heute ging es dem Kopf wieder etwas besser. Am Nachmittag sind wir zum Reitplatz gefahren. Losgefahren sind wir im trockenen, als wir ankamen war es am misseln, und als ich mit Björt geritten bin, da regnete es dann richtig. Aber zumindest war der Wind nicht so am pusten.
Mein Vater scheuchte Svandis ein bißchen, ab und zu verfolgte Svandis auch Björt und mich. Da der Regen nicht aufhören wollte, kam Svandis nur noch kurz an die Longe und dann sind wir wieder heim.
War ganz gut – trotz Regen und Kopfweh.

… ach was war das früher schön. Der große Bruder ist mit seiner kleinen Schwester und noch 2-3 Nachbarskindern durch die „Nachbarschaft“ hier oben gelaufen und wir haben uns Süßkram ersungen. Hier „draußen“ bei uns scheint dieser Brauch in Vergessenheit geraten zu sein. Zum einen sind hier kaum noch Kinder in der Nachbarschaft, zum anderen gehen die scheinbar nicht gern spazieren. Noch dazu wenn es nass ist. Okay – so werde ich wohl die besorgten Vorräte im Laufe der Zeit vernichten müssen 😉

Gestern beim Ponyspaziergang sind wir immerhin trocken geblieben. Heute bin ich mit Svandis nur auf dem Hof hin und her und wir haben etwas Verfolgen gespielt. Hat gut geklappt. Enge Wendungen sind noch nicht so gut, aber sie war eifrig dabei und hatte offensichtlich Spaß an dem was ich von ihr wollte. Nach 10 Minuten waren wir beide ziemlich nass. Mit Björt habe ich nichts gemacht – die lief im Paddock umher und verschaffte sich selbst Bewegung. Nachdem Svandis ihre Bewegung hatte, bekamen beide Pferde noch ihre abendliche Massage und dann war Feierabend. Jetzt ist bei mir aufwärmen mit Kuscheldecke und Wärmflasche angesagt.

gab es heute für mich, ganz viel frische Luft.
Eigentlich wollte ich heute Nachmittag zum Reitplatz, da aber schon wieder Regen für Nachmittags im Internet stand, habe ich kurzfristig umgeplant. Um 11 Uhr habe ich mir Björt geschnappt und bin mir ihr hoch in den Wald. Heute mal ganz artig durch Oberbecksen geritten und dort am alten Förster in den ausgewiesenen Reitwald. Als Björt spitz bekam, wo ich hin wollte – fing sie mal wieder auf der Straße an schneller zu werden, und gleich am Beginn des Reitweges hat sie sich durch einen nicht so netten Bocksprung ihren Galopp erkämpft. Im Schlamm liegen wollte ich nicht, darum durfte Björt da durch rasen. Auf Kämpfen hatte ich keine Lust. Wie üblich da oben im Wald, unangeleinte „gut erzogene“ Hunde, die „nix tun“ usw. Björt hatte nur schnell, schnell, schnell im Kopf. Wegen dem Schlamm hatte ich ihr keine Hufschuhe angezogen. Das halten die Theo Boots nicht so aus, bzw. rutschen dann oft runter. Und mit einmal Schlamm am Huf, hält der Schuh irgendwie nicht mehr. Aber Björt lief auch ohne Schuhe munter und taktklar voran. Keine Anzeichen von Fühligkeit oder so. Björt hat sich heute mal wieder richtig ausgetobt. Aber soll sie. Muss auch mal sein.

Nachdem Björt heute früh im Wald reichlich Tempo gemacht hat, war die Abschwitzdecke recht bald „durch“ – Pony aber einigermaßen trocken. Svandis war auch abgetrocknet (Regen/Matsch) so das ich sie ausbürsten konnte.
Nur schnell das Sidepull anezogen und die schöne lange Gerte genommen, vom Hocker auf das ungesattelte Pony gerutscht und losgeritten. Bis zum Backsweg hat sie kaum gemuckt! Ging total schön dahin. Dort bin ich abgestiegen und dann mit Svandis den Backsweg runter gelaufen, an der Straße lang bis zur Autobahnbrücke „Loher Busch“, dort ins Wäldchen runter. Der Shettyhengst war sehr sehr aufgeregt und Svandis bekam auch gleich wieder einen Kragen, aber Hengst blieb in seinem Matschloch und Svandis ging lieb mit mir weiter. Waren knapp 35 Minuten unterwegs. Björt ist geritten ca 10 Minuten schneller… Aber Svandis und ich sind nun mal nicht wirklich im Training – doch wir werden sicher auch noch schneller… und bald reite ich das Ponymädel hoffentlich auch wieder die ganze Runde und noch viel länger.
Daheim sofort nach dem Reiten und auch jetzt beim Füttern wieder Fußkontrolle: Keine warmen Fesseln, keine warmen Kronränder – Pulsation ok! Nichts auffälliges bei Svandis. Ich bin begeistert

So gegen 15.30 Uhr war die Samstagsarbeit daheim erledigt und ich bin zu den Pferden. Beide waren noch immer nass, weil sie morgens im Dauerregen standen, aber immerhin war es ja schon 2-3 Stunden nicht mehr am Regnen, so das ich reiten konnte.
Zunächst habe ich mir Svandis gesattelt und mit Sidepull versehen, vom Hocker aufgestiegen – ein Bestechungslecker und sie ging munter los. „Leider“ standen am Südweg 2 Reiterinnen mit einem Pferd und unterhielt sich. Außerdem kam jemand mit einem großen Bulli den Südweg runter. Svandis konnte sich in Ruhe Pferd und Leute angucken. Als das Auto weg war, ging mein Pony auch flott mit mir weiter – ungefähr bis zur Hälfte vom Südweg. Da kam nämlich von oben die Nachbarin mit Kinderwagen und Hund runter. Das fand Svandis furchtbar gefährlich. Zunächst machte sie noch ein paar Schritte drauf zu, doch dann wollte sie rückwärts oder seitwärts auf Nachbars Heuwiese. Fand ich beides nicht prickelnd. Dann kam auch noch die Reitlehrerin den Südweg runter – da bockte Svandis auf der Heuwiese etwas herum, ich blieb aber sitzen und so schlimm fand ich das bocken nun auch nicht. Danach ging Pony total artig bis oben an den Südweg. Zunächst wollte sie nicht auf die Straße, aber absteigen kam so gar nicht für mich in Frage. Die merkt sich das doch, und ich hab nie wieder eine Chance. Sie ging dann auch bis zur nächsten Hofeinfahrt weiter, dort versuchte sie es nochmal mit auf die Heuwiese tänzeln und mal hinten hoch und vorn extrem tief runter… Doch 2 Klaps auf den Po hatten das dann schnell erledigt. Bis zum Backsweg lief sie dann fein weiter, dort einen großen Kreis gegangen um enge Wendung zu vermeiden und das gleiche Stück heim ging sie viel viel flotter und ohne murren. Südweg runter habe ich geführt, auf dem Hof und im Paddock Hufpuls kontrolliert – aber … es ist noch immer alles gut. Nichts warm, keine vermehrte Pulsation…
Wirklich, ich wundere mich immer noch, was die ihr in der Pferdeklinik Röntorf gegeben haben. Man kriegt es leider nicht aus denen raus… Es sei kein Schmerzmittel und kein Doping – eben ein Interferonpräparat – nur noch nicht zugelassen… Was für Stoffe die da bloß aus dem Blut der Pferde filtern, das es so extrem gut wirkt???

Dann bin ich mit Björt losgeritten. Die hatte heute wieder Hummeln im Hintern, war aber sehr gut zu handhaben. Ging sehr flott, hat aber zugehört. Galopp auf dem Feldweg auf der Wölpke – da spritze die Klappscheiße meterweit davon, gut das keiner hinter uns war. Die großen Pfützen hat Björt mir großen Augen anvisiert und ist dann mutig durch. Waren 2 schöne kleine Ausritte…
Wenn das Wetter morgen auch trocken ist, möchte ich wohl wieder zum Reitplatz.

aber so richtig. Mit starkem Wind und (natürlich) viel Regen. Deprimierend…
Meine neue Brille habe ich am Nachmittag fix abgeholt. Einen Schirm habe ich, glaube ich zumindest, im Auto – doch um durch die Fußgängerzone von Oeynhausen City zu gehen habe ich den Schirm nicht gesucht. Also schon nass geworden beim laufen durch die leere Innenstadt. Auf dem Rückweg zum Parkhaus nochmal einen starken Guss abbekommen. Naja, aber so eine Brille, die wieder im Gleichgewicht auf der Nase sitzt ist schon was feines. Die uralte Ersatzbrille und das durchgebrochene Exemplar sind sofort in die Tonne gewandert als ich daheim war.

Die Pferde standen im Stall und guckten erwartungsvoll als ich um die Ecke kam. Okay, Regenzeug angezogen und 20 Minuten spazieren gegangen. Svandis geht es sehr gut, und sie will schon wieder ihren Dickkopf durch setzen. Gab etwas Ärger mit uns beiden. Björt war auch wieder fix unterwegs – also alles gut und prima. Eigentlich könnte der Regen mal aufhören….