Das schöne sonnige Wetter macht müde. 🙂
Am Samstag war es mir so gar nicht gut. Der Magen rebbelierte furchtbar, an Essen brauchte ich nicht mal denken. Morgens um 9 Uhr war bereits die Tierärztin da und gab Svandis wieder etwas von ihrem Medikament. Anschließend sind meine Mutter und ich einkaufen gefahren. Ich hab mich mehr am Einkaufswagen festgehalten, als das ich etwas hereingetan habe. Am Nachmittag war ich erst am Überlegen, ob ich reite – doch nach dem Stall misten war mir nicht nach durchschaukeln. Mir war nur elend und schwindelig.
Sonntag ging es dem Magen langsam etwas besser. So bin ich am Nachmittag mit Björt 1,5 Stunden ausgeritten. Das tat uns beiden richtig gut. Anschließend durfte Björt auf der Wiese wälzen und etwas Gras fressen. In der Zeit habe ich Svandis gesäubert. Nach 20 Minuten kam Björt freiwillig aus der Wiese hoch. Waren ihr schon zu viele lästige Mücken unterwegs.
Svandis kommt mit ihrem Rehebeschlag sehr gut zurecht. Sie geht immer mehr und flüssiger umher. Gestern und heute wurde sie auf dem Paddock sogar richtig schnell. War fast im Tölt. Heuteabend musste ich das am Tragrand eingefügte Kunsthorn erneuern. Das was wir am Donnerstag angebracht haben, war leider nicht ganz abgebunden. Heute hat es wunderbar geklappt und hält super.
Geritten ich heute wieder nicht. Dafür durfte Björt wieder ein wenig Gras futtern.

Die schönen Sonnenstrahlen der letzten Tage habe ich genutzt um in der Freizeit bei den Pferden zu sein. Sonntag bin ich mit Björt am Nachmittag die Runde durchs Dorf und am Bach lang zurück. Am Montagabend sind wir die kleine Hausrunde geritten. Dienstag habe ich nur geputzt und mit Svandis einen kleinen Spaziergang gemacht. So ganz gut geht es ihr nicht, die Behandlung hat irgendwie ein bißchen Stillstand. Geht nicht so recht voran.
Mittwoch bin ich mit Björt die Rütli-Runde geritten. Auch kam die Tierärztin erneut, Svandis bekam wieder von dem Medikament. Diesmal meinte die Tierärztin, das ein Hufrehebeschlag doch wohl angebracht sei, da Svandis ohne ihre Schuhe ja nicht laufen will. So habe ich erneut mit dem Schmied telefoniert.
Er hatte auch gleich heute Zeit, und hat Svandis einen Hufrehebeschlag angebracht. Probelaufen war recht okay, zumindest nicht schlechter als vorher. Mal abwarten wie Svandis damit nun weiter geht.
Björt darf auch schon ein paar Minuten auf die Wiese. Aber immer schön langsam

seit heute ist mein Arbeitsweg gesperrt – für immer. Die Nordumgehung wird da lang geführt und nun ist der schnellste Weg weg. Natürlich gibt es andere Wege, doch alle mit Stau und Umwegen verbunden. Alles also nicht toll. Zur Arbeit fliegen wäre die beste Lösung 😉
Naja – also statt 11 km und fix durchkommen, nun 13 km mit innerstädtischem Stau und roten Ampeln…

Das Wetter der letzten Tage ist einfach nur schön. Morgens ist es zwar noch arg frisch, aber sonst gefällt es mir gut. Das Gras wächst auch auf den Wiesen sehr gut. Passt alles prima.
Freitag bin ich mit Björt wieder eine kleine Runde geritten. Diesmal mit ihren Theo-Boots ausgestattet, und wieder mit Sidepull – man errät es, unser bestelltes Gebiss ist noch immer nicht geliefert. Es muss sehr, sehr schwer sein daran zu kommen. Mit ihren Schuhen hat Björt eindeutig mehr Trab als ich mir wünsche. So ein kleiner Ponytrab ist nicht unbedingt nett zu sitzen. Die halbe Stunde unterwegs war aber trotzdem schön.
Svandis ging recht munter im Paddock umher, doch noch sieht man vorn rechts ein Ticken. Sie belastet eindeutig vorn links mehr als rechts.
Samstag kam gegen Mittag unser Hufschmied. Bei beiden Damen war es nötig. Björts Hufe findet er immer noch zu klein, aber da kommt nicht mehr. Die Hufe waren schon immer so winzig. Sind aber hart und fest und total unempfindlich. Sie geht nicht klamm oder lahm. Also nehme ich an, das es so okay ist. Zuerst wurden Björts Füße wieder rund geraspelt und der Strahl in Form geschnitten. Danach durfte Björt auf dem Rasen am Hof etwas Gras fressen. Svandis war dran. Ausser rund machen und weggebrochenen/eingerissenen Tragrand wegschneiden und den Strahl sauber ausschneiden konnte man da nicht viel machen. Die Schiefe mussten wir leider erst so lassen, da sie sonst wieder gar nicht gehen kann. So wurde nur schön rund geraspelt und die Zehe eingekürzt. Die Sohle haben wir komplett stehen lassen, das sie laufen kann. Vorlaufen ohne Schuhe sah nicht toll aus, aber mit ihren RX-Schuhen geht sie gut. Nach dem Hufemachen war natürlich mehr Puls zu fühlen als davor, aber das ist ja okay. Abends war es auch schon wieder kaum fühlbar.
Geritten bin ich Samstag nicht.

Dienstag hatten Björt und Svandis ihren jährlichen Zahnpflegetermin. Unser Zahnpfleger kam wie immer pünktlich. Er hat zuerst bei Björt geschaut und geraspelt, scharfe Haken und Zacken entfernt, und vorne etwas Zahnstein entfernt. Nach 20 Minuten war Björt schon fertig. Svandis kam dann auch dran. Sie hielt wesentlich besser still als Björt. Hatte auch an den hinteren Backenzähnen einige scharfe Zacken, aber auch bei Svandis ging es recht fix. Schon um kurz vor 18 Uhr waren beide Pferde fertig und hatten wieder ein „strahlendes Lächeln“.
Dienstag bin ich dann mit Björt eine kleine Runde geritten. Noch immer mit Sidepull, da das bestellte doppeltgebrochene Gebiss noch immer nicht geliefert wurde. Doch auch gestern war Björt sehr anständig unterwegs.
Heute kam nochmal die Tierärztin. Noch ist bei Svandis etwas Puls fühlbar. Doch schon wesentlich weniger. Langsam schlägt das Mittel an. Vorlaufen heute mit harten Hufschuhen (Easyboot Epic) und ohne Hufschuhe. Beide sah gar nicht so übel aus. Mit den weichen Easyboot RX Schuhen läuft Svandis derzeit noch besser als in den harten Schuhen oder ohne Schuhe. Wir haben auch über künfitgen Hufschutz gesprochen. Ich wollte beim nächsten Schmied-Termin eigentlich wieder die Glue On Shoes als Schutz drunter kleben, doch die Tierärztin rät davon ab. Sie würde bei Svandis bei barhuf bleiben. Ich soll die Intervalle ohne Schuhe wieder anfangen bzw. verlängern. Also ruhig mal Nachts ohne Schuhe lassen. Das Hufhorn ist hart genug, und es ist auch genug Hufhorn und Tragrand für Barfusslaufen vorhanden. Langsam tasten wir uns also wieder an den Normalzustand heran.