Von 8 Uhr bis 12.30 Uhr haben wir 6 Wagen voll Mist geschafft. Ok – das klingt nicht viel, aber da wir ja keinen Frontlader (oder Mistbagger) zum aufladen haben – mussten Vater und ich den Mist mit der Forke auf den Dungsteuer werfen.

Der eisige Ostwind treibt einem die Tränen in die Augen. Bemerke positiv, nur das Auge ohne Kontaktlinse tränt, mit Kontaktlinse alles kein Kälteproblem.
Mittag haben wir Schluss gemacht, da meine Eltern gegen 14.30 / 15 Uhr Besuch erwarteten.

13 Uhr bis 14.30 Uhr habe ich mit den Pferden gespielt. Ich bin eine Mini Runde mit Björt geritten, ohne Sattel und auch nur Sidepull – hat total gut geklappt. Auch am Miststreuer der Nachbarin vorbei, ganz entspannt am langen Zügel. Svandis scheint es heute richtig gut zu gehen. Sie war schon 2 mal allein (ohne „muss“) unten im Paddock, und als ich mit Björt weg bin, hat sie hinter uns her gewiehert und auch als wir wieder kamen blubberte sie uns an. Als ich dann mit Sidepull zu ihr kam freute sie sich richtig und kam auch sehr flott mit. Ich bin mit beiden Pferden nochmal die gleiche Runde gelaufen, wie mit Björt geritten. Eiskalt – aber sehr schön draußen.
Und ein Stück Kuchen konnte ich auch noch abstauben, bei den Eltern

Morgen früh ab 8 Uhr machen wir weiter mit dem Mist – noch so 3-4 Hänger voll und die Miste ist leer.

Der Winter kommt doch noch, heute -3 Grad und leichtes Schneefisseln.

Freitag nach der Arbeit bin ich mit Björt die kleine „Berg-Runde“ geritten, an der Bergschänke/ehm. Rütli sieht es echt traurig aus. Das Ding verfällt sicher bald. Samstag habe ich morgens eingekauft, Stallarbeit erledigt, Misthaufen gerade machen. Nach dem Essen haben wir im Bügelzimmer den Teppich rausgerissen und dann den Gummibelag, der mit Teppichkleber fest am Beton verankert war, abgeschabt. Vater und ich haben gewonnen. Obwohl das Gummizeug sich arg gewehrt hat. Gegen 16 Uhr waren wir fertig damit, und ich bin noch die normale Hausrunde ohne Sattel mit Björt geritten. Svandis musste Freitag Spazieren gehen, hatte gestern frei.
Heute haben Mutter und ich nach dem Mittagessen einen kleinen Pferdespaziergang gemacht.

Beide Pferde sehr artig und flott dabei. Wir kamen ordentlich ins Schwitzen und Schnaufen. Svandis ist erst mit Schuhe vorn gelaufen, da sie aber momentan recht lange Zehen hat und die Schuhe so ausgeleiert sind, sitzt das nicht richtig. Die neu gekauften weichen Schuhe passen gerade nicht, weil die Hufe zu groß geworden sind. Muss erst wieder der Schmied kommen und die Hufe aufhübschen. Jedenfalls habe ich Svandis unterwegs die Schuhe ausgezogen und sie ging auch barfuß gut und flott mit uns mit.Wenn Svandis läuft, geht sie gut mit. Nur das losgehen, oder aus eigenem Antrieb gehen – da hapert es noch mit ihr. Wenn sie nicht nachdenkt (z.b. ich lasse Björt auf die Wiese zum wälzen nach dem Reiten) dann kann Svandis total schön und klar den Paddock entlanglaufen. Aber wenn sie „nicht muss“ dann sieht es nicht schön aus – obwohl sie ja wirklich kann!

Da wollte ich Dienstag nur schnell eine neue Batterie in meine Lieblingsarmbanduhr haben. Also auf dem Heimweg kurz zum Werre Park abgebogen und dort zum – ich glaube mittlerweile einzigsten – Uhrmacher (Cult Uhr)
Dort hatte man leider neue Ware bekommen und konnte deshalb nicht mal 2 Minuten das Regal einräumen zu zweit unterbrechen. Da schickt man Kunden lieber weg („Sie sehen doch, wir haben zu tun“) und widmet sich wieder den Päckchen mit Glitzerkram, Broschen und Uhren. Nicht sehr Kundenorientiert und noch weniger Freundlich.
Die sehen mich nicht wieder – ganz bestimmt nicht!

Bin einen Tag später nach Vlotho gefahren – dort der kleine alt eingesessene Uhrladen bietet Service, alle sind nett – und innerhalb von 5 Minuten war die Batterie gewechselt. DAS ist nett und Service – und noch dazu günstig!

Das neue Jahr beginnt, wie das alte endete: Mit Regen und Kopfweh.
Die Weihnachtstage waren schon so verregnet. Immerhin konnte ich Heiligabend und am 1ten Weihnachtstag mit Björt kleine Runden reiten und mit Svandis bin ich ein wenig gelaufen. „Zwischen den Jahren“ musste ich arbeiten. Also hatten die Pferde in der Woche auch frei.
An Silvester war ich mit der üblichen Stallarbeit und Heu vom Dachboden holen beschäftigt. Am Nachmittag bin ich dann im leichten Regen mit Björt geritten und wieder mit Svandis bis zum Wäldchen gelaufen.
Den Silvesterabend verbrachte ich bei einer Freundin in Rehme. Wir haben verschiedene Brettspiele gespielt und nebenbei lief der Fernseher. Nachdem ich 2x bei Trivial Persiut gewonnen hatte, zog meine Freundin mich beim Monopoli über den Tisch 😉 Um Mitternacht sahen wir dem Feuerwerk zu. Erstaunlicher Weise war „wenig“ los, ich meine es wäre schon mal schlimmer gewesen. Auch als ich mich auf den Heimweg machte, sah man unterwegs weniger Dreck auf den Straßen als die letzten Jahre. Nachdem ich bei den Pferden um halb zwei Morgens nach dem Rechten gesehen hatte, konnte ich an Neujahr etwas länger schlafen. Björt und Svandis scheinen die Nacht im Paddock verbracht zu haben. Sie waren jedenfalls beide ziemlich nass, als ich zum saubermachen und Wasser/Heu bringen hin kam.
Am Vormittag bin ich mit den beiden Ponys eine kleine Runde spazieren gegangen. Svandis tritt ohne Schuhe anfangs etwas zögerlich zu, doch dann hält sie gut mit Björt mit.
Am Nachmittag sind Björt und ich noch eine kleine Runde ohne Sattel losgewesen. Auch hier oben wurde wenig geknallt. Die Straßen waren sauber. Lediglich am ehemaligen Rütli sah es auf der Straße nach einer kleinen Feier aus. Da haben wohl ein paar Leute die Aussicht von dort oben auf Bad Oeynhausen genossen und selbst ein wenig geballert. Doch auch dort sah es schon wesentlich schlimmer aus, als dieses Mal. Das schlechte Wetter hat auch heute die „Nachböller“ im Rahmen gehalten. War wenig zu hören.

Dann hoffen wir mal, das 2012 ein wenig besser wird als das vergangene Jahr…