Heute früh dann wieder auf den Dachboden und die Holzbohlen abgefegt den Boden gefegt und alles wieder neu sortiert – so kann nun das neue Heu hoch auf den Stallboden. Nachdem der Dachboden fein war, habe ich den Pferdestall gemistet. Björt durfte auf die Wiese, Svandis stand/lief im Paddock umher wollte auch runter – darf aber nicht.
Von 11 uhr bis 15 Uhr lief Svandis ohne Hufschuh herum. Das sah die ersten 10 Minuten nicht gut aus – dann trabte sie sogar durch den Paddock und ging ganz ok. Kirsten kam so gegen halb drei und wir haben Pferde geschrubbt. Svandis bekam wieder ihre Therapie-Schuhe an und Björt die Theo-Boots und wir sind die Rütli-Runde gelaufen. Südweg hoch, Backsweg hoch – bei allem ging Svandis sehr (sehr) flott, die wollte auch mal antraben und der ein oder andere Bocksprung war auch dabei. Am Rütli runter nach Hause, den steilen Berg, ging Svandis auch erstaunlich gut.

Nach ein paar Stunden bei meiner Tante, habe ich mir überlegt nochmal mit Björt loszureiten. Björt und ich haben die Runde durchs Dorf eingeschlagen. Da ist sie ja immer lieb. Habichtsweg runter geführt und vor dem Aufsteigen wieder die Hufschuhe „nachjustiert“ Dort im Tal kann Björt es nicht so abwarten. Am Bach entlang haben wir einen Trab und einen Tölt versucht. Die Schuhe (auch die neuen hinten) hielten gut. Ab der „Erni+Boni-Brücke“ dreht Björt dann komplett durch. Ihre Rennstrecke. Ich habe es mit Mühe und Not im Trab bis zur Kurve geschafft, dann konnte man den Berg einsehen und Björt schoss los. Länger hätte ich sie auch nicht halten können. Wir waren echt nicht langsam – die Steine flogen unter den Schuhen nur so an die Seite – die Schuhe hielten! SUPER – An den Schafweiden nochmal Tölt, aus dem Wald heraus nochmal Galopp und auch im Trab auf dem Feldweg im hohen Gras – die Schuhe hielten. Anschaffung hat sich gelohnt!
Nach dem Ausritt bin ich nochmal mit Svandis gelaufen. Björt sollte auf der Weide fressen – keine Chance- herumgerannt und gerufen, aber nichts gefressen. Svandis und ich sind den Südweg hoch und auf der geraden Straße oben trabte Svandis an und wollte laufen… Wir joggten aber nur so 200 m auf der Straße und dann wieder zurück zum Südweg (wieder im Trab), Südweg runter trat sie auch total gut.
Ich hab dann die Ponys versorgt und um 20.20 Uhr war ich im Haus.

Am Samstagnachmittag habe ich angefangen den Heuboden umzupacken und zu säubern. Das 2008er Heu habe ich auf die eine Dachbodenseite gepackt. Damit komme ich bis Juli/August noch locker hin – auch wenn ich voll Heu fütter und nur Björt auf die Wiese darf für eine Stunde am Tag. Svandis gefiel mir Samstag nämlich gar nicht. Sie ging mit Schuhen zwar einigermaßen doch der Verbandswechsel am rechten Vorderhuf und Keralit pinseln hinten gestaltete sich äußerst schwierig. Sie wollte ohne Schuh so gar nicht. Als ich wieder die Schuh angezogen hatte vollzog sich die wundersame Heilung und Madame konnte wieder gut laufen.
Da es nach dem Dachboden umgestalten aber auch schon 19 Uhr war und der Boden nur halb fertig, hatte Björt frei. Während ich Svandis versorgte, durfte Björt auf die Weide – wollte sie allein aber nicht. Nur herumgetobt und gerufen hat sie, statt zu fressen.

Donnerstag war mein Urlaub vorbei, und gleich musste ich wieder bis 17 Uhr arbeiten. Tagsüber blieb es trocken, so das unser Heu wieder gut durchtrocknete. Nachdem es Mittwochabend leider Regen erwischt hatte.
Donnerstag abend haben wir das Heu dann aber in Reihen gezogen. Somit hatten die Pferde auch Donnerstag frei und ich war erst um 21.30 Uhr von der Heuwiese runter.

Freitag wieder bis 17 Uhr arbeiten und als ich auf den Hof fuhr am Abend, waren meine Eltern, mein Onkel und mein Bruder schon auf den Wiesen und mit Trecker und Presse am spielen. 54 Bunde auf den kleinen Wiesen haben wir erhalten. Das ist für die kleine Fläche schon echt gut. Letztes Jahr waren es viel weniger. Wir haben die Bunde aber nur auf den Hänger gepackt und das ganze unter den Carport gestellt. Zum abladen hatten wir alle keine Lust mehr und außerdem steht der Wohnwagen vor der Ladeluke.
Freitagabend war ebenfalls gegen 21.30 Uhr Feierabend

Wie fast immer wurden um kurz nach 6 Uhr Björt und Svandis gefüttert, meine Eltern hatten schon Frühstück vorbereitet, und kurz nach 8 Uhr sind Tanja und ich losgefahren nach Neuschoo. Habe heute Tanja zum Friesenhof gebracht. www.friesengestuet.de Hin sind wir über die A30 und A31 rauf nach Aurich und ein Stück weiter. Der Hof war etwas versteckt zwischen einigen Moorgräben und großen Wiesen und Ackerflächen. Alles ist da oben einfach pottflach, kein Hügel – nur flach und Wasser… Nicht meins. Der Friesenhof ist echt schön. Die Anlage ist sauber und gut gepflegt.
Die Pferde sehen gut aus und sind auch sehr zutraulich und nett im Umgang. Tanjas Bekannte Sabrina, die dort seit Anfang Mai Urlaub macht, hatte dort nun schon alle Friesen geritten und meinte das einige sehr schön gingen, andere eher schwierig wären. Aber alles in allem sind die Pferde wohl ganz nett.

Wir drei sind dann noch mit Sabrinas Auto (Kia Sorrento *neid*) nach Esens gefahren und haben dort Mittag gegessen und nach einem Stadtspaziergang noch ein Stück Apfeltorte und ein warmes Getränk in einem total urigen Café gehabt. Am Hof zurück haben wir noch etwas mit der Christa (Hofbesitzerin) erzählt und gegen 16 Uhr bin ich dann wieder Richtung Heimat aufgebrochen.
Um 18.45 Uhr war ich wieder daheim. Habe schnell etwas gegessen und dann die Pferde gefüttert und mit ihnen geschmust. Isländer gefallen mir doch besser als Friesenpferde

Dienstagfrüh um 6 Uhr aufstehen, Frühstücken, Duschen und Co… Gegen 7 Uhr bin ich nach Hannover gedüst und habe Tanja am Flughafen abgeholt. Der Flieger sollte um 8 Uhr landen. Doch als ich Punkt 8 Uhr das Terminal betrat, saß Tanja schon da und wartete. Der Flieger aus der Schweiz hatte wohl Rückenwind und war 20 Minuten zu früh. Also konnten wir fix wieder aus Hannover verschwinden. Bei uns am Südweg gab es erstmal Frühstück für Tanja. (und noch etwas für mich)
Dann haben wir etwas ausgeruht, da Tanja schon seit 4 Uhr früh auf den Beinen war. Svandis Hufe wurden später auch gesäubert und vorn neu verbunden und in Hufschuh gesteckt und hinten habe ich den langen breiten Spalt mit Wasserstoffperoxid gespült und dann keinen Keralit getränkten Wattepropf da rein gemacht, das das Horn aushärtet und kein Dreck rein kommt.
Im Heu habe ich auch etwas mit angepackt, in der Zeit hat Tanja nochmal etwas ausgeruht. Gegen 15 Uhr sind wir für meine Eltern zur Apotheke gedüst und dann sind wir in den WerrePark. Dort haben wir einen Eiskaffee getrunken, bei Weltbild geshoppt und sind einmal von vorn bis hinten durch den WerrePark gelaufen. Auf dem Heimweg aben wir noch einen Stop bei Manuela am Laden gemacht, doch leider hatte Manuela keine XXL Gummihufglocken, die wollte Tanja für ihren Derrick haben.
Natürlich haben wir auch einen kleinen Spaziergang mit Björt und Svandis gemacht.
Abends haben wir etwas TV geschaut – sind aber bereits um 22 Uhr halb tod in die Betten gefallen. Außerdem wollten wir Mittwoch früh los.