Früh um 8 Uhr haben mein Vater und ich ca 60 Bunde Heu 2ter Schnitt vom letzten Jahr umgepackt. Der Wohnwagen (mal wieder) vor der Ladeluke weggefahren, den Heuhänger dahin und mit Hilfe meiner Eltern wurden die letzten 100 Bund Heu auf den Dachboden gepackt.
Dafür brauche ich keinen 2ten Schnitt mehr
640 Bund neues Heu und noch knapp über 100 Bund Heu von 2008 – damit müsste ich wirklich bis 2010 hinkommen.
Ach ja, den Wohnwagen haben wir dann auch wieder auf den Hof, vor die Ladeluke gefahren

Heute früh wurde dann der Wocheneinkauf erledigt.
Anschließend wurde die Grüne Hölle bekämpft – alle Rasenflächen wieder eingekürzt.
Svandis und Björt hatte ich die Weide aufgemacht. Doch die 2 standen trotzdem im Stall. Björt versuchte ab und zu mal auf die Wiese zu gehen, doch die Bremsen und Mücken waren auch ihr zu lästig.
Svandis geht sowieso sofort weg, wenn sie gepiekt wird. Die paar Minuten die Svandis auf der Weide war, da trabte und galoppierte sie munter umher. Von den Unregelmäßigkeiten die gestern da waren, war heute nichts zu sehen.
Auch abends nach dem Füttern wollte Svandis den dunklen Stall nicht verlassen. Auch gut.

Sonntagfrüh dann Kreislaufprobleme ohne Ende. Kam gar nicht in die Puschen – aber immerhin keine Kopfweh!
Gegen 13.30 Uhr bin ich zu den Pferden. Habe mir Björt fertig gemacht. Wir sind dann in den Reitwald hoch. Seit ganz langer Zeit mal wieder. Björt hatte wieder Hummeln im Hintern und war Stellenweise kaum zu halten. Man man man. Das ist echt heftig. Nachdem sie sich ausgetobt hatte, konnte sie auch zuhören und ging schön am Zügel. 1,5 Stunden waren wir unterwegs. Björt war anschließend richtig kaputt, aber sie war ziemlich glücklich dabei.
Nach dem Ausritt durften die Pferde auf die Wiese und in der Zeit habe ich den Stall etwas sauber gemacht und Wasser aufgefüllt. Nach knapp 30 Minuten kamen Björt und Svandis von der Weide angerannt. Die hatten die Schnauze voll und stellten sich beide in den dunklen Stall um den Bremsen auszuweichen. War mir auch recht, musste ich nicht hin und her rennen um sie von der Weide zu holen.

Kirsten kam kurz nach 18 Uhr und wir haben noch einen ganz kleinen Spaziergang gemacht. Svandis trat heute aber nicht ganz so prima. Nach der Runde Südweg, Straße, Feldweg ging es etwas besser. Als sie noch um die Heuwiese musste, weil sie die ganze Zeit nur am Rumhampeln war, und dann mit den Wallachen der Nachbarn schnuppern durfte…. Da war sie wieder fit wie Turnschuh. Mauro den Haflinger hat Svandis gleich angerosst. Zwei andere Wallache wurden nur angeschnuppert. Steigen und sich aufbauschen konnte Svandis auch, als die Jungs neben uns her imponierten. Das wird noch witzig wenn Svandis mal wieder reitbar wird.

Freitag war mein erster Urlaubstag. Keller und Stall sauber machen – überall den Heustaub wegputzen, wischen und Co. Damit war der Tag gut ausgefüllt. Abends kam Tim als Übernachtungsgast.
Gegen halb acht ließ der Regen, der uns Donnerstag verschont hat, etwas nach. Als ich gefüttert habe, kam plötzlich mein Neffe um die Ecke… „Du, es regnet nicht mehr – du kannst jetzt noch reiten“ Ich meinte, das ich nicht so die Lust auf reiten hab. Da wurde der Junge ganz traurig „ich aber….“ Musste ich schon etwas schmunzeln. Habe doch Björt gesattelt. Tim drauf und einmal um die Heuwiese. Und nochmal Feldweg/Straße/Südweg weil er so große Lust auf reiten hatte. Freut mich dann auch. Und da der Sattel schon mal drauf war auf dem Pony, bin ich doch noch die gleiche Runde wie mit Tim geritten. Mit Tim drauf war Björt ja noch erträglich, aber als ich raufhüpfte – da war die kaum zu halten. Freitagabend bin ich dann mal wieder auf dem Sofa eingeschlafen.
Samstagfrüh, ich sollte eigentlich einkaufen fahren, rief Thomas an das er und Mariele gerade mal zum Hufemachen kommen würden. Hatte ihn gefragt wegen Björts schiefen Latschen – die mussten mal wieder gerundet werden. Bei Björt ging das auch recht fix. Bei Svandis haben wir auch wieder die Hufe etwas kleiner und steiler gemacht. Dann Mariele auf Svandis und Tim auf Björt und wir sind so 40 Minuten spazierengegangen. War sehr schön. Tim hat das sehr gefallen, weil er nicht allein war. Nach dem Spaziergang wollte Mariele noch etwas an der Longe auf Björt reiten. Trab und Galopp findet Mariele total gut. Sie sitzt auch anständig dabei auf Björt.
Samstagnachmittag habe ich mit meinem Vater das „Gammelheu“ von den Rändern und aus dem Baumschatten weggeharkt und auf den Komposthaufen gefahren. Als wir damit fertig waren, war es auch so halb fünf.
Meine Mutter und ich haben noch Himbeeren gepflückt, ich habe noch Heu (2008er) vom Dachboden geholt und Pferde gefüttert.
Um 19.30 Uhr kam Claudia und hat mich ins Kino abgeholt. Sie hatte Karten für „Transformers – die Rache“ geholt. Der Film war mit Pause und Überlänge und irgendwie habe ich mich geärgert, das wir den Film geguckt haben. Der war schlecht. Richtig schlecht – finde ich. Auch Claudia fand den nicht gut.

Wie immer wenn ich heim komme, der Blick zu den Pferden : Svandis Hinterhuf ausgebrochen – Scheisse!!! Eine Eckstrebe am rechten Hinterhuf ist weggebrochen. Dort war das Horn sehr faltig und brüchig, schon beim Raspeln. Da waren im März Arpil auch 2 Hufgeschwüre. Das das irgendwann bricht war klar, doch musste es gleich jetzt sein? Abends um 23.30 Uhr – da desinfiziere und raspel ich auch nicht mehr unbedingt. Zumal Svandis dadurch nicht lahm ging.

Eigentlich war Freitag zum Heu pressen angedacht. Angesichts der Wetterprognose, und das das Heu schon sehr gut trocken war, haben wir kurzfristig umdisponiert.
Meine fleißigen Helfer hatten auch alle kurzfristig Zeit, so das es prima geklappt hat.

Morgens hatte mein Vater nochmal die Reihen auseinander geworfen zum trocken, gegen Mittag wieder in Schwaden gezogen und als ich um 14 Uhr heim kam, sind wir gleich angefangen zu pressen. Kirsten und Ralf kamen auch bald, mein Bruder und meine Freundin Claudia kamen etwas später.
790 Bunde sind es geworden! Super!

Eine Arbeitskollegin freute sich ebenfalls über einen Hänger violl Heu, den sie sich abgeholt hat.
Ein ganz paar Misselregentropfen sind auf das gepresste Heu gekommen – aber das hat nichtmal die Oberfläche angefeuchtet. Ist schönes Heu.