Habe heute Nachmittag die Kunststoff“eisen“ abgemacht. War eine elende Arbeit. Hinten rechts löste sich zwar schon auf der inneren Seite die Kunststofflaschen, aber der Rest war nocht fest.
Das Equipack hat die Hufsohle schön geschmeidig und sauber gehalten. Auch der Strahl war an allen Hufen toll. Vorn links habe ich etwas den doppelten Ballen weggeschnitten. Das gefiel Svandis ganz gut.
Nachdem ich die Glue On ab hatte, bin ich mit beiden Pferden um den Acker gelaufen. Svandis stieg und bockte, wollte losrennen. Björt ist losgerannt, bis der Strick sie fast umgeworfen hat. Unterwegs schmiss Svandis sich dann auch noch hin und wälzte sich. Danach buckelte sie wieder und ab da wollte sie nur noch traben. Was im Schnee auf der Wiese für mich nicht leicht möglich war. Björt tobte am ganz langen Strick sowieso um uns herum.
Auch auf hartem Boden ging Svandis dann gleichmäßig und flott mit. Im Stall trat sie vorsichtiger, aber besser als vorher mit den Kunststoff.
Mal sehen, ob sie morgen auch noch davon begeistert ist.
Autor: Birgit
Eisbahn
Es ist soweit. Angetaut, übergefroren – festgefahren. Der Südweg ist eine Eisbahn.
Heute früh vorsichtshalber schon mal 10 Minuten eher als normal ins Auto. Mit Schwung den Südweg hoch, es klappte zunächst prima. Doch die letzten 15 Meter wurden mein Verhängnis. Eis ohne Ende. Der Punto kam nicht weiter. Langsam wieder ein paar Meter rückwärts, neuer Versuch. Kein Grip, kein Vorankommen. Vater und Mutter kamen zum schieben. Doch auch das funktionierte nicht.
Ganz runter, Fahrerwechsel. Vater wollte es im Rückwärtsgang versuchen. Doch auch hier waren die letzten 15 Meter zu viel. Klappte nicht.
So blieb die letzte Chance: Der große Blaue.
Vater holte den New Holland aus dem Schuppen, ich drehte den Abschlepphaken in die Stoßstange. Abschleppseil anbringen und der Trecker hat den Punto den Südweg hochgezogen. Der Weg zur Klinik war dann so gar kein Problem, die Hauptstraßen waren frei.
Nachmittags habe ich noch eine Eisbahn ausprobiert. Da ich noch für die Pferde in Vlotho-Uffeln einkaufen musste, kam ich auf dem Weg nach Hause den Backsweg runter. War schön glatt! Dort wird auch nicht geräumt. Bin aber heil daheim angekommen.
Sonntags im Schnee
Heute früh bin ich mit Svandis und Björt um unsere Heuwiese gelaufen. Björt hatte wieder Hummeln im Hintern, während Svandis es langsam angehen ließ. Als Mittags der Schneefall nachließ und wir die Garageneinfahrt mal wieder freigeschoben hatten, bin ich mit Björt kurz ausgeritten. So konnte sie die Beine vertreten und sich etwas austoben. Unterwegs trafen wir auf meine Tante, die zu uns unterwegs war und zudem ihren Fotoapparat dabei hatte. So gabs mal wieder ein Schneebild.
Reiten war schön, Björt gut drauf und anschließend war sie auch sehr zufrieden.
Pferdenachmittag und Kino
Und wieder Schnee. Langsam ist echt gut.
Morgens bei den Pferden aufgeräumt und sauber gemacht. Vater war am Wald und sägte den Baum kurz und klein. Dort habe ich dann von 11 bis 12 Uhr auch noch mit angepackt.
Um 12.30 Uhr wurde ich von Marion abgeholt und wir sind zu ihren Pferden nach Gräsebilde (Raddestorf) gefahren. Dort, wo alles flach ist, wehte ein ganz schön kalter Wind. Wir sind mit Orri und Arnold eine kleine Runde spazieren gegangen, leider war der Schnee zum Schlittenfahren zu nass und zu wenig. Orri zieht sonst super. Dann haben wir Claudia bei der Jungpferde-Arbeit zugesehen und anschließend nett im Reiterstübchen gehockt und erzählt. War ein schöner Nachmittag.
Abends habe ich dem Punto erzählt, das er die Garageneinfahrt und den Südweg locker schafft. Die ersten Meter Südweg waren zwar voller Eis, aber ich bin gut hochgekommen. So stand (endlich) einem Treffen mit Claudia und dem ersten Kinobesuch diesen Jahres nichts im Weg. Wir haben „Sherlock Holmes“ geguckt. Leider war das drumherum diesmal nicht wirklich gut. Kinoeingang nass und dreckig, was nun mal am Schnee und Streugranulat liegt. An der Kartenkasse anstehen mussten wir zum Glück nicht, da Claudia online Karten reserviert hatte und die dann problemlos am Automaten ausgedruckt werden. Da wir noch etwas trinken und knabbern wollten, mussten wir dort allerdings 15 Minuten anstehen. Die Servicekraft war äußerst demotiviert und das schlug sich in Schnelligkeit und Freundlichkeit sehr nieder. Der Kinosaal sah beim betreten aus wie ein Schlachtfeld von Popcorn gegen Nachos. Die Werbung und die Trailer liefen teilweise ohne Ton oder nur in Mono. Erst nach 10 Minuten Hauptfilm hatten sie das Tonproblem im Griff.
Der Film war aber sehr gut 🙂
Und heimgekommen bin ich auch ohne rutschen oder sonstige Widrigkeiten.
Auto II
Es läuft, ohne Mucken.
Trotzdem gucke ich „den Frosch“ immer kritischer an. Jünger wird er nicht, bekommt wahrscheinlich noch öfter Anfälle. Hilft wohl nur das Daumen drücken, das er bis zum großen Lottogewinn durchhält.
Aus dem Treffen mit Claudia am Abend ist auch nichts geworden. Schnee und Glatteis haben mich dann doch zu Hause bleiben lassen.