Montag – mein erster „Winterurlaubstag“ – auch langsam angehen lassen. Natürlich mussten wir wieder Schnee schüppen. War wieder alles dicht. Mein Vater hat die Gargeneinfahrt frei geschaufelt und den Südweg mit dem Holder freigeschoben. Hoch lebe das Schneeschild. Ich habe mit unserem Schneeschieber dann noch den Hof etwas vom Schnee befreit und den Weg zur Haustür und zum Pferdestall runter. Danach war mir warm.
Am frühen Nachmittag bin ich mit Björt die knapp 2 km zu Oma gritten. Hinweg wieder Straße lang. Der Ebenöder Weg ist doof gewesen. Alles andere ging ja irgendwie – aber die Straße ist komplett gepflastert. Und unter dem Schneematsch war es teilweise spiegelglatt. Björt war total aufgeregt und wollte sowieso nur laufen und das auf dem Untergrund. Nein, ich bin dann abgestiegen. Beine brechen soll sich wer anders. Oma war auch daheim, so das ich ihr das frische EM geben konnte. Von Oma aus wieder durch den verscheiten Wald zurück nach Hause. Im Wald war es total toll. Da hat Galopp und Tölt Spaß gemacht. Vom Rütli her habe ich dann nach Hause geführt. Dort den Berg runter – da stand ich teilweise bis ans Knie in Schneeverwehungen. Björt stapfte auch durch den Tiefschnee, blubberte aber ziemlich zufrieden neben mir rum. Daheim wurde ihr Gesicht wieder schön mit Handtuch abgeschrubbelt, und der Körper wurde in Svandis Abschwitzdecke eingehüllt.
Svandis habe ich nur den Hufverband abgenommen und die beiden Vorderhufe wieder in die Therapieschuhe verstaut. Damit ging Svandis auch ganz okay soweit. Mal gucken wie es weiter wird.