Schneefall

Donnerstagabend fing der Schneefall an, aber nicht so arg. Freitagfrüh lag dann leider etwas mehr, und das zur Arbeit gelangen war schon nicht so ganz einfach, da bei uns ja der Südweg nicht (und die Straßen bis zum Borweg nicht früh) geräumt werden.
Freitag bekam ich dann endlich auch einen Sack Futtermöhren…
Abends schneite es sich immer mehr ein.
Samstagvormittag lag schon ganz nett etwas.
Kirsten und ihre Schwester Katrin kamen so kurz nach 14 Uhr. Da war ich gerade am Heu abwerfen. Ich hatte Kirsten extra gesagt, Auto oben an der Straße lassen, weil der Südweg doch nicht so frei war. Sie haben dann schnell das Heu mit an die Seite gepackt und alles wieder sauber gefegt, und dann Ponys gesäubert und wir sind die Hausrunde spazieren gegangen. Verschneiter Wald wäre schön gewesen, aber um dahin zu kommen erstmal vereiste Wege gehen. Neee, wir sind nur die Hausrunde gelaufen. Svandis erst steif, lief sich dann aber gut ein und ging nach einigen Metern ganz klar.
Katrin hatte Askja an der Leine. Backsweg runter war eine sehr rutschige Angelegenheit. Im Vlothoer Teil der Gegend hier ist es auch nicht besser als in Oeynhausen. Alles „natur“. Man gut das die Entscheidungsträger nicht hier oben wohnen. Dann würde nämlich sicher geräumt!
Im Wäldchen an der Borstenbachbrücke haben wir dann probiert mit Svandis und Björt über ein zugefrorenes „Flüsschen“ zu gehen. Mensch muss wirklich nur einen großen Schritt machen – Pferd stirbt aber, wenn man da rüber soll. Beide Pferde gingen nicht einen Zentimeter über das Bächlein. Haben wir wieder was, was man üben kann solange es gefroren ist. Nach knapp 40 Minuten waren wir wieder daheim.
Und kurze Zeit später setzte der Schneefall ein, der sich die ganze Nacht hielt.

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