Als ich vorhin heimkam, hatte ich nicht so große Motivation zu den Pferden zu gehen. Es regnete auch immer wieder. Mal stark, mal weniger Stark.
Hab mich dann kurz vor 18 Uhr aber doch aufgerafft und bin runter. Es war auch gerade mal trocken. Also schnell Svandis genommen und gesattelt und losgeritten.
Da es stark windig war, hat Svandis natürlich überall Gespenster gesehen. Sie war unheimlich hart und steif – angespannt wie eine Sprungfeder. Aber sie blieb unten. Hat nur einige Male mit dem Kopf (und 2x hinten raus) geschlagen. Das war für mich ganz okay so, immerhin reite ich sonst bei solchem Wetter nicht unbedingt.
Mit Björt bin ich dann auch los. Der Turbo war an. Sie war völlig verwirrt, weil ich die Hausrunde für ihre Begriffe falsch herum gegangen bin. Dann ist sie immer komplett fertig mit den Nerven. Zudem zog sich der Himmel immer mehr zu, es begann noch stärker zu wehen und es fing an zu grummeln. Doch wir sind noch vor dem Regen daheim gewesen. Habe sogar noch im Trocknen gefüttert. Erst als ich den Stall zu machte, fing das Gewitter an.
Bei solchem Wetter und 2 Pferde die absolut unterbeschäftigt sind. Das war ein gutes Stück Arbeit. Obwohl ich den Zügel ja falsch in der Hand halte, ich merke meinen Finger sehr.