Gegen 13 Uhr überredete ich Kirsten zum reiten zu kommen. Sie konnte ihren Sohn überzeugen solange bei Oma zu bleiben. Luca ist momentan ziemlich nöselig, weil sein Papa zur Reha weg ist.
Als Kirsten kurz vor 14 Uhr erschien, hatte ich Ponys geputz, also nur noch satteln und Hufschuh an. Schon beim Aufsteigen erste Probleme. Beide Ponys wie vom wilden Affen gestochen. Björt wollte gleich durchstarten und Svandis suchte mal wieder die Höhe. Hat die gebockt! Fand ich nicht witzig. Gleich an den Silagerollen des Nachbarn verlor Björt wieder vorn den einen Hufschuh. Naja – wieder zum Hof zurück – und Björt wurde doch ohne Hufschuh geritten. Svandis nutzte das zurückgehen wieder zum bocken. Grrrrr
Als Kirsten wieder aufgestiegen war und Björt schon mal vorging, mussten Svandis und ich uns noch etwas sortieren. Die kann so ekelig sein. An der Feldwegkreuzung erschrak Björt vor irgendetwas ganz furchtbar, sprang zur Seite und lief ein paar Schritte fort. Svandis quittierte das mit Steigen und nicht weiter gehen wollen. Naja, wir einigten uns aber relativ schnell. Dann kamen wieder Probleme als wir ins Wäldchen Richtung Borstenbach gehen wollten. Denn Svandis mag den Weg nicht aus dieser Richtung – da geht man nur anders herum lang… Kirsten musste mit Björt umkehren und uns in den dunklen Wald locken. Dann ging Svandis aber recht nett mit. Auch an den gefährlichen Schafweiden machte sie nicht noch mehr Zicken. Ihr Zappeln reichte mir aber auch so. Am Borstenbach entlang stellten Svandis und Björt neue Schrittrekorde auf, dann mussten sie uns den Habichtsweg an den Terrassenhäusern hochtragen. Svandis wollte das unbedingt im Trab – Björt wäre liebend gern galoppiert, aber … Sie durften nicht. Der Weg ist steil. Der ist gemein! Aber heute eigentlich richtig. Immerhin waren sie oben angekommen etwa 1 Minute außer Atem. Aber dann wurde wieder gerannt was man so im Schritt hergeben kann. Und das ist bei Björt eine Menge!
Normal sind etwa 40 Minuten für die Runde. Heute waren es nicht ganz 30 Minuten.
Man man man… Rumstehen bekommt den Damen nicht.
Den Nachmittag verbrachte ich dann schlafend auf dem Sofa.
Von ca. 18.30 bis 19.15 Uhr durften Björt und Svandis nochmal auf die Wiese. Das hat aber nur Björt genutzt. Svandis ist nach 15 Minuten in den Stall geflohen. Sie hat extrem Probleme mit Mücken, Fliegen und anderen Insekten. Sie mag das Viehzeug nicht und steht dann lieber im Stall.