Heute waren Kirsten und ich wieder zum Reiten verabredet. Als ich noch am Abendessen war, kam schon Kirsten. Sie hat die Pferde geputzt und ich ganz in Ruhe zuenede gegessen. Um kurz nach 17 Uhr sind wir dann losgeritten.
Kirsten hat heute „versucht“ Björt mit Sidepull zu reiten. Nun wissen wir für den nächsten Ausritt, das Kirsten doch wieder die normale Trense nimmt. Björt ist losgerannt wie eine Wilde und war kaum zu bremsen. Okay, wenn ich sie mit Sidepull reite, ist sie auch etwas fixer – aber heute, das war unheimlich.
Wegen der frisch gemachten Hufe sind wir auch überwiegend Randstreifen/Feldweg/Waldwege geritten. Sobald Björt auch nur eine Galoppstrecke oder Trabstrecke gerochen hat, ist sie losgeschossen. Svandis versuchte ziemlich verzweifelt hinterher zu kommen. Die arme Kleine war fast nur am Auftraben – so hatte sie für den Galopp kaum noch Energie. Ich ließ Svandis den Freiraum zu entscheiden ob sie im Trab oder Galopp hinter dem Rennhamster herlief. Wir sind dann gleich als erstes eine schöne Waldgaloppstrecke hinauf. Von Björt sahen Svandis und ich nur eine Staubwolke. Dann sind wir noch 2 kleine Schleifen auf schön weichen Waldwegen gerannt – und weil Björt nicht zu bremsen war, sind wir noch zum Rütli rauf. Am Rütli sind wir abgestiegen, haben den steilen Berg hinab geführt und sind dann auch nicht wieder aufgestiegen. Haben bis zu Hause geführt. So konnten die Pferde schon etwas verschnaufen. Dann durften sie auch noch so 20 Minuten an der Hand grasen und kurz vor 19 Uhr gab es Hafer und Heu. Und so 19.20 Uhr wurde Kirsten von ihren beiden Männern abgeholt.
Björt und Svandis waren heut echt mit Turbo ausgestattet – so heftig war es schon lang nicht mehr. Trotzdem hat der Ausritt viel Spaß gemacht.