Neben der Arbeit im Büro, hat man daheim ja auch immer ein bißchen was zu tun. Mittwoch habe ich nach der Büroarbeit noch ein wenig mit dem Elektormäher ein paar kleine Rasenstücke gemäht. Eigentlich wollte ich noch den Aufsitzmäher herausholen, doch das habe ich mir noch anders überlegt. Christi Himmelfahrt macht frau dann auch nicht unbedingt Lärm draußen, so das ich nur den Ponystall gemistet habe und die Miste wieder gerade gerichtet.
Mit Björt bin ich noch eine kleine Runde geritten und sonst war eben ein Feiertag.
Freitag – irgendwie war wohl ein Brückentag – war das Telefon im Büro sehr still. So bin ich eher gegangen. Aufsitzrasenmäher aus dem Schuppen gezirkelt und die größeren Rasenflächen schön kurz geraspelt. Dexter war ziemlich beleidigt, das ich ihn nicht mitgenommen habe. Wo er doch so gern mit dem Krachmacher mitfährt. Aber ich fand ihn ziemlich gut bei meiner Mutter im Blumengarten aufgehoben.
Samstag, wie immer morgens den Wocheneinkauf erledigen, und am Nachmittag im Regen die Teichwiese abgeäppelt und die Ponys durften in der Zeit auf der Wiese hinterm Schuppen etwas fressen. 
Da dort das Gras aber ziemlich hoch und im Wachstum ist, durften sie dort nur eine Stunde knabbern, bevor ich sie wieder auf die Magerweide gestellt habe. Svandis ist seit 2 Jahren ohne Reheschub – da will ich nicht riskieren, das nun wieder was kommt. Wenn sie mehr an das Gras gewöhnt sind, dürfen die Damen auch wieder länger auf die gehaltvollen Wiesen. Die Wiesen, die sie abgrasen dürfen, sind aber auch nicht gedüngt. Dexter und ich hatten wegen dem Dauer(missel)regen auch ziemlich krause Haare. Wo wir eh schon nass waren, haben wir noch etwas Ball gespielt.

Heute – klein Svandis hat Geburtstag – durften die Pferde auch wieder etwas in das lange Gras, bevor ich sie wieder auf die Teichwiese gebracht habe. 
Dexter dachte sich am Vormittag, das es wohl sehr langweilig bei uns ist, und das es nach genau einem Jahr bei uns mal Zeit wäre, etwas anderes zu sehen. Er ist das erste Mal so „richtig“ abgehauen. Da er auf pfeifen nicht wieder kam, bin ich einmal bei unseren Nachbarn ganz ums Haus, weil er normalerweise dort rumstromert um mit den Hunden dort zu spielen. Aber da war alles zu und unser Hund nicht zu sehen. Auch meine Mutter hatte nicht gesehen, ob er abgehauen ist. Bin dann mit dem Auto los und habe geguckt. Richtung „Amselschänke“ kam mir unser Ausreißer entgegen. Freute sich, das ich anhielt und die Tür für ihn öffnete. Böser Hund!
Dennoch durfte er am Nachmittag mit mir nach Rehme zu meiner Freundin fahren und von dort aus sind wir dann zur Eisdiele spaziert. Lecker Eis gegessen und wieder die 20 Minuten zurück spaziert. Der kleine Hund hat sich gut benommen und auch beim Spaziergang war er sehr artig.
Wieder daheim habe ich mir schnell Björt geschnappt und bin mit ihr unsere Haussrunde geflitzt. Einfach nur mal schnell zum Hufevertreten. Mit Björt, Svandis und Dexter habe ich noch einen kleinen Spaziergang ums Feld gemacht. Klappt auch immer besser mit den dreien zusammen.

Heute klappte es sogar wieder, die Ponys in einer Hand zu haben und in der anderen den Hund. So ist das Spazieren gehen schön entspannt. Wir üben weiter.