Das Wetter war prima und das muss man ausnutzen.
Früh habe ich mal ausgeschlafen, natürlich mit unterbrechung, denn die Pferde bekommen ja so zwischen 6 und 7 Uhr Frühstück. Sonst ist da unten Randale. Dann habe ich den Paddock abgeäppelt, den Misthaufen platt getreten und dann bei meinem Vater geholfen.
So um 14 Uhr kam Kirsten zum Reiten
Bis zum Wald war Björt furchtbar lieb und Kirsten fand das sehr verdächtig. Svandis hatte bis zum Wald einen Schleichgang. Kam irgendwie nicht aus dem Quark. Blieb ewig stehen und dann bemerkte sie, das Björt nicht wartet – also fix hinterher… Im Wald wurde Björt dann wach. Bzw. schon kurz vorher. Wir sind gleich die erste Galoppstrecke bergauf. Erst leicht ansteigend, da hielt Svandis wirklich gut mit Björt mit. Aber dann fiese 20 Meter steil – da kapitulierte Svandis. Aber die folgende gerade Strecke trabte sie auf Björt auf, das der Abstand nicht zu groß war. Björt war da dann richtig wach. Wir sind dann auf die „Joggerallee“ – weil es noch früh am Tag und mitten in der Woche war, war da nichts los. Das nutzten wir dann auch. Eigentlich sollte Kirsten antölten/traben – funktionierte so 20 m. Doch dann konnte sie Björt nicht zurück halten. Naja – ich weiß das Björt aufhört, wenn sie „oben“ ist. Svandis erschrak furchtbar, als Björt plötzlich weg war. Blieb verzweifelt stehen und entschloss sich dann doch hinterher zu traben, etwas Galopp hat sie dann auch gemacht, aber der Großteil der Strecke im Trab. Da Björt noch heftig am Ziehen war und nochmal wollte, bogen wir auf noch eine Waldgaloppstrecke ein. Auf dem Waldboden hielt Svandis dann wieder einigermaßen mit. Galoppierte aber nicht ganz so weit wie Björt, aber trabte flott hinterher. Dann gingen wir noch eine Schritt Schleife und wieder nach Hause. Etwas über eine Stunde waren wir unterwegs. Björt war gar nicht geschwitzt und Svandis nach knapp 1 Stunde wieder trocken.
War ein sehr schöner Ausritt!