Ich habe erneut mit Björt das „ohne Sattel oben bleiben“ geübt. Da die Maus die letzte Zeit so lieb war – dachte ich mir „wird schon schief gehen“.
Ja, schief ging sie auch. Irgendwie behagt ihr das ohne Sattel nicht so. Sie ging ständig etwas nach links gestellt. Ganz schlimm fand Björt, das ich die Hausrunde verkehrt herum geritten bin. Also erst durchs Wäldchen und dann Straße lang. Im Wäldchen an den Fischteichen hatten wir auch tatsächlich ihr altes Problem wieder.
Kein Vorankommen mehr. Stocksteif stehen bleiben, nach oben zu den Häusern schauen, schnauben, Angst, sofortige Fluchtbereitschaft nach Hause. Na, und bevor sie mir tätsächlich ohne Sattel Richtung Heimat umdreht, bin ich eben abgestiegen. Björt gekuschelt, ihr erzählt das oben auf dem Berg keine bösen Leute wohnen und das sie aus der anderen Richtung doch problemlos den Weg entlang geht. Nichts zu machen. Sie hatte Angst. 2 Leckerlies und 3 Minuten später rührte sie sich dann doch und zwar neben mir her den Berg hinauf zur A2. Straße lang (bis zum Strateweg) habe ich sie geführt. Dort bin ich dann in einer Garageneinfahrt die etwas abschüssig ist wieder auf Björt gehüpft. Den Rest des Weges war sie angespannt und trippelig, aber regulierbar. Backweg rauf wollte sie ständig antölten oder angaloppieren. Was sie nicht sollte. Daher hatten wir einiges an Ganggewusel da den Berg hoch. Auch das gerade Stück bis zum Südweg wechselte sie ständig vom Schritt in Tölt und Trab.
Hilft nur eins : öfter ohne Sattel versuchen. Ich muss wieder sicherer werden – und Björt muss es lernen.
Mit Svandis bin ich dann nur Spazieren gegangen. Da es so stark windig war, wollte ich mit ihr keine großen Experimente machen. Und so ein Spaziergang ist auch mal ganz schön.
Anschließend noch 2 Stunden Maulwurfshaufen mit der Forke auseinander geworfen. Leider nur auf den 2 kleinen Wiesen. Die beiden größeren Wiesen kommen dann Donnerstag unter die Forke…