Samstagfrüh um neun sollte es eigentlich losgehen nach Bielefeld, den Chico abholen. Aber… grmpf.
Besitzerin ein bißchen verschlafen, und ich den blöden Adapter nicht ans Auto bekommen. Ich hab gefrimmelt und „gebrochen“ und schlussendlich hat der Hänger Strom bekommen. Bei soetwas bekomme ich immer richtig gute Laune 🙁
Aber es hat ja noch geklappt. Der Adapter war nicht ganz richtig aufgesteckt, passte daher nicht mit den Polen am Auto… Als die Ponybesitzerin erschien, sind wir gleich los. Ich wollte über die Autobahn, weil schneller – aber A2 gesperrt. Grrrr….. das fängt ja echt gut an.
Handynavi sei dank fanden wir den Weg über Land zum Stall und Pony stand schon geputzt und gestriegelt vor dem Stall. Eine seiner nun Ex-Reitbeteiligungen hatte ihn reisefertig gemacht und sich so noch von ihm verabschiedet.
Schnell das Ponyzubehör ins Auto und die Hängersattelkammer geladen und dann der schwierige Teil. Pony Chico… Ich nahm ihn gleich in die Hand, gar nicht erst nervös machen den Armen. Natürlich durfte er an der Rampe schnuppern, wollte auch nicht so recht drauf. Dann stellte jemand einer Futtereimer direkt vor seine Nase – er gleich eingetaucht … Ich so, NIX – Eimerchen ab vorn in den Hänger geschoben. So schnell konnte seine Chefin gar nicht „aaaahhh“ schreien wie das Pony im Hänger stand. Angebunden, die anderen haben Stange vor und Klappe zu gemacht. Alles bestens. Noch 5 Minuten verabschieden und wieder heim nach Oeynhausen, diesmal über die A2 – Richtung Oeynhausen war nicht gesperrt.
Alles gut geklappt – Chico total lieb.
Ausgeladen, zu den Damen gebracht, rumgequieke, Svandis ist auch bißchen auf ihn losgegangen – Alle Weiden aufgemacht, aber Strom angelassen. Sind teilweise zusammen gelaufen, teils standen sie auf Wiesen nebeneinander mit Zaun dazwischen – können sie sich aussuchen.
Das grobe Quiken und rennen war nach 2-3 Stunden vorbei. Ich denke es klappt. Sah schon ganz gut aus.
Hat der wilde Wallach nun 2 Mädels ganz für sich allein.
Den Nachmittag verbrachte ich draußen im Regen mit Hänger wieder sauber machen, Regenrinne am Pferdestall sauber machen, damit das wieder abfließt und Walnüsse aufsammeln. So hatte ich die 3 Rabauken immer im Blick. Aber mir wurde dabei ziemlich kalt und ich war trotz Regenzeug ziemlich feucht und fröstelig.
Ergebnis der ersten Nacht:
Um 18 Uhr am Samstag die drei von der Wiese in den Paddock gelassen, 4 Heuhaufen verteilt und jeder bekam sein Eimerchen zu fressen. Alles ruhig und friedlich. Gegen 19 Uhr bin ich ins Haus, selbst etwas essen. Dann noch einkaufen fahren, weil der Kühlschrank ziemlich leer war. Gegen 21 Uhr Kontrolle bei den Ponys, alles friedlich. 23 Uhr, Paddockzaun flicken – zwar kein Pony ausgebüchst, aber 2 Litzen der 3 E-Zaunlitzen kann ich (mal wieder) austauschen. Gut das ich mir letztens wieder 200 Meter Zaun gekauft habe. Gegen 2 Uhr meinte meine Mutter, das die 3 die Hütte auseinander nehmen. Ich hatte zwar auch etwas gehört, die Geräusche jedoch mehr den Pferden der Nachbarn zugeordnet. Dennoch bin ich runter… Aber alles okay, die Damen standen in der Hütte, der Herr unten im Paddock und waren am Heureste knabbern. Damit kein Frust aufkommt, habe ich noch etwas Heu nachgelegt. Nachts war zwar etwas Quiken, aber kein Treten oder so zu hören. Heute früh um 6.30 Uhr wieder runter, Heunetze waren leer, also wieder aufgefüllt, Ponys angeschaut, keine Blessuren, keiner Lahmt durch einen Tritt. Svandis und Chico nähern sich vorsichtig immer etwas näher an, Björt darf noch nicht zu Chico. Das möchte Svandis nicht. Um 9.30 Uhr habe ich die 3 auf die Wiese gelassen. Sind auch alle raus. Halten aber noch Abstand – gucken jedoch wo der jeweils andere ist.
Die raufen sich schon zusammen, sieht gut aus.