Mein Ausreiten heute war nicht so prickelnd.
Erst mit Svandis los. Sie ging auch naja – okay??!
Mir kam es so vor als ob sie vorn rechts nicht klar ging. Abgestiegen – geführt – nix gesehen, sie trat ordentlich zu. Wieder rauf, weiter reiten, klar gelaufen – auch an Schafweiden ohne Probleme vorbei. Bei Baumsägearbeiten mitten im Dorf bin ich lieber abgestiegen. Sie ging danach auch mit mir drauf flott voran. An den Terassenhäusern wieder abgestiegen. Kaum war ich unten, schoss ein Labrador aus einer Ecke hinterm Zaun hervor und Svandis bekam fast einen Herzinfarkt. Sie sprang mit allen vieren in die Luft, stieg und bockte. Gut das ich unten war!!! So konnte ich ihr den Hufschuh auch wieder anziehen. Der hat nun an der Spitze einen Riss – aber kaputt ist er nicht. Bergab an den Terassenhäusern stolperte sie super oft.
Auf einem geraden Stück habe ich sie mir im Trab an der Hand angeschaut – das war völlig okay! Am Bach lang war sie nur verspannt und zackelig – zu den Schafweiden hoch ist sie getrabt, dann hat sie nochmal einen Bocksprung gemacht und 3 Galoppschritte. Dann ging sie lieb im Schritt weiter – aber es kam mir wieder so vor als würde sie vorn rechts nicht klar gehen. Nach einigen Metern war dieses Gefühl wieder weg. Auf dem steinhartgefrorenen Feldweg heimwärts bin ich dann freiwillig abgestiegen und habe geführt. Sie war so nervös, weil ein Hund von hinten, einer von der Seite. Und dann spackelte sie so und bevor ich einen unfreiwilligen Abgang mache… An der Hand zackelte sie nicht mehr so, trat auch klar.
Zuhause erstmal Hufschuh ausgezogen, abgesattelt und hin und her geführt und geguckt – trat aber ordentlich zu. Ob ich die Schuh zu stramm hatte??? Oder ob der Sattel falsch lag? Fühlte sich für mich richtig an.
Ich weiß ja nicht – hab schon wieder Panik.
Mit Björt bin ich dann nur die Hausrunde geritten, weil es mit Svandis ja durch’s Dorf heute länger gedauert hat. Björt war super lieb und ging ganz fein.