Regen – ganz toll, und das wo ich so schön lang reiten wollte. Aber morgens beim Füttern schon derbe nass geworden. Also doch nochmal länger ins Bett gekuschelt und um kurz vor 10 Uhr aufgestenanden. Eltern krabbelten völlig untypisch auch da erst aus dem Bett.
Nach dem Frühstück bin ich dann raus und habe beide Pferde sauber gemacht. Björt ging nicht so richtig, denn die hat im Schlamm geschlafen und stand im Regen. Dummes Mädchen – aber bißchen oberflächlich wurde bei ihr halt auch der Schlamm abgekratzt. Svandis wieder als erste geritten. Heute ging sie auch prima den Südweg rauf und ohne zu zögern links Richtung Dorf. Das erste Mal stehenbleiben hatten wir wieder an der Heidschnuckenweide. War aber auch zu komisch! Links wieder die bösen Heidschnucken und rechts stand jemand auf dem Hof und rasierte sich!!! Mit so ’nem Akkurasierer, der auch schon mal bessere Tage erlebt hat. Zumindest hörte man den kleinen Rasierer sehr deutlich. Da bin ich dann doch wieder abgestiegen und habe bis zur nächsten Hofeinfahrt geführt. Dort wieder aufgestiegen und weiter geritten. Die 2te Weide mit Heidschnucken interessiert Svandis niemals. Komisches Ding. Dann ging Svandis nochmal hoch, als hinter einem Zaun plötzlich ein Schäferhund anfing zu kläffen und hin und her zu rennen. Ich hab mich aber auch erschrocken, als das Vieh plötzlich loslegte. Ich glaube, Schäferhunde und meine Tiere und ich, das klappt nicht mehr. … Mit den Schäferhunden unserer Nachbarn fing es an .. nun der Hund. Komisch, das der Schäferhund meiner Göttinger Freunde mich noch nicht zerfleischt hat.
Das waren heute bei Svandis auch die einzigsten 2 mal wo sie rumbockte. Sonst war sie lieb und in der Fuchsgrund zu den Schafweiden hoch ist sie wieder schön galoppiert und die Hufschuhe haben auch gehalten.
Mit Björt bin ich dann die Hausrunde (Backsweg) geritten. Das Niederfeld hoch ist die dumme Ziege im Galopp abgegangen. Hatte nur Wassertrense im Maul – ohne Sperrhalfter. War ein Fehler. Demnächst wieder nur in voller Montur.
Als sie sich wieder beruhigt hatte, ging sie wieder voll entspannt und am langen Zügel – bis zum Borstenbach… Angeblich ist sie im Matsch gerutscht, nutzte das aber gleich zum Galopp aus. Weil sie mir so dann auch nicht kommen muss, durfte sie nicht rechts nach Hause, sondern musste den ganzen berg hinauf und noch bis zu den Schafweiden tölten. Nach dem Galopp war der Tölt auch richtig schön. Umgedreht und wieder heim. Da war sie dann auch lieb!
So, und nun geht’s ab nach Göttingen zum Silvester feiern